La Chaux-de-Fonds

Blick auf die Avenue Léopold Robert

La Chaux-de-Fonds (französisch [la ʃod(ə)fɔ̃,] frankoprovenzalisch und umgangssprachlich [la tʃo]) gehört neben Biel/Bienne und Le Locle zu den bekanntesten Uhrenstädten der Schweiz. Es ist die grösste Stadt im Hochjura und die viertgrösste Stadt in der Romandie. La Chaux-de-Fonds liegt auf rund 1’000 m ü. M. (Bahnhof: 994 m) und ist damit eine der höchstgelegenen grösseren Städte Europas. Als grössere politische Gemeinde ist La Chaux-de-Fonds auch Hauptort des gleichnamigen Distrikts im Kanton Neuenburg. Trotz seiner Grösse hat es mit dem ausgedehnten, nur sehr dünn besiedelten Umland einen gewissen ruralen Charakter behalten können, was ihm auch den Namen Ville à la campagne (Stadt auf dem Land) eingetragen hat.

Wegen des architektonischen Wertes der schachbrettartig angelegten Bebauung und der zahlreichen Jugendstilbauten wurde La Chaux-de-Fonds im Jahre 2009 zum UNESCO-Welterbe erklärt.

La Chaux-de-Fonds liegt auf 992 m ü. M., rund 15 km nordnordwestlich der Kantonshauptstadt Neuenburg (Luftlinie), nahe der Grenze zu Frankreich. Die Industriestadt erstreckt sich in einem breiten Hochtal ohne oberirdisches Fliessgewässer im Neuenburger Jura, zwischen den Höhen von Mont Sagne im Südosten und Pouillerel im Nordwesten.

Die Fläche des mit 55,7 km² grössten Gemeindegebiets des Kantons umfasst einen Abschnitt im Neuenburger Jura. Hauptsiedlungsgebiet bildet das durchschnittlich auf 1’000 m ü. M. gelegene Hochtal von La Chaux-de-Fonds, eine Synklinale im Faltenjura, die gemäss der Streichrichtung des Juras in diesem Gebiet in Richtung Südwest-Nordost orientiert ist. Das Hochtal ist bis zu 1 km breit, etwa 7 km lang und senkt sich leicht gegen Nordosten. Die nordöstliche Fortsetzung des Hochtals stellt die Combe du Valanvron dar, ein tief in die Hochflächen eingeschnittenes Kerbtal. Durch dieses fliesst der Bach La Ronde, der im Cul des Prés versickert, weiter unten wieder zutage tritt und bei Biaufond in den Doubs mündet. Die nordöstliche Grenze von La Chaux-de-Fonds verläuft willkürlich mit dem Lineal gezogen im Bereich der Combe du Valanvron, während die südwestliche Abgrenzung etwa auf der topografischen Wasserscheide zwischen dem Hochtal von La Chaux-de-Fonds und dem Talkessel von Le Locle liegt.

Nordwestlich an dieses Hochtal schliesst der breite Höhenrücken des Pouillerel (1’276 m ü. M.) an, dessen nordöstliche Fortsetzung die Sombaille (1’186 m ü. M.) und die Plateaus von Les Bulles und Valanvron bilden. Dieser Höhenzug fällt steil zum mindestens 400 m tiefer gelegenen Talboden des Doubs ab. Entlang dem Fluss verläuft die nördliche Grenze des Gemeindeareals. Die steilen Talflanken (Côtes du Doubs) sind dicht bewaldet und teilweise mit Felsbändern durchzogen.

Nach Südosten erstreckt sich der Gemeindeboden auf die angrenzenden Höhen mit Mont Jacques (1’138 m ü. M.), Mont Sagne (1’215 m ü. M.), Cornu (1’173 m ü. M.) und der Höhe von Cibourg (bis 1’100 m ü. M.). Auf der zur Antiklinale des Tête de Ran gehörenden Roche aux Cros westlich des Passübergangs Vue des Alpes wird mit 1’329 m ü. M. der höchste Punkt des Gemeindeareals erreicht. Auf den Jurahöhen gibt es ausgedehnte Weiden mit den charakteristischen, mächtigen Fichten, die entweder einzeln oder in Gruppen stehen. Östlich des Mont Sagne reicht das Gebiet bis in die Senke von Les Convers, dem obersten Teil des Vallon de Saint-Imier. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 16 % auf Siedlungen, 28 % auf Wald und Gehölze sowie 55 % auf Landwirtschaft; etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.

Aufgrund seiner Höhenlage weist La Chaux-de-Fonds ein raues Klima auf. Die Jahresmitteltemperatur an der Messstation La Chaux-de-Fonds (auf 1’018 m ü. M.) beträgt 5,8 °C, wobei im Januar mit –2,0 °C die kältesten und im Juli mit 14,3 °C die wärmsten Monatsmitteltemperaturen gemessen werden. Im Mittel sind hier 151 Frosttage, aber nur 30 Eistage zu erwarten, was im Vergleich zu anderen Orten ähnlicher Höhenlage relativ wenig ist. Der Grund dafür liegt darin, dass La Chaux-de-Fonds im Winter oft oberhalb der Inversionsschicht liegt und die Sonne den Talkessel erwärmen kann, so dass die Temperatur tagsüber trotz sehr kalter Nächte über den Gefrierpunkt ansteigt. Die Stadt weist im Mittel 1715 Sonnenstunden pro Jahr auf. Dies ist ein höherer Wert als an den meisten Mittellandstationen der Schweiz, weil La Chaux-de-Fonds im Winterhalbjahr nur selten unter einer Hochnebeldecke liegt. Sommertage gibt es im Jahresmittel acht, während statistisch nur jedes dritte Jahr ein Hitzetag zu erwarten ist. Die 1406 mm Niederschlag sind ziemlich regelmässig über das ganze Jahr verteilt, wobei im Sommerhalbjahr leicht höhere Mengen fallen als im Winter (konvektive Niederschläge). Alle Messwerte beziehen sich auf die Normalperiode von 1961 bis 1990.

Zu La Chaux-de-Fonds gehören die Ortsteile Les Eplatures (1’013 m ü. M.) südwestlich an die Stadt anschliessend, Le Crêt-du-Locle (1’016 m ü. M.) auf der Wasserscheide gegen Le Locle, die Hofsiedlung Les Joux Derrière (1’042 m ü. M.) auf einem Vorsprung nördlich der Sombaille hoch über dem Doubstal sowie verschiedene kleine Siedlungen und zahlreiche, weit verstreut auf den Höhen und Plateaus liegende Einzelhöfe. Die Nachbargemeinden von La Chaux-de-Fonds sind Les Planchettes, Le Locle, La Sagne und Val-de-Ruz im Kanton Neuenburg, Renan und La Ferrière im Kanton Bern, Les Bois im Kanton Jura sowie Fournet-Blancheroche, Bonnétage und Grand’Combe-des-Bois im angrenzenden Frankreich.

Mit 38’957 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) ist La Chaux-de-Fonds die grösste Stadt des Kantons Neuenburg. Die Einwohner der Stadt werden Les Chaux-de-Fonniers genannt. Von den Bewohnern sind 85,5 % französischsprachig, 3,6 % italienischsprachig und 3,2 % sprechen Portugiesisch (Stand 2000). Während 1880 noch 31 % der Bevölkerung deutschsprachig war (überwiegend zugewanderte Arbeiter aus dem Kanton Bern), beträgt der Anteil der Deutschsprechenden heute nur noch 2,4 %.

72 % der Bevölkerung sind Mitglied einer christlichen Kirche: Die Katholiken bilden mit 43,4 % die grösste christliche Konfessionsgruppe, gefolgt von den Reformierten (27,1 %) und den Mitgliedern von anderen christlichen Kirchen (1,2 %). 7,8  % der Bevölkerung bekennen sich zum Islam, 3,2 % zu anderen Religionen und 0,3 % zum jüdischen Glauben. 15,1 % sind konfessionslos (Stand 2014).

Die Entwicklung der Bevölkerungszahl von La Chaux-de-Fonds reflektiert die wirtschaftliche Situation im Hochtal des Juras. Einen ersten Höhepunkt gab es um 1910. In den folgenden drei Jahrzehnten wurde bedingt durch die beiden Weltkriege ein deutlicher Rückgang verzeichnet, dem in den 1950er und 1960er Jahren wieder ein markanter Aufschwung folgte. Der Höchststand wurde 1967 erreicht, als La Chaux-de-Fonds rund 43.000 Einwohner zählte. Die danach einsetzende Wirtschaftskrise (insbesondere in der Uhrenindustrie) führte zu einer massiven Abwanderungswelle, die einen Rückgang der Bevölkerungszahl um 13 % mit sich brachte. Anders als in der Nachbarstadt Le Locle gab es in La Chaux-de-Fonds seit 1980 nur noch geringe Schwankungen, so dass die Einwohnerzahl seither in etwa konstant blieb.

Ausser einigen wenigen Überresten, die aus dem Paläolithikum stammen und in Höhlen im Tal des Doubs entdeckt wurden, gibt es bis zum Mittelalter keine Beweise über die Anwesenheit von Menschen im Hochtal von La Chaux-de-Fonds.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde La Chaux-de-Fonds im Jahre 1350 unter dem Namen la Chaz de Fonz, als Sömmerungsweide für die Bauern aus dem Val de Ruz. 1378 erschien die Bezeichnung Chault de Font. Der Ortsname geht vermutlich auf die lateinischen Wörter calvus (kahl) und fundus (Boden, Grund) zurück und bedeutet etwa soviel wie kahles, unbewachsenes und unbestelltes Grundstück.

Die Urbarmachung und Besiedlung des Hochtals von La Chaux-de-Fonds erfolgte in zwei Phasen: Im 14. Jahrhundert liessen sich hier Bauern aus dem Val de Ruz nieder, während im 15. und 16. Jahrhundert die Siedler eher aus dem Vallée des Ponts und aus Le Locle kamen. Das Gebiet unterstand der Herrschaft Valangin. Wegen der Wasserknappheit im Hochtal (im Unterschied zu Le Locle ist kein oberirdisches Fliessgewässer vorhanden, mit dem Mühlen oder Sägereien betrieben werden konnten) durchlief La Chaux-de-Fonds vorerst eine sehr langsame Entwicklung. Um 1530 wurde in der Gegend die Reformation eingeführt. Noch im 16. Jahrhundert bestand La Chaux-de-Fonds nur aus ein paar Häusern sowie verschiedenen Einzelhöfen in der Umgebung. Die niedere Gerichtsbarkeit über den Ort hatte Le Locle inne, die hohe Gerichtsbarkeit lag bei den Herren von Valangin. Zusammen mit der Herrschaft Valangin kam La Chaux-de-Fonds 1592 unter die Oberhoheit der Grafschaft Neuenburg.

Eine erste Wachstumsphase setzte in der Zeit des Dreissigjährigen Krieges ein, weil der Ort relativ günstig an den Handelswegen von Neuenburg in die Franche-Comté und nach Basel lag. Mit einer vom Fürsten von Neuenburg unterzeichneten Urkunde wurde La Chaux-de-Fonds am 2. Dezember 1656 zur Gemeinde mit eigenem Niedergerichtsbezirk (Mairie) erhoben, was den Ort ermächtigte, drei Jahrmärkte und einen Wochenmarkt abzuhalten.

Der eigentliche wirtschaftliche Aufschwung von La Chaux-de-Fonds begann im 18. Jahrhundert mit der Einführung der Spitzenklöppelei, die sich neben dem traditionellen Handwerk etablierte. Ebenfalls im frühen 18. Jahrhundert fasste die Uhrmacherei, die im nahe gelegenen Le Locle begründet wurde, in La Chaux-de-Fonds Fuss. Sowohl die Spitzenherstellung als auch die Fertigung der Uhrenteile geschah zunächst überwiegend in Heimarbeit. Mit den neuen technischen Möglichkeiten entwickelte sich La Chaux-de-Fonds Ende des 18. Jahrhunderts rasch zu einer Industriegemeinde. Es entstanden zahlreiche Fabriken.

Soziale Spannungen aufgrund der unterschiedlichen Rechtsstellung der Bewohner – es gab Bürger, freie Bauern und Hintersassen (übrige Einwohner) – waren der Grund, dass die Französische Revolution in La Chaux-de-Fonds begrüsst wurde. Viele Uhrmacher zogen 1793 ins französische Besançon. Nachdem 1794 eine verheerende Feuersbrunst fast drei Viertel des Dorfes eingeäschert hatte, begann unter Moïse Perret-Gentil der Neuaufbau der modernen Stadt mit rechtwinkligem Grundriss.

La Chaux-de-Fonds war Teil des Fürstentums Neuenburg, das ab 1707 durch Personalunion mit dem Königreich Preussen verbunden war. 1806 wurde das Gebiet an Napoleon I. abgetreten und kam 1815 im Zuge des Wiener Kongresses an die Schweizerische Eidgenossenschaft, wobei die Könige von Preussen bis zum Neuenburgerhandel im Jahr 1857 auch Fürsten von Neuenburg blieben.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts stieg La Chaux-de-Fonds rasch zum Zentrum der blühenden Uhrenindustrie auf. Anders als Le Locle, das in einem engen Talkessel liegt, hatte La Chaux-de-Fonds genügend Möglichkeiten zur Ausdehnung. Den strengen Schachbrettgrundriss behielt man auch bei der Erweiterung der Stadt ab 1835 bei. Nach der Neuenburger Revolution von 1848 entwickelte sich die Stadt zum wirtschaftlichen Zentrum des Kantons Neuenburg und wurde Hauptort eines Bezirks. Die Uhrenindustrie rekrutierte Arbeitskräfte aus dem restlichen Kantonsteil sowie den Kantonen Waadt und Bern, was dazu führte, dass der deutschsprechende Anteil der Bevölkerung stark zunahm. Die massive Zuwanderung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die damit verbundene Ausdehnung der Stadt hatten eine Urbanität zur Folge, wie sie damals von amerikanischen Städten bekannt war.

Zu einer Gebietsveränderung kam es im Jahr 1900, als die ursprünglich zu Le Locle gehörende Ortschaft Les Eplatures, die ab 1848 eine selbständige Gemeinde bildete, mit La Chaux-de-Fonds fusioniert wurde.

Im frühen 20. Jahrhundert kam es mehrfach zu sozialen Spannungen, die in Streiks gipfelten. Auf Gemeindeebene lösten die Sozialdemokraten 1912 die zuvor dominierenden Radikaldemokraten ab. In der folgenden Zeit hatten die links orientierten Parteien stets die Mehrheit im Generalrat und im Stadtrat inne. Ab dem gleichen Jahr (bis 1971) erschien auch die sozialdemokratische Tageszeitung La Sentinelle. Krisen in der Uhrenindustrie während der 1920er und 1930er Jahre führten schon früh zu einer Diversifizierung der Industrie und zur Ansiedlung neuer Industriezweige.

Die Stadt breitete sich auf die umliegenden Hänge aus, doch ab 1920 wich man beim Bau der neuen Aussenquartiere aus topographischen Gründen vom strengen rechtwinkligen Grundriss ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgten erneut ein starkes Wachstum und eine weitere Hochkonjunktur der Uhrenindustrie. Infolge der Rezession der 1970er Jahre mussten zahlreiche Betriebe (insbesondere der Uhrenindustrie) schliessen, so dass die Arbeitslosigkeit rasch anstieg und La Chaux-de-Fonds einen deutlichen Rückgang der Einwohnerzahl zu verzeichnen hatte. In diesem Jahrzehnt wurde die einst dominierende Uhrenindustrie von den Branchen Präzisionsmechanik, Mikromechanik und Elektronik abgelöst; ein Prozess, der sich bis heute fortsetzt.

Gesetzgebende Behörde ist der von den Stimmberechtigten der Gemeinde La Chaux-de-Fonds alle vier Jahre gewählte Generalrat (Conseil général). Die 41 Abgeordneten werden im Proporzwahlverfahren gewählt. Die Aufgaben des Generalrats umfassen die Budget- und Rechnungsabnahme, die Festlegung der Gemeindereglemente und die Kontrolle der Exekutive.

Bei den letzten drei Wahlen ergaben sich folgenden Ergebnisse:

Darüber hinaus gibt es in La Chaux-de-Fonds ein Jugendparlament. Die 15- bis 25-jährigen Abgeordneten können dabei frei über ein Budget von rund 20’000 Franken verfügen.

Ausführende Behörde ist der Gemeinderat (Conseil communal). Er besteht aus fünf Mitgliedern und wird im Majorzwahlverfahren gewählt. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat ist für die Vollstreckung der Beschlüsse des Parlamentes, für die Ausführung der Gesetzgebung von Bund und Kanton sowie für die Repräsentation und Führung der Gemeinde zuständig. Der ebenfalls auf vier Jahre gewählte Gemeindepräsident verfügt über erweiterte Kompetenzen.

Die fünf amtierenden Gemeinderäte sind:

Die Gemeinde La Chaux-de-Fonds hat sich ihr eigentümliches Wappen (goldene Bienen mit Bienenkorb auf silbernem Grund, ruhend auf den elf historischen Quartieren, symbolisiert durch blaue Vierecke, und darüber drei Sterne am blauen Himmel) im Jahre 1851 gegeben. Nach der Revolution von 1848 galt es, das alte Wappen zu ersetzen, da es mit einer Krone noch an die Insignien der preussischen Hoheit erinnert hatte. Das Silber sollte, wie in der Begründung an das Gemeindeparlament festgehalten wurde, die neue, republikanische Verwaltungsära symbolisieren. Der Bienenkorb mit den Bienen steht für die aufstrebende Industrie und die (fleissigen) Werktätigen. Das Gold verkörpert den Wohlstand. Die drei Sterne sind ein Integrationssymbol und stellen die drei Gemeinschaften, welche die Einwohnerschaft bilden, dar: neuenburgische Bürger, ausserkantonale Schweizer Bürger sowie immigrierte Ausländer. Die elf Vierecke hätte man gerne grün gemacht, um die landschaftliche Atmosphäre der Jurahöhen auszudrücken. Schliesslich beschränkte man sich aber auf drei Farben.

Das Wappen hält sich nicht an heraldische Regeln (wonach zum Beispiel nicht Metall auf Metall, hier Gold auf Silber, verwendet werden soll). Ursache musste nicht unbedingt Unkenntnis dieser Regeln sein. Die Missachtung der Heraldik als Sinnbild für Aristokratie könnte auch nur Ausdruck dafür sein, dass man mit der Feudalzeit bewusst brechen und endgültig in ein republikanisches Zeitalter aufbrechen wollte.

Seit 1984 besteht eine Städtepartnerschaft mit Winterthur, die seit 1991 von der Stiftung Winterthur – La Chaux-de-Fonds betreut wird, die beide Städte tragen. Die Stiftung, in der Vertreterinnen und Vertreter aus beiden Partnerstädten Einsitz haben, vergibt regelmässig Beiträge an Projekte im kulturellen, sozialen und sportlichen Bereich, die die Partnerstädte verbinden, unterstützt Besuche von Schulklassen und Vereinen und organisiert selbst Bevölkerungsbesuche zwischen den beiden Städten. Zuletzt besuchten im September 2012 mehr als 140 Winterthurinnen und Winterthurer La Chaux-de-Fonds.

La Chaux-de-Fonds entwickelte sich etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts vom Bauerndorf zur Industriegemeinde. Zu dieser Zeit gehörten vor allem die Herstellung von Spitzen und in zunehmendem Masse die Uhrmacherei zu den wichtigen Erwerbszweigen der Bevölkerung. Ab 1800 entwickelte sich La Chaux-de-Fonds zu einem Zentrum der Uhrenindustrie. Bereits durch die Krisen in der Zeit von 1910 bis 1945 schwer getroffen, fand damals eine erste Diversifizierung der Industrie statt (beispielsweise führte man die Produktion von Radioapparaten ein). Wie viele andere Städte des Juras hatte La Chaux-de-Fonds unter der Krise in der Uhrenbranche ab 1970 zu leiden. Dank der bereits erfolgten Diversifizierung erholte sich La Chaux-de-Fonds ab 1980 und trieb die Ansiedlung neuer Industriezweige weiter voran.

Heute bietet die Stadt rund 21’000 Arbeitsplätze an. Mit 2 % der Erwerbstätigen, die noch im primären Sektor beschäftigt sind, hat die Landwirtschaft (vorwiegend Milchwirtschaft und Viehzucht) nur noch einen marginalen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Etwa 45 % der Erwerbstätigen sind im industriellen Sektor tätig, während der Dienstleistungssektor 53 % der Arbeitskräfte auf sich vereinigt (Stand 2001).

Seit etwa 1970 haben sich die Industriezonen immer weiter nach Südwesten ausgedehnt. Noch immer hat die Uhrenindustrie (Luxusuhren) mit Zulieferbetrieben eine gewisse Bedeutung in La Chaux-de-Fonds. Hierbei sind insbesondere die Unternehmen Corum, Ebel, Girard-Perregaux, TAG Heuer und Vulcain zu nennen. Daneben ist die Stadt Standort zahlreicher teils international bekannter Firmen der Präzisionsmechanik (unter anderem medizinische Instrumente), der Mikromechanik und Elektronik sowie der Informationstechnologie. Auch der Maschinenbau, die Möbelindustrie, der Metallbau, die chemische Industrie, die Telekommunikation und Zulieferer der Automobilindustrie spielen eine wichtige Rolle.

In den letzten Jahrzehnten hat sich La Chaux-de-Fonds immer mehr zum Dienstleistungszentrum entwickelt. Besonders viele Erwerbstätige dieses Wirtschaftssektors sind in der Verwaltung, im Banken- und Versicherungswesen, in Logistikfirmen, im Bildungs- und Gesundheitswesen sowie im Verkauf und im Gastgewerbe beschäftigt.

Neben den Stufen der obligatorischen Schulausbildung (Primarschulen, Sekundarschulen) kann in La Chaux-de-Fonds auch das Gymnasium besucht werden. In der Stadt wurde 1876 eine Industrieschule gegründet, die sich 1900 zum Gymnasium wandelte. Das heutige Gymnasium, das Lycée Blaise Cendrars, wurde 1971 eingeweiht. Dem Centre interrégional de formation des Montagnes neuchâteloises (CIFOM), einem Berufsbildungszentrum, sind fünf Schulen angegliedert (darunter ein Technikum), die zusammen mit Le Locle geführt werden. Im Weiteren gibt es auch eine Pädagogische Hochschule und ein Konservatorium.

La Chaux-de-Fonds verfügt über ein öffentliches Spital mit 24-Stunden-Notfallversorgung. Es gehört zum Klinikverbund Hôpitaux neuchâtelois (frz. für Neuenburger Krankenhäuser).

Die Stadt ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Sie dient sowohl für den Strassen- als auch für den Bahnverkehr als Knotenpunkt. Die wichtigste Strassenverbindung besteht mit der Kantonshauptstadt Neuenburg. Während früher der 1283 m hohe Pass der Vue des Alpes mit steilen Rampen überquert werden musste, gibt es seit Ende 1994 mit der Schnellstrasse H20 (Tunnels unter dem Mont Sagne und der Vue des Alpes) eine direkte, teilweise vierspurige Verbindung mit Neuenburg. Weitere wichtige Strassen führen von La Chaux-de-Fonds via Le Locle nach Besançon, über die Freiberge nach Delsberg und durch das Vallon de Saint-Imier nach Biel.

Als erste Eisenbahnlinie wurde am 2. Juli 1857 die Bahnstrecke von La Chaux-de-Fonds nach Le Locle in Betrieb genommen. Danach folgte am 27. November 1859 die Eröffnung der Strecke nach Convers und am 15. Juli 1860 die Durchbindung nach Neuenburg. Die Strecke von Convers nach Biel wurde am 30. April 1874 eröffnet; letztere wurde bereits am 17. Dezember 1888 teilweise ersetzt, als die direkte Strecke durch den Crosettes-Tunnel eröffnet wurde. Diese Strecken sind normalspurig und gehören mittlerweile den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

Die meterspurige Bahnstrecke nach Les Ponts-de-Martel wurde am 26. Juli 1887 von der Ponts–Sagne–Chaux-de-Fonds-Bahn (PSC) eröffnet. Zuletzt folgte am 7. Dezember 1892 die Einweihung der meterspurigen Bahnstrecke nach Saignelégier durch die Saignelégier–La Chaux-de-Fonds-Bahn (SC). Die beiden Meterspurstrecken gehören weiterhin zwei unterschiedlichen Unternehmen, erstere den Transports Publics Neuchâtelois (Kurzname transN, Initialen TRN), letztere den Chemins de fer du Jura (CJ).

Für die Feinverteilung im öffentlichen Verkehr sorgen heute der von transN betriebene Trolleybus La Chaux-de-Fonds mit drei Linien, ergänzt von diversen Autobuslinien. Von 1897 bis 1950 betrieben die Tramway de La Chaux-de-Fonds (TC) mehrere städtische Tramlinien, wobei das Streckennetz eine maximale Ausdehnung von 5,3 Kilometern erreichte.

Daneben gibt es mehrere Überlandbuslinien, die unter anderem von La Chaux-de-Fonds nach Biaufond, nach Le Locle und teilweise bis nach La Brévine sowie auf die Vue des Alpes führen.

Südwestlich der Stadt befindet sich der 1926 eröffnete regionale Flugplatz Les Eplatures, der ganzjährig betrieben wird.

Das Stadtbild von La Chaux-de-Fonds wird geprägt durch das strenge, zu Beginn des 19. Jahrhunderts in zwei Phasen angelegte, rechteckige Muster. Nach dem Dorfbrand von 1794 wurde Platz frei, um diesen Stadtgrundriss nach Plänen von Moïse Perret-Gentil einzuführen; dabei wurde der Hauptplatz, die Axialität der Stadtplanung und ihrer Hauptachse (Rue Neuve de Neuchâtel, heute Rue de l’hôtel de Ville) und der Primat der feuerpolizeilichen Planung eingeführt. Die grossen Stadterweiterungen von 1835 bis 1841 erfolgten nach einem genauen Plan des Architekten Charles-Henri Junod. So wurde La Chaux-de-Fonds, wie Le Locle und Glarus, eine Reissbrettstadt, deren Strassen parallel und rechtwinklig verlaufen. Eine zentrale Achse bildet die breite Hauptstrasse Avenue Léopold Robert, die gemäss der Orientierung des Hochtals von Südwesten nach Nordosten ausgerichtet ist. Parallel dazu verlaufen mindestens 15 sekundäre Längsstrassen unterschiedlicher Länge. Senkrecht dazu und damit quer zur Talrichtung sind rund 20 Querstrassen orientiert, die an den Hängen zum Teil starke Steigungen aufweisen. Die Strassenzüge werden von Jugendstilhäusern und typischen kubischen Mietshäusern aus dem 19. Jahrhundert und modernen Wohnblöcken sowie von zahlreichen modernen Industrie-, Gewerbe- und Geschäftsbauten flankiert.

Auf dem rechteckigen Rathausplatz (Place de l’Hôtel de Ville) befindet sich das Denkmal der Republik von 1910, eine Bronzearbeit von Charles l’Éplattenier. Der nüchterne Bau des Hôtel de Ville stammt aus dem Jahr 1803. Einige Häuser wurden von Le Corbusier entworfen, beispielsweise die «Maison Blanche» (1912) und die «Villa Turque» (1917). Ein imposantes Bauwerk neueren Datums ist die 1992-94 erbaute «Espacité», ein 60 Meter hohes Bürohochhaus, in dem sich ein Teil der Stadtverwaltung befindet; vom obersten Stockwerk aus kann das Panorama bewundert werden.

Die reformierte Kirche Grand Temple, die zwischen 1794 und 1796 entstand, zeigt einen ovalen Grundriss. Die Turmuhr des Grand Temple war ab 1860 für lange Zeit die Zeitbasis der Uhrenmetropole. Der Innenraum der Kirche wurde 1921 nach einem Brand neu strukturiert. Die deutsche Kirche wurde 1853 erbaut. Ein bedeutendes Beispiel des modernen Kirchenbaus ist die reformierte Kirche Saint-Jean (1972) von André Gaillard, deren Glockenturm aus der spiralförmig angelegten Kirche herauswächst.

Neue Wohnquartiere entstanden seit den 1970er Jahren an erhöhten Lagen südlich des Stadtzentrums sowie an den Sonnenhängen von Pouillerel und Sombaille. Das Siedlungsgebiet von La Chaux-de-Fonds blieb aber bis heute kompakt. Da ausserhalb des Siedlungsgebiets kaum neue Bauzonen ausgewiesen wurden, fand keine Zersiedelung statt, es gibt keine Vororte, und direkt an die Siedlungszone schliessen die ausgedehnten Wiesen und Weiden des Hochjuras an.

Für die Restaurierung und den Erhalt des architektonischen Wertes der schachbrettartig angelegten Bebauung im Rahmen der Sanierung des Stadtzentrums und der Jugendstilbauten erhielt die Stadt La Chaux-de-Fonds 1994 den Wakkerpreis. Ende Juni 2009 wurde La Chaux-de-Fonds – zusammen mit Le Locle – zum UNESCO-Welterbe erklärt.

Eine von Charles L’Éplattenier in den 1900er Jahren begründete Stilrichtung des Jugendstils, der so genannte style sapin, hat Spuren in der Dekoration verschiedener Bauten hinterlassen, namentlich im städtischen Krematorium, das als Höhepunkt dieses Stils gilt.

In La Chaux-de-Fonds gibt es verschiedene bedeutende Museen:

La Chaux-de-Fonds hat verschiedene kulturelle Einrichtungen zu bieten. Dazu gehören die Museen, der Konzertsaal, das Théâtre populaire romand (seit 1968), Bibliotheken, Kinos, eine Ludothek, das Centre d’Animation et de Rencontre und das Kultura Centro Esperantista (Esperanto-Kulturzentrum). Die Stadt besitzt auch einen Tierpark und ein Vivarium.

Sacré Coeur

Temple Allemand

Synagoge

Espacité

Place de l’Hôtel de Ville

Denkmal für Fritz Courvoisier

Métropole

Elektrizitätswerk

Denkmal Numa Droz

Mit dem Fussballclub FC La Chaux-de-Fonds (Schweizer Meister 1954, 1955, 1964) ist die Stadt derzeit in der fünftklassigen 2. Liga interregional vertreten, der heutige Sechstligist Étoile-Sporting La Chaux-de-Fonds wurde 1919 Schweizer Meister. Der Eishockeyclub HC La Chaux-de-Fonds (sechsfacher Schweizer Meister) spielt in der Nationalliga B. Die Sportanlagen mit dem Stade de la Charrière, Fussballplätzen, Tennisplätzen, Sportzentrum und Eishalle liegen überwiegend am nordöstlichen Rand der Stadt. Leicht erhöht südlich des Stadtzentrums befindet sich das Freibad. Aus privater Initiative und besonders zur Förderung der Zwischensaison wird eine 72-Loch-Swingolfanlage betrieben.

Im Winter kann am Stadtrand am Hang des Pouillerel alpiner Skisport betrieben werden. Ein weiteres Skigebiet mit mehreren Skiliften befindet sich im Gebiet von Vue des Alpes und Tête de Ran. Die ausgedehnten Hochflächen der Umgebung von La Chaux-de-Fonds eignen sich für den Langlaufsport.

Vom 4. bis 11. Oktober 1998 fand in La Chaux-de-Fonds die Fechtweltmeisterschaft statt.

Lenin hat während seines Schweizer Exils unter anderem in La Chaux-de-Fonds gelebt.

La Chaux-de-Fonds | La Sagne | Les Planchettes

Ehemalige Gemeinde:  Les Eplatures

Kanton Neuenburg | Bezirke des Kantons Neuenburg | Gemeinden des Kantons Neuenburg

Weltnaturerbe: Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch | Monte San Giorgio | Tektonikarena Sardona

Weltkulturerbe: Altstadt von Bern | Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair | Fürstabtei, Stiftsbibliothek und Stiftskirche St. Gallen | Burgen von Bellinzona | La Chaux-de-Fonds und Le Locle | Weinterrassen von Lavaux | Albula- und Berninalinie der Rhätischen Bahn | Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen | Villa Le Lac und Maison Clarté

Ehrhart Körting

Ehrhart Körting, né le à Berlin, est un homme politique et juriste allemand appartenant au Parti social-démocrate d’Allemagne (SPD).

Juge au tribunal administratif de Berlin au début des années 1970, puis élu local de Berlin-Charlottenburg jusqu’à la fin des années 1980, il occupe, de 1992 à 1997, la vice-présidence de la cour constitutionnelle de Berlin, puis devient sénateur pour la Justice dans la grande coalition d’Eberhard Diepgen. Il quitte le gouvernement régional deux ans plus tard, avant d’y revenir entre 2001 et 2011 comme sénateur pour l’Intérieur dans les sénats de Klaus Wowereit.

Après une scolarité à Bad Harzburg, il entame des études supérieures de droit à Berlin, et les achève à Munich. Il commence à travailler en 1969 comme assistant de procureur au ministère régional de la Justice de Bavière, un poste qu’il quitte en 1970 pour un emploi d’associé de recherche au tribunal administratif fédéral, situé à Berlin, et qu’il conserve pendant deux ans.

En 1971, il reçoit un doctorat de droit, puis devient l’année suivante juge au tribunal administratif de Berlin. Il démissionne en 1975 pour entamer sa carrière politique. Il entame en 1981 une carrière d’avocat, qu’il suspend en 1992, lorsqu’il est désigné vice-président de la Cour constitutionnelle de Berlin pour cinq ans. Il reprend par la suite son activité professionnelle en , avant de la suspendre de nouveau en .

Marié, il est père de cinq enfants.

Il est nommé secrétaire aux Travaux publics de Berlin-Charlottenburg en 1975, puis change de portefeuille quatre ans plus tard et se voit nommé secrétaire à l’Éducation. Il conserve ce mandat jusqu’en 1981, puis est élu membre de l’assemblée du quartier, où il prend la vice-présidence du groupe SPD jusqu’à la fin de la législature, en 1985.

Après avoir été brièvement député à la Chambre des députés de Berlin de Berlin-Ouest entre 1989 et 1990, il est nommé sénateur pour la Justice de Berlin dans la grande coalition du maire-gouverneur chrétien-démocrate, Eberhard Diepgen, le . Il quitte le gouvernement régional le , Diepgen ayant repris lui-même la direction du département de la Justice après le maintien au pouvoir de la coalition aux élections régionales.

Le , Ehrhart Körting devient sénateur pour l’Intérieur dans la coalition rouge-verte minoritaire dirigée par Klaus Wowereit, un poste qu’il conserve dans la coalition rouge-rouge qui prend le relais l’année suivante. Ses compétences s’élargissent aux sports le . Le , à la formation du sénat Wowereit IV, il est remplacé par Frank Henkel.

M-Pesa

M-PESA (M de móvil, pesa en Swahili significa dinero) es el nombre del producto de telefonía móvil de Safaricom (una filial de Vodafone) que ofrece diversos servicios a los usuarios tales como realizar pagos con el teléfono móvil, enviar y recibir dinero entre usuarios (y no usuarios), reservar hoteles, retirar dinero efectivo en cajeros, entre otros.

Es un servicio de banca sin sucursales, lo que significa que está diseñado para permitir a los usuarios realizar transacciones bancarias básicas sin la necesidad de visitar una sucursal bancaria.

M-Pesa se ha implantado con fuerza en Kenia. En abril del 2011 contaba con más de 14 millones de usuarios y casi 30.000 distribuidores en este país tan solo cuatro años después de iniciarse su comercialización.

M-Pesa ha comenzado a implantarse en Uganda, Tanzania, Ruanda y Afganistán.

Fue desarrollado inicialmente por Sagentia antes de pasar a IBM. El proyecto fue patrocinado inicialmente por el gobierno del Reino Unido a través del Departamento para el Desarrollo Internacional (DFID) durante el período 2003-2007.

M-PESA buscaba la creación de un servicio que permitiese a los beneficiarios de microcréditos recibir el dinero y pagar los préstamos con comodidad utilizando la red de revendedores de recargas de móviles de Safaricom. De este modo se reducían costes lo que permitiría a las instituciones de microfinanzas (IMFs) ofrecer tasas de préstamo más competitivas a sus usuarios. Los usuarios del servicio podían realizar un seguimiento de sus finanzas con mayor facilidad. Sin embargo, cuando el servicio fue probado, los clientes adoptaron el servicio para una variedad de usos alternativos, surgieron complicaciones con Faulu, la institución de microfinanzas asociación (IMF).

M-PESA se redefinió y se puso en marcha con una propuesta de valor diferente: el envío de remesas y el uso como medio de pagos.

Los clientes de M-PESA pueden depositar y retirar dinero de una red de agentes que incluye revendedores de tarjetas prepago y puntos de venta que actúan como agentes bancarios. M-PESA pertenece a Safaricom, un operador de red móvil (MNO), que no está clasificado como una institución de captación de depósitos (por ejemplo un banco). Por lo tanto M-PESA no se puede anunciar como un servicio bancario. El servicio permite a sus usuarios:

La tecnología de interfaz de usuario de M-PESA es diferente entre Safaricom de Kenya y de Tanzania Vodacom, aunque la plataforma subyacente es la misma. Mientras Safaricom utiliza herramientas SIM para ofrecer menús teléfono para acceder al servicio, mientras que Vodacom se basa en la USSD para proporcionar a los usuarios menús.

Mas, I., and Morawczynski, O. (2009). „Designing Mobile Money Services Lessons from M-PESA“. Innovations. 4 (2).

Expulsion des démons chez les Gadaréniens

Le récit de l‘Expulsion des démons chez les Gadaréniens se trouve dans les trois Évangiles synoptiques. Il veut signifier le pouvoir infini du Messie et sa providence divine. Certains manuscrits situent toutefois ce passage à Gerasa et d’autres à Gergesa.

Évangile de Jésus-Christ selon saint Matthieu, chapitre 8, versets 28 à 34 :

« Lorsqu’il fut à l’autre bord, dans le pays des Gadaréniens, deux démoniaques, sortant des sépulcres, vinrent au-devant de lui. Ils étaient si furieux que personne n’osait passer par là. Et voici, ils s’écrièrent : Qu’y a-t-il entre nous et toi, Fils de Dieu ? Es-tu venu ici pour nous tourmenter avant le temps? Il y avait loin d’eux un grand troupeau de pourceaux qui paissaient. Les démons priaient Jésus, disant : Si tu nous chasses, envoie-nous dans ce troupeau de pourceaux. Il leur dit : Allez ! Ils sortirent, et entrèrent dans les pourceaux. Et voici, tout le troupeau se précipita des pentes escarpées dans la mer, et ils périrent dans les eaux. Ceux qui les faisaient paître s’enfuirent, et allèrent dans la ville raconter tout ce qui s’était passé et ce qui était arrivé aux démoniaques. Alors toute la ville sortit à la rencontre de Jésus; et, dès qu’ils le virent, ils le supplièrent de quitter leur territoire. »

Traduction d’après la Bible Louis Segond.

Saint Jean Chrysostome stipule que ce miracle montre toute la miséricorde, l’œil providentiel qu’a Dieu pour les humains. Et le saint de rajouter : « Nous apprenons encore par cette histoire que Dieu ne veille pas seulement en général sur tous les hommes, mais sur chacun d’eux en particulier. Jésus-Christ sans doute le déclare expressément à-ses disciples lorsqu’il leur dit : « Tous les cheveux de votre tête ont été comptés » (Matth. X, 30) ».

L’abbé Antoni Carol i Hostench axe son homélie sur la liberté humaine. Pour lui autant est grand le pouvoir divin concrétisé par ce miracle, autant est importante la liberté donnée aux humains de croire en Dieu, ou de ne pas croire, et ce malgré les preuves apportées .

Dawson Bates

Sir Richard Dawson Bates, 1st Baronet OBE PC JP DL (23 November 1876 – 10 June 1949), known as Dawson Bates, was an Ulster Unionist Party member of the Northern Ireland House of Commons.

He was born in Strandtown, Belfast, the son of Richard Dawson Bates, solicitor and Clerk of the Crown, and Mary Dill. His paternal grandfather, John Bates (d. 1855), had been a minor figure in the Conservative Party in Belfast, before his duties were discharged on a Chancery Court ruling of maladministration.

Bates was educated at Coleraine Academical Institution. After studying at Queen’s College, Belfast, became a solicitor in 1900, in 1908 founding a firm with his uncle – E and R.D. Bates, later R.B.Uprichard would be apprenticed, become a partner and eventually take over the firm of E and R.D. Bates and Uprichard, as Crown Solicitor. In 1906 Bates was appointed Secretary of the Ulster Unionist Council. During this time, he was instrumental in the events of Ulster Day and in the formation of the UVF, organised the Larne gun-running and supported the formation of the Ulster Unionist Labour Association to counter socialism. He toured Northern Ireland, working hard to build up the Unionist Party, while portraying all Roman Catholics as traitors.

Bates stood down as Secretary on his election to Stormont in 1921, where he represented first East Belfast and later Belfast Victoria. In the government of Sir James Craig he was the first Minister for Home Affairs and a member of the Privy Council of Northern Ireland. He introduced the Civil Authorities (Special Powers) Act, but opposed the Ulster Protestant Association. Under his administration, he was accused of gerrymandering, and of intervening to ensure that prison sentences were not imposed on Protestants who attacked Catholics.

Bates was also a Deputy Lord Lieutenant of County Down.

He married Jessie Muriel Cleland, daughter of Sir Charles John Cleland. They had one son, Major Sir John Dawson Bates, 2nd Baronet(an Oxford-educated Wykehamist, d. 1998).

He was appointed an Officer of the Order of the British Empire (OBE) in the 1919 New Year Honours, Knight Bachelor in 1921 and was made a baronet of Magherabuoy, near Portrush, in County Londonderry on 7 June 1937. In his retirement strained financial circumstances and security (he constantly required a police escort) led him to rent Butleigh House, near Glastonbury, Somerset. It was here he died in 1949; Sir Dawson’s body was flown back to Ulster for burial at Ballywillan Church of Ireland.

Bates was a director and president of Glentoran Football Club.

Physical Science Study Committee

Il Physical Science Study Committee (PSSC) è stato un comitato scientifico istituito presso il Massachusetts Institute of Technology di Boston nel 1956 con lo scopo di sottoporre a revisione l’insegnamento della fisica nella scuola secondaria superiore.

A promuovere l’iniziativa di innovazione didattica, nell’autunno del 1956, fu un gruppo di professori universitari di fisica guidato da Jerrold Zacharias e Francis Friedman, entrambi docenti del MIT: la fondazione del Physical Science Study Committee (PSSC) aveva l’obiettivo di esaminare le modalità di insegnamento dei corsi introduttivi di fisica nella scuola secondaria superiore dopo che molti insegnanti avevano espresso la convinzione che i libri di testo utilizzati nelle High school non fossero in grado di stimolare l’interesse degli studenti per la materia, né di insegnare loro a pensare e risolvere i problemi con l’approccio di un fisico.

Nel 1957, dopo il successo sovietico dello Sputnik, negli Stati Uniti d’America era diffuso il timore che il sistema didattico statunitense non riuscisse a dare una buona preparazione in campo scientifico; interpretando questo timore, in risposta, il governo decise di aumentare i finanziamenti alla National Science Foundation a sostegno del PSSC. Negli stessi anni si andarono realizzando altri testi e manuali di fisica, di livello liceale e universitario, che intendevano innovare la presentazione dei materiali didattici i metodi tradizionali di insegnamento: tra questi manuali, vie era l‘Harvard Project Physics (destinato a un pubblico liceale, frutto di un progetto sviluppato tra il 1962 e il 1972) e testi universitari come La fisica di Berkeley (anch’esso finanziato dalla NSF-National Science Foundation), affidato a un gruppo di specialisti, e La fisica di Feynman (incentrata sulla peculiare personalità di Richard Feynman).

Il materiale didattico creato dal gruppo di lavoro è stato progettato per sottolineare i principi fondamentali della fisica in modo da favorire la comprensione anziché la memorizzazione, in modo da rendere la materia più interessante per gli studenti.

La prima edizione del testo di fisica per la scuola superiore è apparsa nel 1960 e le sono succedute molte edizioni; assieme al libro di testo, fu resa disponibile una guide per gli insegnanti, oltre a filmati, test standardizzati per la verifica, e istruzioni per la costruzione di apparati sperimentali non molto costosi progettati dal PSSC stesso.

A supporto dell’insegnamento in aula, furono realizzati numerosi video didattici, tra i quali:

La versione italiana del corso, condotta sull’edizione originale del 1960 (D.C. Heath & Co di Boston), fu pubblicata da Zanichelli Editore, in due volumi, nel 1961, con l’aggiunta di un terzo volume, diviso in due parti, inteso come guida per gli insegnanti. La traduzione era di Vincenzo De Sabbata e Aulio Stura, la revisione del testo di Bruno Ferretti, Elio Fabri, Maria Ferretti.

I filmati didattici furono adattati in italiano a cura della ESSO italiana: nel 2005, venticinque di essi sono divenuti disponibili su supporto informatico, sotto il titolo La fisica secondo il PSSC, un cofanetto di quattro DVD curato da Federico Tibone e Giovanni Pezzi.

Stoa sur I (Atenas)

La Stoa Sur I de Atenas era un stoa (edificio porticado) del lado sur del Ágora de Atenas, situada entre el tribunal de la Heliea y la fuente Eneacrunos, o fuente del sureste.

Fue construida entre los años 425-400 a. C. y estuvo en uso hasta circa 150 a. C., cuando fue reemplazada por la Stoa Sur II.

Se descubrió en 1936, al excavarse por debajo de la Stoa Sur de época helenística y a lo largo de una calle más antigua, que pasaba junto al lado meridional de la Heliea.

Tradicionalmente, las stoas eran grandes pórticos con locales en la parte posterior, a menudo utilizados como comercios. Pero la Stoa Sur I debe su característica peculiar a que detrás de un doble fila de columnas dóricas había una serie de estancias destinadas a servir de oficinas a los magistrados atenienses. Cada una de las quince habitaciones daba al pórtico a través de una puerta de dos hojas, situada no en el centro de la habitación, sino hacia el lado oriental. La octava estancia empezando por el este era la más grande y poseía un amplio vestíbulo. El pavimento era de tierra apisonada o, a veces, más compacta por el uso de cal blanca.

La posición de la puerta en un lado es característica de las estancias pensadas para colocar lechos para banquetes (klínai) a lo largo de las paredes y dejar así espacio para los comensales, cuyo número ideal de siete daba en ocasiones nombre a la habitación (óikos eptáklinos, habitación de siete lechos). La octava habitación resulta muy similar a las salas para banquetes de las casa de la polis de Olinto.

En otras dependencias de esta stoa había hogares, o el pavimento se construyó más alto sobre el nivel del suelo, para favorecer la salida de los líquidos durante o después de los convites. Aunque estas estancias tuvieron más de una función, su estructura indica que podían emplearse como salas de banquetes cuando fuera necesario. Así, estas dependencias eran utilizadas por los magistrados y sus colaboradores, ya fuera para desempeñar las tares relacionadas con su cargo, ya para reunirse a comer todos juntos, como era habitual entre todos los altos funcionarios de Atenas.

Es probable que su construcción estuviera relacionada con la exigencia de reunir en un mismo lugar a todas aquellas magistraturas que, desde la época de Solón, e incluso antes, habían tenido una sede propia.

Todos estos aspectos han inclinado a pensar a los arqueólogos e historiadores, que si no toda la stoa, una parte de la misma debió cumplir la función del Tesmoteteion, citado por las fuentes antiguas como uno de los edificios en que los magistrados se reunían para comer en común. O también como en el Tholos reservado a los pritanos.

DragonFly (rocket)

DragonFly is a prototype low-altitude rocket-powered test article for a propulsively-landed version of the SpaceX Dragon space capsule. DragonFly is a suborbital reusable launch vehicle (RLV), intended for low-altitude flight testing.

DragonFly is expected to undergo an extensive test program to support reusable rocket technology development for a cargo-carrying and passenger-carrying shuttle capsule. The testing started in Texas at the McGregor Rocket Test Facility in October 2015, although it was originally expected to start in 2014.

In May 2014, SpaceX publicly announced an extensive test program for a propulsively-landed space capsule called DragonFly. The tests was to be run in Texas at the McGregor Rocket Test Facility in 2014–2015.

A Final Environmental Assessment was issued by the FAA in August 2014. The FAA determined that the DragonFly test program „would not significantly impact the quality of the human environment.“ The assessment estimated that the program would take two years for SpaceX to complete and considered a total of 30 annual operations of the DragonFly test vehicle in each year of operation. The permit must be renewed with the FAA to continue to test the spacecraft.

SpaceX received a renewal permit from the FAA on July 29, 2016 to continue another year of flight testing.

The DragonFly test vehicle is powered by eight SuperDraco hypergolic rocket engines, arranged in a redundant pattern to support fault-tolerance in the propulsion system design. SuperDracos use a storable propellant combination of monomethyl hydrazine (MMH) fuel and nitrogen tetroxide oxidizer (NTO), the same propellants used in the much smaller Draco thrusters used for attitude control and maneuvering on the first-generation Dragon spacecraft. While SuperDraco engines are capable of 73,000 newtons (16,400 lbf) of thrust, during use on DragonFly flight test vehicle each will be throttled to less than 68,170 newtons (15,325 lbf) to maintain vehicle stability.

A flight test program of up to 60 flights has been proposed. An outline for thirty of those flights includes two propulsive assist (parachutes plus thrusters) and two propulsive landing (no parachutes) landing-only test flights where DragonFly will be dropped from a helicopter at an altitude of approximately 3,000 meters (10,000 ft). The other 26 test flights are projected to be vertical takeoff, vertical landing (VTVL) test flights that will take off from a purpose-built pad: eight to be propulsive assist hops (landing with parachutes plus thrusters) and 18 to be full propulsive hops where the landing is made with only rocket propulsion, similar to the Grasshopper and F9R Dev booster stage test flights that SpaceX also flies out of their McGregor facility.

Test flights will include a subset of tests that will test both the DragonFly space capsule and the attached trunk, an unpressurized structure that typically carries mission-specific cargo and houses the power supply system for Dragon orbital flights. The others will test landing only the capsule itself without the trunk.

The DragonFly test vehicle—formerly the Dragon2 test article that was used in the May 2015 pad abort test—was at McGregor for the start of the two-year test program by October 2015.

Broch von Tappoch

Der Broch von Tappoch (auch The Tappoch oder Torwood Broch genannt) steht versteckt in einem dichten Wald (Tor Wood), etwa zwei Meilen nordöstlich der Stadt Denny, westlich von Falkirk in Schottland.

Der Broch liegt nahe der Spitze eines 116 m hohen Hügels. 1864 organisierte Oberst Dundas of Carronhall seine Ausgrabung. Am anfangs für einen Bestattungsplatz gehaltenen Platz fand er einen der am besten erhaltenen Lowland Brochs.

Nach einem langen Weg durch den Hügel und die Eingangspassage gelangt man in die Kammer des Brochs, dessen etwa sechs Meter dicke Mauern noch in zwei bis drei Meter Höhe anstanden. In jüngerer Zeit sind ganze Wandstücke zusammengebrochen. Das Trockenmauerwerk ist aus großen, unregelmäßigen Steinblöcken aus der unmittelbaren Umgebung gebaut. Die ovale Kammer war gepflastert und hat eine große Feuerstelle in der Mitte. Die Kammer misst 10,8 auf 9,8 m. Der Zugang, von dem einige der Stürze noch in situ sind, liegt im Südosten. Etwa auf halber Strecke liegt im Zugang ein Anschlag für eine Tür mit einem Riegelloch für den Türbalken. Im Südwesten der Kammer zweigt ein kurzer Gang rechts ab und führt zu einer ungewöhnlich gut erhaltenen Treppe in der Mauer. 1864 waren noch elf Stufen vorhanden, einige sind später verloren gegangen. Die Seitenwände des Treppenganges neigen sich nach innen, was darauf deutet, dass er ursprünglich als Kraggewölbe ausgeführt war. Eine kleine Kammer im Nordosten der Wand erscheint modernen Ursprungs sein.

Die Funde bestehen aus Mahlsteinen und Handdrehmühlen, zwei ausgehöhlten Steinen, einem Steinbecher (gröber als der bei Airth gefundene), Steinkugeln und Spinnwirteln. Eine Keramikscherbe spätrömischen Datums soll in den 1950er Jahren gefunden worden sein. Es wird angenommen, dass Brochs mehrere Etagen hatte und für Eliten bestimmt waren. Die Steinkugeln spiegeln den Status der Besitzer. Sie erinnern an eine Tradition solcher Symbole der Macht, ebenso wie drei nahegelegene Felsaufschlüsse mit Cup-and-Ring-Markierungen aus der Bronzezeit.

Zwei Erdwälle umgeben den Broch, außer im Westen, wo es einen steilen Abgrund gibt. Sie sind die einzigen erhaltenen Bestandteile einer Art Vorburg, die mitunter größere Brochs begleitet und Gebäude einer kleinen Siedlung enthält. Eine nahegelegene Römerstraße und der Broch sind als Scheduled Monuments klassifiziert.

Koordinaten:

Crivello di Legendre

In matematica, il crivello di Legendre è il metodo più semplice nella moderna teoria dei crivelli. Applica il concetto del crivello di Eratostene per trovare limiti inferiori e superiori alla stima della quantità di numeri primi entro un dato intervallo di interi. Poiché è una semplice estensione dell’idea di Eratostene, è a volte citato come crivello di Legendre-Eratostene.

L’idea base del metodo è espressa da questa identità, detta a volte identità di Legendre:

dove





A




{\displaystyle A}


è un intervallo di interi,





P




{\displaystyle P}


è il prodotto di numeri primi distinti,





μ





{\displaystyle \mu }


è la funzione di Möbius,






A



d






{\displaystyle A_{d}}


è l’insieme degli interi





A




{\displaystyle A}


divisibili per





d




{\displaystyle d}


, e





S


(


A


,


P


)




{\displaystyle S(A,P)}


è definito come:

ossia il numero degli interi in





A




{\displaystyle A}


che non hanno fattori comuni con





P




{\displaystyle P}


.

Nella maggior parte dei casi





A




{\displaystyle A}


sono tutti gli interi minori o uguali di qualche numero





X




{\displaystyle X}


,





P




{\displaystyle P}


è il prodotto di tutti i primi minori o uguali a qualche intero





z


<


X




{\displaystyle z<X}


, per cui l’identità di Legendre diviene:

(dove









x








{\displaystyle \lfloor x\rfloor }


denota la parte intera di





x




{\displaystyle x}


). In questo esempio il fatto che l’identità di Legendre sia derivata dal crivello di Eratostene è chiaro: il primo termine è il numero di interi minore di





X




{\displaystyle X}


, il secondo rimuove i multipli di tutti i primi, il terzo recupera i prodotti di due primi (che sono stati scartati per errore) e così via finché tutte le






2



π



(


z


)






{\displaystyle 2^{\pi (z)}}


(dove





π



(


z


)




{\displaystyle \pi (z)}


denota il numero di primi minori di





z




{\displaystyle z}


) combinazioni di primi sono state coperte.

Una volta che





S


(


A


,


P


)




{\displaystyle S(A,P)}


è stato calcolato per questo caso particolare, può essere usato per ottenere un limite superiore per





π



(


X


)




{\displaystyle \pi (X)}


usando l’espressione

che segue immediatamente dalla definizione di





S


(


A


,


P


)




{\displaystyle S(A,P)}


.

Il crivello di Legendre non tratta in maniera molto efficace le parti frazionarie dei termini, che si accumulano formando un errore abbastanza grande; questo implica che il crivello stabilisce limiti molto deboli nella maggior parte dei casi. Per questa ragione è stato ormai soppiantato da altre tecniche come il crivello di Brun e il crivello di Selberg, e non viene quasi mai usato in pratica. Tuttavia anche i crivelli più potenti sono sempre basati sulla stessa idea, per cui è utile capire il funzionamento del crivello di Legendre prima di studiare gli altri.