Petrus Klotz

Petrus II. Klotz OSB (* 9. April 1878 in Kaltern, Südtirol als Karl Klotz; † 6. Oktober 1967 in Wien) war Erzabt des Benediktinerstiftes Sankt Peter in Salzburg und Reiseschriftsteller.

Karl Klotz trat im Jahr 1898 als Mönch in das Benediktiner-Stift Sankt Peter (Salzburg) ein mcm taschen sale, wo er den Ordensnamen Petrus erhielt. Er studierte Philosophie und Theologie. Am 22. September 1901 empfing er die Priesterweihe durch Kardinal-Erzbischof Johannes Baptist Katschthaler. 1922 wurde Pater Petrus zum 83. Abt von St

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. Peter gewählt. 1925 wurde Klotz zudem zum Abtpräses der Benediktinerkongregation vom Hl. Joseph gewählt.

In Erinnerung an die alte Salzburger Benediktineruniversität bemühte sich Abt Petrus II. um die Wiedererrichtung einer Katholischen Universität in Salzburg. 1926 führte dies zur Gründung des Studienkollegs der Benediktiner, des Kollegs St. Benedikt. Diese Leistung

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, die dann in weiterer Folge zur Wiederbegründung der Universität Salzburg führen sollte, wurde 1927 vom Papst durch die Erhebung des Stiftes St. Peter zur Erzabtei gewürdigt, womit Petrus Klotz zugleich 1. Erzabt von St. Peter wurde.

Petrus Klotz hat viele große Reisen unternommen und über seine Erfahrungen geschrieben. Er war zudem einer der Initiatoren der Salzburger Hochschulwochen. Seit 1926 war er Mitglied der KDB Vindelicia zu Salzburg im RKDB (heute im ÖCV).

SV Weißblau-Allianz München

Der SV Weißblau-Allianz München e. V. ist ein Sportverein aus München. Die Tischtennis-Herrenmannschaft spielte um 1970 zwei Jahre lang in der Bundesliga.

Betreiber des Breitensportvereins mit Vereinsablegern in ganz Deutschland ist die Allianz-Versicherung. Es gibt 20 Abteilungen. Die mehr als 4000 Mitglieder (Stand Dezember 2010) sind zum großen Teil Mitarbeiter oder Angehörige von Mitarbeitern der Allianz-Gesellschaften und der Münchener Rückversicherung.

Der Verein wurde 1926 mit den Sparten Fußball, Leichtathlet, Faustball sowie Turnen für Männer und Frauen gegründet. Im Gründungsjahr hatte er 235 Mitglieder. Weitere Abteilungen wurden geschaffen: 1931 Tennis, 1932 Tischtennis und Skisport, 1933 Handball und Schwimmen, 1935 Schach und Jiu-Jitsu.

An den Olympischen Sommerspielen 1936 nahmen folgende Vereinsmitglieder teil:

Während des Zweiten Weltkrieges kam der Sportbetrieb weitgehend zum Erliegen. Ab März 1948 wurden die Aktivitäten wieder aufgenommen. 1951 gab es wieder neun Abteilungen. Weitere Sparten kamen in den folgenden Jahren hinzu.

Die Tischtennisabteilung wurde am 1. September 1932 gegründet. Die erste Herrenmannschaft erreichte 1962 die Oberliga, die damals höchste deutsche Spielklasse. Allerdings verfehlte sie im Folgejahr den Klassenerhalt. 1966 gelang die Rückkehr. Mit Hilfe von Conny Freundorfer, Detlef Siewert, Radivoj Hudetz, Weber, Wildner und Normann stieg sie 1968 in die inzwischen geschaffene Bundesliga auf. Hier wurde sie Letzter und musste absteigen. Auf Anhieb gelang 1970 der Wiederaufstieg mit Conny Freundorfer, Detlef Siewert, Bernd Deffner, Richard Lampersberger, Klaus Maier und Wildner. Jedoch konnte die Mannschaft auch diesmal die Klasse nicht halten.

Als die Mannschaft 1971/72 in der Oberliga nur Zweiter wurde und den Aufstieg verpasste, löste sich das Team auf. In den nächsten 20 Jahren pendelte die Mannschaft zwischen Oberliga, Bayernliga und Landesliga. 1984 wurde die Seniorenmannschaft Deutscher Senioren-Meister

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.

In der Saison 2010/11 treten vier Herrenmannschaften an. Die Erste spielt in der Bayernliga.

Multiple Module

Multiple Module (auch Multimind) ist ein Konzept des menschlichen Geistes, das dessen scheinbar monolithische Struktur einer Revision unterzieht. Stattdessen wird der Geist als Ansammlung teilweise selbständiger Module aufgefasst. Obwohl diese zentral organisiert sind, arbeiten sie häufig auf sich gestellt.

Der Geist besteht nach diesem Konzept aus mehreren einzelnen Modulen, sogenannten multiplen Modulen

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, von denen jedes in einem bestimmten Wissens- und Handlungsbereich arbeitet oder eine bestimmte Art von Input analysiert. Die Anzahl dieser Unterabteilungen des Geistes ist unvorstellbar groß, und ihre Arbeitsweisen sind vielfältig. Die Module haben begrenzte, spezifische Aufgabenbereiche. Dadurch arbeiten sie relativ automatisch und verlieren bei der Informationsverarbeitung wenig Zeit. Die Module werden automatisch und unbewusst aktiviert, um auf eine bestimmte Reizsituation zu reagieren. Ihre Tätigkeit lässt sich nur schwer oder gar nicht verhindern.

Diese neuralen Strukturen zur Informationsverarbeitung wurden vom Menschen im Laufe der Evolution erworben, einige davon hat der Mensch mit den Tieren gemeinsam. Die Tätigkeit dieser Mechanismen erfolgt weitgehend autonom. Jeder Mechanismus operiert nach seinen eigenen Prinzipien. Er wird von den anderen Modulen nicht für deren Zwecke verwendet.

Daneben bestehen bereichsneutrale Systeme, die als zentrale exekutive Prozessoren wirken. Sie integrieren die Botschaften der Module, koordinieren diese und steuern bewusste und geplante Handlungen. Das Bewusstsein hat aber nicht gleichzeitig zu allen Modulen Zugang. Es kann sich zur gleichen Zeit nur auf einige wenige Punkte konzentrieren.

Mohammed Tchité

Mohammed Gasana Tchité (* 31. Januar 1984 in Bujumbura) ist ein burundischer Fußballspieler, der bei VV St. Truiden in Belgien spielt. Er hat neben der burundischen auch die ruandische, die kongolesische – seine Mutter stammt aus dem Kongo – und seit 2008 auch die belgische Staatsbürgerschaft.

Mohammed Tchité spielte in seiner Jugend für Prince Louis Bujumbura aus Burundi ehe er 2002 zu Victory Sport Mukura aus Ruanda wechselte, wo er von Scouts von Standard Lüttich entdeckt wurde. Dort kam er zwischen 2003 und 2006 regelmäßig in der belgischen Jupiler League zum Einsatz und konnte 21 Tore in 58 Spielen erzielen. Während der Vorbereitung auf die Saison 2004/05 nahm er an einem Probetraining beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin teil, blieb jedoch bei Standard.

In der Saison 2006/07 wurde er nach seinem Wechsel zum belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht nicht nur belgischer Meister und Supercupsieger, sondern wurde auch mit 21 Saisontoren belgischer Torschützenkönig und Fußballer des Jahres.

Am letzten Tag der Sommer-Transferperiode 2007/08 unterschrieb Tchité einen Vertrag bei Racing Santander in Spaniens erster Liga, wo er den Serben Nikola Zigic, der zum FC Valencia gewechselt war, ersetzen sollte. Tchité gab bekannt, dass er für die belgische Nationalmannschaft antreten möchte, sobald er einen belgischen Pass erhalten würde. Am 5. Mai 2008 erhielt er dann den belgischen Pass.

Mohammed Tchité wurde am 31. August 2010 wieder zurück zum Standard Lüttich transferiert und erhielt einen Drei-Jahres-Vertrag. Er bekam in Lüttich die Rückennummer 10. Mit Standard konnte er im Jahr 2011 den belgischen Pokal gewinnen.

Im Sommer 2012 verließ Tchité Lüttich und wechselte zu Ligakonkurrent FC Brügge. Dort war er anfangs Stammspieler, verlor diesen Platz zu Beginn des Jahres 2013 und kam fortan nur noch selten zum Zuge.

Nachdem er die zweite Jahreshälfte 2014 ohne Engagement geblieben war, schloss sich Tchité Anfang 2015 dem rumänischen Erstligisten Petrolul Ploiești an.

Der in Burundi geborene Tchité bekundete nach einigen Jahren in Belgien seinen Wunsch, für die belgische Nationalmannschaft spielen zu wollen; am 11. Juli 2008 erhielt er die belgische Staatsbürgerschaft. Die FIFA genehmigt Einsätze für Belgien jedoch nicht, da der Stürmer U-20-Länderspiele für Burundi absolviert hat und 2004, also vor seinem 21. Geburtstag, einen Wechsel zum Fußballverband Ruandas beantragte. Da Verbandswechsel nach Vollendung des 21. Lebensjahres nicht gestattet waren, war Tchité zunächst nur für die ruandische Nationalmannschaft spielberechtigt, wo er jedoch noch nicht eingesetzt wurde. Nach der Lockerung der FIFA-Regularien wurden Verbandswechsel nach Vollendung des 21. Lebensjahres zwar erlaubt, jedoch darf Tchité dennoch nicht für Belgien spielen, da er zum Zeitpunkt seiner U-20-Einsätze für Burundi die belgische Staatsbürgerschaft noch nicht besaß. Er ist für Ruanda und Burundi spielberechtigt.

1992: Amokachi | 1993: Ikpeba | 1994: Amokachi | 1995: Okpara&nbsp

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;| 1996: Babayaro | 1997: Mpenza | 1998: Addo | 1999: Oulare | 2000: Nzelo-Lembi | 2001: Hossam | 2002: Dagano | 2003: Dindane | 2004: Kompany | 2005: Kompany | 2006: Boussoufa&nbsp

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;| 2007: Tchité | 2008: Fellaini | 2009:&nbsp

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;Boussoufa | 2010: Boussoufa | 2011: Lukaku | 2012: Mbokani | 2013: Leye | 2014: Batshuayi | 2015: Kebano | 2016: Hanni

Sebastian Albert

Sebastian Albert (* 26. Februar 1987 in Leipzig) ist ein deutscher Fußballspieler.

Der Defensivspieler Albert begann seine fußballerische Laufbahn 1996 in seiner Heimatstadt in der E-Jugend des VfK Blau-Weiß Leipzig, wechselte 1999 noch als D-Jugendlicher zum FC Sachsen Leipzig und gelangte ab 2001 in die Jugendmannschaften des VfB Leipzig. Als dieser 2004 wegen Insolvenz aufgelöst wurde, ging Albert zum F.C. Hansa Rostock, bei dem er zunächst in der U-19-Bundesliga eingesetzt wurde.

Zum Jahreswechsel 2005/06 rückte Albert in den Herrenbereich des F.C. Hansa auf, trat erstmals am 16. April 2006 für Hansas zweite Mannschaft in der viertklassigen Oberliga Nordost-Nord an und absolvierte acht weitere Einsätze für Hansas zweite, die unter Trainer Thomas Finck Viertplatzierter der Oberliga und Mecklenburg-Vorpommern-Pokalsieger wurde. Dabei hatte Albert zu Jahresbeginn auch sein Debüt in der U-19-Nationalmannschaft bestritten.

In der Folgesaison 2006/07 gehörte Albert mit 28 absolvierten Liga-Partien zu den Leistungsträgern in Rostocks zweiter Mannschaft, die am Saisonende Vize-Meister der Oberliga wurde

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. Aus dem durch den Landespokalsieg erreichten DFB-Pokal 2006/07 schied Albert allerdings nach seinem Einsatz in der ersten Runde gegen den FC Schalke 04 mit Rostocks zweiter Mannschaft aus.

2007/08 plante die Vereinsführung den Aufstieg der zweiten Rostocker Mannschaft aus der ab 2008/09 fünftklassigen Oberliga in die dann viertklassige Regionalliga, wobei Albert erneut zu den Leistungsträgern des Teams zählte und sich damit für die von Frank Pagelsdorf trainierte erste Mannschaft der Hanseaten empfehlen konnte. Im April 2008 unterschrieb Albert daraufhin einen Zwei-Jahres-Vertrag als Profi, kam in der Regionalliga-Spielzeit 2008/09 jedoch weiterhin für Hansas Zweitvertretung zum Einsatz. Erst nachdem Pagelsdorf aufgrund ausbleibender Erfolge in der Zweitliga-Saison 2008/09 durch Dieter Eilts ersetzt worden war, wurde Albert von diesem am 16. Februar 2009 erstmals in der 2. Bundesliga eingesetzt. Hier stand er in der Startformation beim Heimspiel gegen den SC Freiburg und wurde in der 73. Minute ausgewechselt. Sein zweiter und letzter Einsatz in der 2. Bundesliga folgte sieben Spieltage später beim Auswärtsspiel in Fürth – er wurde vom mittlerweile neuen Trainer Andreas Zachhuber in der 77. Minute eingewechselt. In der Saison 2009/10 gehörte Albert jedoch erneut nur der Reservemannschaft Hansas an, weshalb er seinen Vertrag in Rostock zum Jahresbeginn 2010 auflöste und zum Oberligisten RB Leipzig wechselte.

Für Leipzig spielte Albert in acht Partien der Rückrunde der Saison 2009/10, erzielte ein Tor und stieg mit dem Team in die Regionalliga auf

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. In der Hinrunde der folgenden Regionalliga-Spielzeit 2010/11 kam Albert, auch durch Verletzungen bedingt, nicht zum Einsatz und konnte erst im März 2011 wieder für Leipzig auflaufen. So kam er zum Ende der Saison, in der Leipzig den angestrebten Aufstieg in die 3. Liga verpasste, zu weiteren acht Einsätzen für RB, bevor er den Verein im Sommer 2011 verließ.

Nach über sieben Monaten Vereinslosigkeit schloss sich Albert im Frühjahr 2012 dem FC Grün-Weiß Piesteritz aus Wittenberg an, für den er daraufhin in der Rückrunde der Saison 2011/12 in der fünftklassigen Oberliga Nordost spielte.

Zur Saison 2012/13 schloss sich Albert dem Regionalligisten ZFC Meuselwitz an. Er erhielt einen Dreijahresvertrag und will parallel zum Fußball eine Berufsausbildung absolvieren.

Germaringen

Germaringen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu.

Germaringen liegt in der Planungsregion Allgäu (Landkreis Ostallgäu)

Es existieren folgende Gemarkungen: Ketterschwang, Obergermaringen, Untergermaringen, Schwäbishofen.

Ortsteile sind (in Klammern: Einwohner am 31. März 2015): Obergermaringen (2590), Untergermaringen (786), Ketterschwang (404), Schwäbishofen (19) und Riederloh (57)

Zur nahe gelegenen Stadt Kaufbeuren sind es 7 km, nach Bad Wörishofen 15 km, der nächstgelegene Autobahnanschluss zur A 96 Lindau – München bei Buchloe ist 14 km und die Stadt Buchloe selbst ist 18 km entfernt. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Kaufbeuren mit Anschlüssen nach München, Lindau und Oberstdorf.

Obergermaringen entstand nach der alemannischen Landnahme als Ausbau des älteren „unteren Germaringen“. Obergermaringen wird erstmals 1295 erwähnt. Germaringen gehörte zur Freien Reichsstadt Kaufbeuren. Zu Germaringen gehörten die Gemeindeteile Ober- und Untergermaringen sowie das Riederloh. Ketterschwang kam im Jahr 1803 durch die Säkularisation der Reichsabtei Irsee (der der gesamte Ort bis auf den Weiler Schwäbishof gehörte) an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden. Untergermaringen gehört zu den ältesten Orten im Landkreis Ostallgäu. Er wurde um 500 von der alemannischen Sippe eines Germar gegründet. Die erste Erwähnung geht auf das Jahr 1183 zurück.

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Obergermaringen und Untergermaringen am 1. Juli 1972 zur neuen Gemeinde Germaringen zusammengeschlossen. Ketterschwang kam am 1. Mai 1978 hinzu.

Zwischen 1988 und 2008 wuchs Germaringen um 916 Einwohner bzw. ca. 32 %.

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden gezählt:

vor 1961 ohne Schwäbishofen und Riederloh; Quelle: Gemeinde Germaringen

Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder. Bei der Gemeinderatswahl vom 16. März 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung:

Quelle: Gemeinde Germaringen

Bürgermeister ist Kaspar Rager (Freie Wählergemeinschaft Untergermaringen).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2014 umgerechnet 1.547.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1.151.000 €. Der Schuldenstand lag am 31

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. Dezember 2014 bei 1.023,- Euro. Seit Februar 2014 ist die Gemeinde schuldenfrei. Noch im Jahr 2011 lag die Pro-Kopf Verschuldung bei nur 35 Euro/Einwohner.

Germaringen hat mit der französischen Gemeinde La Verrie in der Vendée 1992 bzw. 1994 einen Partnerschaftsvertrag geschlossen. Doch schon seit 1976 finden regelmäßige Besuche im 4-Jahres-Rhythmus der Gemeinden statt. Im Jahre 2000 wurde das Partnerschaftsdenkmal in Germaringen offiziell eingeweiht. 2001 wurde die 25-jährige Freundschaft gefeiert. Beim Besuch im Jahr 2008 wurde am Gemeindeamt die Skulptur der Partnerschaft (Titel: Freundschaft überwindet Grenzen) feierlich eingeweiht. Die Skulptur besteht aus zwei geschwungenen Stelen, welche für die gemeinsame Geschichte der beiden Länder Deutschland und Frankreich stehen

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. Die französische Säule ist blau und die deutsche golden, beides Farben der Landesflaggen. Beide Staaten schufen durch ihre Aussöhnung das Fundament für die europäische Einigung und haben jeweils drei entscheidende Begriffe als Wahlspruch formuliert, die immer Gültigkeit haben werden. Für Frankreich steht: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. In Deutschland heißt es: Einigkeit, Recht, Freiheit. Diese fundamentalen Worte stehen als Grundlage des Miteinander auf der dreiseitigen Granitplatte, welche die Skulptur der Partnerschaft trägt.

Das Landschafts- und Ortsbild ist wesentlich von den Kirchen mitgeprägt. Nennenswert sind St. Georg auf dem Georgiberg in Untergermaringen und St. Wendelin in Obergermaringen.

Zur St. Georgskirche pilgerten früher Gläubige am Georgifest (23. April) aus der näheren und weiteren Umgebung. Der Fußweg auf den Berg ist gesäumt von alten Linden und fünf barocken gemauerten Wegstationen aus den Jahren um 1700.

Der geostete Tuffquaderbau stammt aus der Romanik um 1180. Der Satteldachturm in Ziegelmauerwerk wurde erst im 15. Jahrhundert errichtet. Der Bau wurde von 1966 bis 1970 umfassend renoviert und weitgehend in den ursprünglichen romanischen Baustil zurückgeführt; dabei auch barocke Anbauten abgebrochen. Im Inneren konnte ein romanisches Apsisfresko und Fragmente späterer Ausmalungen (neutestamentliche Szenen, Georgslegende und überlebensgroßer St. Christophorus) freigelegt werden. In der Apsis ist Christus als Pantokrator in einer Mandorla dargestellt, umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten thronend über dem himmlischen Jerusalem. Begleitet wird Christus beidseits von je einem Engel und einem Heiligen. Unterhalb der Mandorla sind nach Mt. 25, 1-13 als Halbfiguren die 5 klugen und 5 törichten Jungfrauen dargestellt. Unterhalb der Jungfrauen sind zwölf Männer dargestellt, eine Deutung als die zwölf Aposteln liegt somit nahe. Allerdings ungewöhnlich ist das Fehlen der üblichen Attribute der Aposteln wie z. B. Schlüssel oder Andreaskreuz. Einheitlich hält jeder der Dargestellten ein Buch in den Händen. Bei sonst gutem Erhaltungszustand sind leider die unteren Bereiche nicht erhalten. Die Bedeutung der Apsisausmalung von St.Georg beruht auf ihrer Qualität mit reichlicher Verwendung des kostbaren Lapislazuli-Blaus und ihrer Einzigartigkeit in Bayerisch- Schwaben.

An der Südseite des Langhauses die Kopie des romanischen Kruzifixus, das Original (jetzt im Bayerischen Nationalmuseum) war ursprünglich inmitten des Chorbogens angebracht.

Von einer Erneuerung gegen Ende des 17. Jahrhunderts haben sich die barocke Kassettendecke im Langhaus (datiert 1690) und Statuen und Gemälde erhalten.

St. Wendelin in Obergermaringen wird bereits im 16. Jahrhundert als Wallfahrtskirche zum Hl. Wendelin schriftlich erwähnt. An Stelle der ursprünglichen Kapelle wurde 1697 mit dem Bau einer Barockkirche begonnen. Der Bauplan stammt wahrscheinlich von dem Wessobrunner Baumeister und Stuckateur Johann Schmuzer. 1727 wurde der Bau mit zwei Kuppeltürmen fertiggestellt.

Im Inneren der Kirche sind eine Fülle von Wand- und Deckengemälden sowie reichhaltige Stuckaturen von Wessobrunner Meistern erhalten. An den Wänden sind zahlreiche Fresken mit Darstellungen aus dem Leben und der Legende des Hl. Wendelins. Die Gewölbefelder schmücken Gemälde mit Darstellungen aus dem Alten und Neuen Testament, umrahmt von üppigen Stuckornamenten.

In der Kirche bewahrt wird eine Reliquie des Hl. Wendelin, gefasst in eine prächtige Reliquienmonstranz. Noch heute kommen Pilger zu Wallfahrten. Der traditionelle Wendelinsritt wurde wieder ins Leben gerufen und findet alle drei Jahre statt. Der erste große nachweisbare Umritt mit Pferden und Gespannen fand am 12. Juni 1924 zum 1300. Todestag des Viehpatrons statt. Jedes Jahr zum Wendelinsfest im Oktober (Dienstag nach Kirchweih) finden auch Viehsegnungen statt. Der Heilige Wendelin wird nach wie vor von der Obergermaringer Kirchengemeinde sehr verehrt. Dazu finden Wallfahrten und Hirtenfeste statt. Immer am Ostermontag findet zu Ehren des Heiligen Wendelin ein Festgottesdienst mit Reliquienverehrung statt.

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 25, im Produzierenden Gewerbe 387 und im Bereich Handel und Verkehr 128 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 115 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.139. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es keine, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 69 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.993 ha. Davon waren 625 ha Ackerfläche und 1.367 ha Dauergrünfläche.

Bedeutende ansässige Unternehmen:

Der Ortsteil Obergermaringen ist direkt an die Bundesstraße 12 angebunden.

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2012):

Neben dem Sportverein SVO Germaringen e. V. ca. 40 weitere Vereine und Gruppen.

Georgiberg bei Untergermaringen

Ketterschwang

Obergermaringen von Nordwesten

Untergermaringen

Germaringen mit den Allgäuer Alpen

Im Jahr 2005 erschien die Germaringer Chronik. Ein umfassendes Werk über die Geschichte des Ortes und aktuelle Informationen mit 448 Seiten ist in der Gemeindeverwaltung Germaringen erhältlich.

Aitrang | Baisweil | Bidingen | Biessenhofen | Buchloe | Eggenthal | Eisenberg | Friesenried | Füssen | Germaringen | Görisried | Günzach | Halblech | Hopferau | Irsee | Jengen | Kaltental | Kraftisried | Lamerdingen | Lechbruck a.See | Lengenwang | Marktoberdorf | Mauerstetten | Nesselwang | Obergünzburg | Oberostendorf | Osterzell | Pforzen | Pfronten | Rettenbach a.Auerberg | Rieden | Rieden am Forggensee | Ronsberg | Roßhaupten | Rückholz | Ruderatshofen | Schwangau | Seeg | Stötten a.Auerberg | Stöttwang | Unterthingau | Untrasried | Waal | Wald | Westendorf

Jimmy Wilson (R&B-Sänger)

Jimmy Wilson (* 1921 in Louisiana; † 1965 in Dallas, Texas) war ein US-amerikanischer Rhythm-and-Blues-Sänger.

Wilson begann seine musikalische Laufbahn in einem Gospel-Quartett, wo er dem Produzenten Bob Geddins wegen seines bluesigen Leadgesangs auffiel. Dieser verpflichtete Wilson für die von ihm geleitete Band The Cavaliers und sein Label Cava Tone. Die Aufnahmen erweckten das Interesse des Labels Aladdin Records, und Wilson begann 1952 für diese Firma und ihr Sublabel 7-11 aufzunehmen. 1953 kehrte Wilson zu Geddins zurück, um Aufnahmen für dessen neues Label Big Town zu machen

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. Mit der Nummer „Tin Pan Alley“ gelang ihm im selben Jahr ein großer Hit. Obwohl dies der einzige erfolgreiche Titel in seiner Karriere bleiben sollte, verkauften sich auch seine weiteren Platten gut, wie „Jumpin´ from Six to Six“ von 1954. Nach seiner Zeit bei Big Town nahm er für Labels wie Irma, Ekko und Cart auf, konnte dann aber keine nennenswerten Erfolge mehr erzielen. Eine Ausnahme blieb „Please Accept My Love“, die zumindest regional gute Verkaufszahlen erreichte und B. B. King zu einer erfolgreichen Coverversion inspirierte mcm taschen sale.

Luboń

Luboń [‚lubɔɲ] (deutsch Luban, 1939–1943 Lobau) ist eine Stadt im Powiat Poznański in der Woiwodschaft Großpolen, Polen. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadtgemeinde (Gmina miejska).

Luboń liegt 7,5 km südwestlich von Posen an der Warthe. Beide Städte sind miteinander verschmolzen, so dass sich optisch keine Abgrenzung mehr abzeichnet.

Die erste urkundliche Erwähnung Lubans stammt aus dem Jahr 1296.

Um 1719 wurden 60 deutsche Siedler aus dem Erzbistum Bamberg in Lubon angesiedelt.

Der deutsche Unternehmer Moritz Milch erwarb 1907 in dem kleinen Ort ein Stück Land, um darauf 1910 bis 1912 eine Chemiefabrik zur Herstellung von Kunstdünger zu errichten. Mit einer Produktionsfähigkeit von 120 00 Tonnen Superphosphat pro Jahr gehörte die Fabrik zu den modernsten Kunstdüngerproduktionsbetrieben der Zeit

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. Der Berliner Architekt Hans Poelzig entwarf die Fabrikgebäude einschließlich einer zum Werk gehörenden Arbeitersiedlung. Die Chemiefabrik Luban stellte bis in die 1920er Jahre hinein eines der bekanntesten Beispiele für eine neue Industriearchitektur dar. Heute sind nur noch wenige Reste der Anlage erhalten mcm taschen sale. Als nach dem Ende des Ersten Weltkriegs die bisher zum Deutschen Reich gehörige Provinz Posen Teil der neu gegründeten Polnischen Republik wurde, kaufte 1920 der polnische Kunstdüngerproduzent Roman May die Fabrik.

1942 wurde in Luboń unter der deutschen Besetzung an der Stadtgrenze zu Posen ein Arbeitslager zum Bau der Reichsautobahn eingerichtet. Im Zuge einer von den Nationalsozialisten beabsichtigten Germanisierung wurde der Ort vorübergehend in Lobau umbenannt.

Die erste Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahre 1283. 1942 wurde in Żabikowo ebenfalls ein Arbeitslager zum Bau der Reichsautobahn eingerichtet.

Das Dorf wurde 1756 gegründet.

Die 1954 wurde die Stadt Luboń durch den Zusammenschluss der Dörfer Lasek, Stary Luboń und Żabikowo gebildet.

Von 1975 bis 1998 gehörte die Stadt zur Woiwodschaft Posen.

Buk | Czerwonak | Dopiewo | Kleszczewo | Komorniki | Kórnik | Kostrzyn Wielkopolski | Luboń | Mosina | Murowana Goślina&nbsp

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;| Pobiedziska | Puszczykowo | Rokietnica | Stęszew | Suchy Las | Swarzędz | Tarnowo Podgórne

Pagodenspeicher

Der Pagodenspeicher ist ein ehemaliger Getreidespeicher in Neustadt in Holstein im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein.

Seinen Namen erhielt das Gebäude, weil seine Form an eine fernöstliche Pagode erinnert. Der Speicher ist neben dem Kremper Tor Wahrzeichen der Stadt Neustadt in Holstein. Der Speicher wurde am Neustädter Binnenwasser errichtet und befindet sich neben der Brücke, die die Verbindung zum Hafen und der Ostsee überspannt.

Der Pagodenspeicher ist ein rechteckiges eingeschossiges Fachwerkgebäude aus rotem Backstein auf einer Grundfläche von etwa 20 mal 14 Meter. Es wurde auf einem Fundament aus behauenen Findlingen errichtet. Der Speicher hat ein mit roten Dachziegeln gedecktes Walmdach, das durch drei Reihen von umlaufenden Dachluken und zwei weitere Absätze gegliedert wird. Das Dach übertrifft das Erdgeschoss um mehr als das Doppelte an Höhe. Die Dachluken öffnen sich zu den dahinterliegenden Dachböden, die als Trockenböden für Getreide dienten. Bei Bedarf konnten sie geöffnet werden.

Der Speicher wurde 1830 im Auftrag des Neustädter Kaufmanns Adam Jansen von dem Zimmermann Carl Friedrich Trahn (1806–1888) errichtet. Jansen wünschte einen Speicher mit möglichst guten Möglichkeiten, Getreide vor dessen Verschiffung zu trocknen. Der von Carl Friedrich Trahn angefertigte Entwurf des Gebäudes überzeugte Adam Jansen

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. Er beauftragte Trahn mit dem Bau, was bei den ortsansässigen Zimmermeistern auf erhebliche Missbilligung stieß

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, weil Trahn noch kein Meister war. Der Pagodenspeicher wurde 1972 als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung unter Denkmalschutz gestellt.

1991 wurde der Pagodenspeicher umfassend saniert. Er wird seitdem als Büro- und Geschäftsgebäude genutzt

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.

Koordinaten:

Amateurliga Saarland 1971/72

Die Fußball-Amateurliga Saarland 1971/72 war die 21. Saison der 1. Amateurliga, dem Vorgänger der Verbandsliga Saarland. Diese Liga stellte bis 1974 den Unterbau zur Regionalliga Südwest dar und war somit in der Gesamtligen-Hierarchie drittklassig.

Saarland-Meister wurde der VfB Theley, der die Regionalliga-Aufstiegsrunde erfolgreich beendete und aufsteigen durfte. Der SC Großrosseln musste nach dieser Saison in die Bezirksliga absteigen. Für die nachfolgende Saison 1972/73 kamen der FC Freisen und der VfB Dillingen als Aufsteiger aus der Bezirksliga.

1951/52 | 1952/53 | 1953/54&nbsp mcm taschen sale;| 1954/55 | 1955/56 | 1956/57 | 1957/58 | 1958/59 | 1959/60 | 1960/61 | 1961/62 | 1962/63 | 1963/64&nbsp

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;| 1964/65 | 1965/66 | 1966/67 | 1967/68 | 1968/69 | 1969/70 | 1970/71 | 1971/72 | 1972/73 | 1973/74 | 1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78