Triumph Spitfire

Der Triumph Spitfire war ein Roadster, der vom britischen Automobilhersteller Triumph von 1962 bis 1980 in verschiedenen Versionen produziert wurde.

Der erste Spitfire, der Spitfire 4, wurde von Oktober 1962 bis Dezember 1964 gebaut. Abgelöst wurde er durch den Spitfire 4 MK2, der von Dezember 1964 bis Januar 1967 produziert wurde. Danach erschien der Spitfire MK3 (Januar 1967 bis Dezember 1970). Eine modernisierte Version war der von November 1970 bis Dezember 1974 gebaute Spitfire MK4 (1300). Das letzte Modell war der Spitfire 1500, der von Dezember 1974 bis August 1980 hergestellt wurde.

Der ADAC verlieh dem Spitfire 1500 wegen dessen Qualitätsmängeln die „Silberne Zitrone“.

1965 erzielte der Spitfire den Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans, ein zweiter Spitfire belegte den zweiten Platz der kleinsten Kategorie. Dazu ist anzumerken, dass diese beiden Autos als letzte gewertet wurden, eine deutlich geringere Rundenzahl als der Klassensieger des Vorjahres erreichten und aufgrund der Zuverlässigkeit – alle Klassengegner fielen aus – siegten.

Das Fahrverhalten des Spitfire wurde scharf kritisiert, da die hintere Pendelachse bei hohen Querbeschleunigungen zum Ausfedern neigt und so das Fahrzeugheck aushebeln kann, was zu einem schwer zu kontrollierenden plötzlichen Übersteuern führt.

Triumph Spitfire Mk2

Triumph Spitfire Mk3 (1968)

Triumph Spitfire Mk4 (1973)

Triumph Spitfire Mk4 (1973)

Triumph Spitfire 1500 (1981)

Triumph Spitfire 1500

Die TR-Reihe:  TR1 | TR2 | TR3 | TR4 | TR5 | TR6 | TR7 | TR8

Die Spitfire Reihe: Mark I | Mark II | Mark III | Mark IV | Mark 1500

1923–1940:  10/20 | 13/35 | Dolomite | Dolomite Straight Eight | Fifteen | Gloria | Scorpion | Southern Cross | Super 7 | Super 8 | Super 9 | Twelve | Twelve/Six | Vitesse

1940–1984:  2.5 PI | 1300 | 1500 | 1800 Town & Country | 2000 | 2000 TDA | 2500 S | 2500 TC | Acclaim | Dolomite | GT6 | Herald | Italia | Mayflower&nbsp

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;| Renown | Roadster | Stag | Ten | Toledo | TR10 | TRX | Vitesse

Julius Wilhelm Zincgref

Julius Wilhelm Zincgref, gelegentl. auch Zinkref und Zengravius, (* 3. Juni 1591 in Heidelberg; † 12. November 1635 in St. Goar) war ein deutscher Lyriker, Spruchdichter und Herausgeber.

Der als Sohn eines kurfürstlichen Rats geborene Zincgref studierte seit 1607 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Philosophie, Philologie und Jura. Anschließend unternahm er von 1611 bis 1616 eine Studienreise durch die Schweiz, Frankreich, England und die Niederlande. Nach seiner Rückkehr 1619 promovierte er in Heidelberg zum Dr. iur.

Hier in Heidelberg schloss er sich auch dem Heidelberger Dichterkreis an. Als die kaiserlichen Truppen 1622 Heidelberg eroberten, verlor Zincgref seinen Besitz und floh nach Frankfurt am Main, später weiter nach Straßburg. In dieser Zeit erlosch der Dichterkreis, da sich alle Mitglieder, durch den Krieg gezwungen, in Sicherheit bringen mussten.

1624 fungierte Zincgref als Herausgeber für Martin Opitz und dessen Teutsche Poemata. Als Anhang publizierte Zincgref nicht nur sich selbst, sondern u. a. auch Georg Rodolf Weckherlin und Paul Melissus.

Nach Aufenthalten in Stuttgart und Worms wurde er 1632 zunächst Landschreiber in Kreuznach, später in Alzey. Nach der Schlacht bei Nördlingen flüchtete er nach St. Goar am Rhein. Im Alter von 44 Jahren starb Julius Wilhelm Zincgref am 12. November 1635 in St. Goar an der Pest.

Zincgrefs Hauptwerk sind die Apophthegmata, der Teutschen scharpfsinnige kluge Sprüch (1626–1631), eine Sammlung von Geschichten, Sinnsprüchen, Anekdoten und Wortspielen

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, die vielen nachfolgenden Autoren Anregungen gab. In seinen Werken wandte er sich gegen die typisch barocke Verspieltheit der Sprache. Neben seinen literarischen Arbeiten trat Zincgref meistens als Verfasser und Herausgeber von Flugschriften auf, mit denen er die aktuelle Politik kommentierte und kritisierte. Zugeschrieben wird ihm auch ein unter dem Pseudonym Laurentiades Primnicius erschienenes Flugblatt.

Scottish Division Two 1913/14

Die Scottish Football League Division Two wurde 1913/14 zum 21. Mal ausgetragen. Nach Einführung der Division One war es zudem die einundzwanzigste Austragung als zweithöchste Fußball-Spielklasse der Herren in der Scottish Football League unter dem Namen Division Two. In der Saison 1913/14 traten 12 Vereine in insgesamt 22 Spieltagen gegeneinander an. Jedes Team spielte jeweils einmal zu Hause und auswärts gegen jedes andere Team. Es galt die 2-Punkte-Regel. Bei Punktgleichheit waren die Vereine mit derselben Punktausbeute gleich platziert. Die Meisterschaft gewann der FC Cowdenbeath. Einen Aufsteiger gab es in dieser Saison nicht.

Division Two: 1893/94 | 1894/95 | 1895/96 | 1896/97 | 1897/98 | 1898/99 | 1899/1900 | 1900/01 | 1901/02 | 1902/03 | 1903/04 | 1904/05 | 1905/06 | 1906/07 | 1907/08 | 1908/09 | 1909/10 | 1910/11 | 1911/12 | 1912/13 | 1913/14 | 1914/15 | 1916–1920 | 1921/22 | 1922/23&nbsp

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;| 1923/24 | 1924/25 | 1925/26 | 1926/27 | 1927/28 | 1928/29 | 1929/30 | 1930/31 | 1931/32 | 1932/33 | 1933/34 | 1934/35 | 1935/36 | 1936/37 | 1937/38 | 1938/39 | 1940–1945 | 1946/47 | 1947/48 | 1948/49 | 1949/50 | 1950/51 | 1951/52 | 1952/53 | 1953/54 | 1954/55 | 1955/56 | 1956/57 | 1957/58 | 1958/59 | 1959/60 | 1960/61 | 1961/62 | 1962/63 | 1963/64 | 1964/65 | 1965/66 | 1966/67 | 1967/68 | 1968/69 | 1969/70 | 1970/71 | 1971/72 | 1972/73 | 1973/74 | 1974/75

First Division:  1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85 | 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91 | 1991/92 | 1992/93 | 1993/94 | 1994/95 | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 | 1999/2000 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03 | 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07&nbsp

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;| 2007/08 | 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13

Championship:  2013/14 | 2014/15 | 2015/16 | 2016/17

Teufen AR

Teufen

Teufen ist eine politische Gemeinde im Mittelland des Kantons Appenzell Ausserrhoden in der Schweiz. Teufen liegt durch eine Anhöhe getrennt unmittelbar südlich der Stadt St. Gallen.

Der Name Teufen erscheint erstmals auf einer Urkunde von 1272 Tiuffen (in der Tiefe). Vor 1300 zählte man in Teufen nur fünf Höfe.

1377 schlossen sich die Landleute von Appenzell, Urnäsch, Teufen und Gais mit Erlaubnis des Abtes dem Schwäbischen Städtebund an. Für Teufen, das noch kein Siegel hatte, siegelte der Ammann von Appenzell. Der Bär als Wappentier auf seinem Siegel ging auf allen vieren, wie er heute noch auf dem Teufner Gemeindewappen abgebildet ist.

Sehr früh fand die Reformation im Appenzellerland Eingang. Nach dem Landsgemeindebeschluss von 1525, wonach jede Kirchhöri (Gemeinde) selber entscheiden konnte, ob sie beim alten Glauben bleiben oder den neuen annehmen wolle, wurden in Teufen Altar und Bilder entfernt. Erst gegen Ende des Jahrhunderts verschärften sich die Glaubensgegensätze wieder, was schliesslich am 28. August 1597 zur Teilung des Landes führte.

Während der Helvetik war Teufen Hauptort des gleichnamigen Distrikts im Kanton Säntis. 1841 bot die Gemeinde das neue, stattliche Schulhaus am Dorfplatz dem Lande als Rathaus zum Geschenk an, wenn Teufen zum Kantonshauptort bestimmt werde. Die Landsgemeinde lehnte das Geschenk ab und erwarb in Trogen den Palast von Landammann Jakob Zellweger. Dafür erhielt Teufen einige Jahre später das kantonale Artilleriezeughaus, das heute der Gemeinde gehört.

Der wirtschaftliche Aufschwung von Teufen war der Leinen- und später der Baumwollweberei zu verdanken. 1779, während der Blütezeit der feinen Baumwollweberei (Mousseline), liess Teufen vom einheimischen Baumeister Hans Ulrich Grubenmann eine neue, grössere Kirche erstellen. Um 1820 konstruierte der Teufner Johann Conrad Altherr den ersten Plattstich-Webstuhl, mit dem man im gleichen Arbeitsgang weben und den Stoff mit stickereiartigen Mustern versehen konnte.

In den 1850er Jahren wurden die ersten Handstickmaschinen aufgestellt. Die Jahre 1880–1890 galten als die goldenen Jahre der Stickerei

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. In den Jahren danach erlebte die Textilindustrie eine schwere Krise, aus der sie sich nur kurzfristig wieder erholte

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, um dann nach dem Ersten Weltkrieg endgültig zusammenzubrechen. An die guten Zeiten der Stickerei erinnern in Teufen die stattlichen Geschäftshäuser im Eggli und die vielen Stickerhäuser entlang der Strassen.

Teufen profitiert, fast als eine der einzigen Ausserrhoder Gemeinden, von einer ständig steigenden Einwohnerzahl.

Häuser mit Schweifgiebel

Reformierte Kirche Teufen

Katholische Kirche

Dorfschulhaus

Appenzeller Bahnen

Teufen von der Goldibachbrücke aus gesehen

Goldibachbrücke

Hotel Linde

MediaSwiss-Haus

Teufen verfügt über Freizeiteinrichtungen, wie zum Beispiel einer Sportanlage mit einem Fussballfeld und einer 400 m Laufbahn, sowie einem Freibad mit mehreren Schwimmbecken, die mit einer thermischen Solaranlage (Sonnenkollektor) beheizt werden. Ausserdem befindet sich ein Vitaparcours im Wald zwischen Teufen und Speicher. In Teufen ist zudem der Sitz der „Sportschule Appenzellerland“ (Landhausstrasse 1a) mit Schul- und Sportangeboten an der Kantonschule Trogen und an den Sekundarschulen Teufen und Herisau.

Die aus Teufen stammende Baumeisterfamilie Grubenmann hat im 18. Jahrhundert in der ganzen Ostschweiz und im nahen Ausland sehr viele Kirchen und Brücken erbaut. Bekannt ist auch die Magd Barbara Grubenmann, durch deren Einfluss das im oberschwäbischen gelegene Dorf Rottenacker zum Zentrum des separatistischen Radikalpietismus in Württemberg zwischen 1803 und 1816 aufstieg.

Weitere Persönlichkeiten

Die Gemeinde Teufen hat eine Vielzahl von verschiedenen Vereinen. Der grösste Verein im Dorf ist der TVT (Turnverein Teufen). Er ist in verschiedene Kategorien unterteilt. Der zweitgrösste Verein ist der Fussballclub, der in der 3. Schweizer Liga spielt. Weitere Vereine sind der Cevi, die BESJ, der Blauring, die Pfadi, die Harmoniemusik, die Guggenmusik (Tüüfner Südwörscht), der Jodlerclub, der Samariterverein und der Männerchor.

Bühler | Gais | Grub | Heiden | Herisau | Hundwil | Lutzenberg | Rehetobel | Reute | Schönengrund | Schwellbrunn | Speicher | Stein | Teufen&nbsp

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;| Trogen | Urnäsch | Wald | Waldstatt | Walzenhausen | Wolfhalden

Kanton Appenzell Ausserrhoden | Bezirke der Schweiz | Gemeinden des Kantons Appenzell Ausserrhoden

Bühler | Gais | Speicher | Teufen | Trogen

Kanton Appenzell Ausserrhoden | Bezirke des Kantons Appenzell Ausserrhoden | Gemeinden des Kantons Appenzell Ausserrhoden

Marilyn Bowering

Marilyn Bowering (* 13. April 1949 in Winnipeg, Manitoba, Kanada) ist eine kanadische Dichterin, Schriftstellerin und Dramatikerin.

Marilyn Bowering wurde in Winnipeg, Manitoba, geboren, und wuchs später in Victoria, British Columbia, auf. Nachdem sie mehrere Jahre in Sevilla, Spanien lebte, wohnt sie gegenwärtig sie in Sooke, British Columbia. Die Schriftstellerin ist verheiratet und hat eine Tochter.

Nach zahlreichen Nominierungen gewann Bowering 1998 den zu den BC Book Prizes gehörenden Ethel Wilson Fiction Prize für ihr Werk Visible Worlds.

Zwei ihrer Romane wurden ins Deutsche übersetzt, einer ins Finnische.

1985: Audrey Thomas | 1986: Keath Fraser | 1987: Leona Gom | 1988: George McWhirter | 1989: Bill Schermbrucker&nbsp

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;| 1990: Keith Maillard | 1991: Audrey Thomas | 1992: Don Dickinson | 1993: W. D. Valgardson | 1994: Caroline Adderson | 1995: Gayla Reid | 1996: Audrey Thomas | 1997: Gail Anderson-Dargatz | 1998: Marilyn Bowering | 1999: Jack Hodgins | 2000: Michael Turner | 2001: Eden Robinson | 2002: Madeleine Thien | 2003: Carol Shields | 2004: Caroline Adderson | 2005: Pauline Holdstock | 2006: Charlotte Gill | 2007: Carol Windley | 2008: Mary Novik | 2009: Lee Henderson | 2010: Cathleen With | 2011: Gurjinder Basran | 2012: Esi Edugyan | 2013: Bill Gaston | 2014: Ashley Little | 2015: Aislinn Hunter

Gefriersperma

Bei Gefriersperma handelt es sich um Sperma, welches durch Tiefgefrierkonservierung haltbar gemacht wurde. Es wird vor allem in der künstlichen Besamung bei Rindern

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, Pferden und einigen Zootieren, aber auch zur künstlichen Befruchtung beim Menschen eingesetzt. Gefriersperma ist praktisch unbegrenzt lagerbar.

Nach sexueller Stimulation wird die Samenflüssigkeit unmittelbar nach dem Samenerguss in einem auf Körpertemperatur angewärmten Wasserbad aufbewahrt. Im Anschluss werden Volumen und Qualität des Ejakulats ermittelt. Wichtige Kriterien zur Qualitätsbeurteilung sind die Spermienkonzentration (Bulle: 0,8–2,5 Mrd. Spermien pro ml) sowie der Prozentsatz beweglicher Spermien (Bulle: 60 bis 80 %). Vor dem Gefrieren wird die Samenflüssigkeit verdünnt. Der Verdünner enthält Nähr- und Schutzstoffe, wie beispielsweise Eigelb und Zucker, Pufferlösung, Antibiotika zur Verhinderung des Keimwachstums sowie Glycerin als Frostschutz. Die Zugabe dieser Substanzen dient dazu, die Lebens- und Befruchtungsfähigkeit der Spermien zu erhalten. Nach dem Abfüllen der einzelnen Portionen in spezielle Plastikröhrchen, sogenannte Pailletten (Rind: Inhalt je nach System 0,25 bis 0,5 ml), werden diese für mehrere Stunden in einem Kühlschrank auf +4 °C abgekühlt. Das anschließende Einfrieren erfolgt meist in speziellen Tiefgefriermaschinen oder im Stickstoffdampf eines Spezialcontainers. Eingelagert wird Gefriersperma dann in flüssigem Stickstoff bei −196 °C. Wird diese Temperatur konstant gehalten, ist das Gefriersperma nahezu unbegrenzt haltbar, während es schon eine geringe Temperaturerhöhung unbrauchbar machen kann.

Besondere Bedeutung besitzt Gefriersperma in der Rinderzucht, wo beispielsweise der Bulle Hanoverhill Starbuck über 200.000 Töchter hatte und von Toystory über zwei Millionen Portionen verkauft wurden. Osborndale Ivanhoe, der Muttersvater von Starbuck, war einer der ersten weltweit eingesetzten Bullen. An der durch ihn verbreiteten Erbkrankheit BLAD wurden auch die Probleme der zu engen Blutführung aufgrund des breiten Einsatzes weniger Bullen deutlich. Zum Einsatz kommt Gefriersperma auch bei Zootieren und seltenen Schafrassen. In der Schweinezucht wird Gefriersperma kaum eingesetzt. Die große Menge des Ejakulats von Schweinen erlaubt keine schnelle Abkühlung, weshalb dort fast nur mit Frischsperma gearbeitet wird.

Bedingt durch die Beanspruchung während des Gefrier- und Auftauvorgangs ist die Befruchtungsfähigkeit des Gefrierspermas gegenüber Frischsperma um etwa 15 bis 20 % geringer. Die Einfuhr und der Handel mit Gefriersperma von Tieren unterliegen gesetzlichen Regelungen.

Für die künstliche Befruchtung der Frau wird Gefriersperma in Samenbanken gelagert.

Auch beim Erhalt gefährdeter Tierarten bekommt die künstliche Besamung durch Gefriersperma eine immer höhere Bedeutung. So gelang chinesischen Wissenschaftlern im Juli 2009 erstmals auf diese Weise die Geburt zweier Pandabären.

Janjanbureh Island

Janjanbureh Island (Schreibvariante: Jangjangbureh), auch der ältere Name MacCarthy Island wird noch vielfach verwendet, ist eine Binneninsel des Gambia-Flusses im westafrikanischen Staat Gambia.

Die ungefähr elf Kilometer lange und maximal zwei Kilometer breite Insel liegt rund 283 Kilometer flussaufwärts von der Hauptstadt Banjul entfernt. Der vorherrschende Vegetationstyp ist tropischer Regenwald in Form eines Galeriewaldes.

Auf ihr befindet sich Janjanbureh, mit dem Sitz der Verwaltungseinheit Central River Region.

Die Insel wurde 1823 von Kapitän Alexander Grant von der Royal African Corps in Besitz genommen, um dort die Niederlassung Fort George für freigelassene Sklaven zu gründen. Die Insel, die bis dahin unter dem Namen Lemain Island bekannt war, wurde zu Ehren des Generalgouverneurs von Britisch-Westafrika, Sir Charles MacCarthy (1814–1824), in MacCarthy Island umbenannt. MacCarthy selber war ein Kämpfer gegen den Sklavenhandel.

In den 1830er Jahren entwickelte sich aufgrund der günstigen Lage um die Mission Wesleyan ein Umschlagsplatz für Erdnüsse, Reis und andere Agrarprodukte, diese wurden dann weiter flussabwärts nach Banjul verschifft. Durch den regen Handel entstand daraus der Ort, der zu Ehren König Georg IV. Georgetown genannt wurde

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1995 wurde die Stadt in den indigenen Namen Janjanbureh umbenannt. Ebenso wurde im Rahmen der Afrikanisierung die Insel MacCarthy Island in Janjanbureh Island umbenannt.

Satellitenbild

Klosterschule

Klosterschulen (Scholae monasticae, claustrales) waren mit Klöstern verbundene Bildungseinrichtungen

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, in denen Ordensleute den Unterricht erteilten.

Klosterschulen hatten bei ihrer Entstehung im 6. Jahrhundert zunächst nur die Bildung von Ordenspriestern zum Ziel, wurden aber im Spätmittelalter auch für Laien erweitert. Dadurch konnten viele begabte Buben vom örtlichen Pfarrer einer gediegenen Ausbildung zugeführt werden.

Die Begründung der Klosterschulen im Abendland wird der Legende nach auf Benedikt von Nursia, den Ordensgründer der Benediktiner († 547), und seinen Zeitgenossen Cassiodorus zurückgeführt. Wesentlichen Aufschwung nahmen sie innerhalb des Fränkischen Reichs unter Karl dem Großen namentlich durch Benedikt von Aniane. Seit dieser Zeit teilte man die Klosterschulen in exteriores, die sich auch solchen öffneten, die Laien bleiben wollten, namentlich Junkern, und interiores, für künftige Mönche (pueri oblati).

Die Benediktiner pflegten den wissenschaftlichen Unterricht insbesondere auf den britischen Inseln und verbreiteten ihn von dort aus während ihrer Missionstätigkeit über Europa, in Gallien, Spanien und durch Bonifatius auch in den germanischen Regionen des Fränkischen Reiches. Seit dem 12. Jahrhundert traten die Zisterzienser sowie die Bettelorden der Dominikaner, Franziskaner und Karmeliten hinzu, die auch außerhalb der Klöster lehrten. Später kamen die Prämonstratenser, die von Gerhard Groote gestifteten „Brüder vom gemeinsamen Leben“ hinzu

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Klosterschulen blieben in Deutschland neben den ähnlich eingerichteten Dom- oder Kathedralschulen der Bischofsstädte lange die einzigen gelehrten Bildungsanstalten. Die ältesten deutschsprachigen Klosterschulen, die ihren Höhepunkt in ottonischer und salischer Zeit erreichten, sind die 724 gegründete Reichenau, St. Gallen (Mitte des 8. Jh.), Niederaltaich (731 bzw. 741), Fulda (744), Kremsmünster (777), Fulda (Hrabanus Maurus im 9. Jahrhundert), Melk a.d. Donau (985), Admont, St. Florian (1071) sowie Corvey, Hirsau, Prüm, das Schottenstift in Wien und Hersfeld.

Bereits im 11. Jahrhundert verfielen viele Klosterschulen, nachdem Reformen sie stärker von der Außenwelt abschirmten. In den wachsenden Städten blühten die Domschulen auf, zu denen weitere Pfarreischulen (Pfarrschulen unter dem jeweiligen Pfarrer, auch Küsterschulen unter Assistenz des Küsters) kamen. Die anspruchsvollste Bildung ging ab dem 13. Jahrhundert an die Universitäten über. Eine bedeutende Schule im Übergang war in Paris Saint-Victor mit Wilhelm von Champeaux.

Der Unterricht umfasste als Lehrstoff die sieben freien Künste sowie als theologischen Lehrkursus das Bibelstudium und die kirchlichen Ordnungen und Regeln. Die sieben freien Künste umfassten das Trivium (Grammatik, Rhetorik und Dialektik) und das Quadrivium (Musik, Arithmetik, Geometrie und Astronomie).

In der katholischen Kirche drängten in der frühen Neuzeit die Jesuitenkollegien die älteren Lehranstalten der Benediktiner sowie die neueren der Barnabiten und Piaristen in den Hintergrund. Die Schulen der Bettelorden bestanden weiter.

Die klostereigenen Theologischen Hauslehranstalten fokussierten ihre Ausbildung auf den theologischen Bereich, weil sie bereits auf in Klosterschulen vorgebildete Knaben zurückgreifen konnten.

Mehrere Frauenklöster betrieben im Mittelalter Erziehungsanstalten für die Töchter des Adels, von denen nicht wenige als Nonnen ein humanistisches Gelehrtenniveau erreichten. In der Neuzeit wurden weitere neue Kongregationen zur Mädchenerziehung gegründet, etwa die Ursulinen. Die Klosterschulen für Mädchen wurden in katholischen Ländern besonders von höheren Gesellschaftskreisen genutzt. In jüngerer Zeit haben sich diese Schulen sozial geöffnet, doch zurzeit leiden alle Kongregationen, die in der Erziehung tätig sind, an mangelndem Nachwuchs.

In einigen Ländern, die sich der Reformation anschlossen, wurden die Einkünfte mehrerer Klöster und Domstifter zur Stiftung von Gelehrtenschulen verwendet, welche noch jetzt die Namen Klosterschulen, Domschulen oder Fürstenschulen führen. Auch wurden ganze Klöster in Schulen umgewandelt. So entstanden beispielsweise in Sachsen die Schulen in Schulpforta, Meißen und Merseburg (später nach Grimma verlegt); in Thüringen die Schule in Roßleben; Ilfeld gehörte bis 1866 als Exklave zu Hannover. In Württemberg wurden nach der Reformation durch die 1556 erlassene Klosterordnung die vierzehn verbliebenen Mannsklöster mit einer Ausnahme ebenfalls in Klosterschulen umgewandelt. Von diesen Klosterschulen existieren heute einzig noch die Evangelischen Seminare Maulbronn und Blaubeuren.

Marquee Moon (Album)

Besetzung

Marquee Moon ist das Debütalbum der New Yorker Punkband Television.

Das Album wurde am 8. Februar 1977 auf dem Label Elektra Records veröffentlicht. Marquee Moon gilt heute als ein Klassiker des Punk und als eines der einflussreichsten Rockalben überhaupt. Der Rolling Stone listete es in seiner 2003 veröffentlichten Liste der 500 besten Alben aller Zeiten auf Platz 128. Obwohl das Album in erster Linie positive Kritik erntete, blieb das Album in den Vereinigten Staaten ein kommerzieller Misserfolg. In Großbritannien hingegen kletterte Marquee Moon schon im März bis auf Platz 28 der nationalen Albencharts

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. Auf dem Cover ist ein Foto der Band zu sehen, welches von Robert Mapplethorpe gemacht wurde.

Elektra koppelte 1977 drei Singles von dem Album aus. Der Titelsong Marquee Moon erschien mit einer Monoversion des Stückes als B-Seite und erreichte in den UK Top 40 Platz 30 im April. Im Juli schaffte es Prove It mit Venus auf der B-Seite sogar auf Platz 25. Ferner wurde auch eine Single mit Venus als A-Seite veröffentlicht, die auf der anderen Seite Friction enthielt. In den Staaten hatte keine der drei Singles nennenswerte Erfolge.

Marquee Moon wurde 1990 erstmals von Elektra auf CD veröffentlicht und erschien am 23. September 2003 in einer Version mit fünf Bonustracks.

Die 2003 erschienene CD-Version wurde von Dan Hersch bei Digirep Tape Research & Mastering neu gemastert.

Bei Little Johnny Jewel handelt es sich um Televisions Debütsingle, die am 18. August 1975 bei Ork Records erschien. Das namenlose Instrumentalstück ist eine nicht fertiggestellte Aufnahme des Songs O Mi Amore

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, der zwischen 1976 und 1977 von der Band oft auf Konzerten gespielt wurde. Es entstand bei den Aufnahmen zu Televisions zweitem Album Adventure.

Das britische Fachmagazin New Musical Express widmete dem Album zwei Seiten, die der Musikkritiker Nick Kent mit den Worten beschloss: „Sie sind eine Band in einer Million; die Lieder gehören zu den ewig Größten. Das Album heißt Marquee Moon“ („They are one band in a million; the songs are some of the greatest ever. The album is Marquee Moon“).

Ähnlich enthusiastisch urteilte Hermann Haring, damals Chefredakteur beim Musikexpress, das zur Platte des Monats gekürte Werk: „Nur wenige Platten haben mich in den vergangenen sieben, acht Jahren so erregt und fasziniert wie das Debütalbum der jungen New Yorker Band Television.“

Das Album hat einen Eintrag in Robert Dimerys 1001 Albums You Must Hear Before You Die, für das Jim Harrington rezensierte: „Das Resultat war ein Gitarrenalbum

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, das wie kein anderes klang.“

William Sharp Macleay

William Sharp Macleay (* 30. Juli 1792 in London; † 26. Januar 1865 in Sydney) war ein britischer Jurist, Zoologe und Entomologe.

Er war der Sohn von Alexander Macleay (1767–1848), einem Kolonialbeamten in Australien und Entomologen (mit einer der damals größten privaten Insektensammlungen), der erster Direktor des Australian Museum in Sydney war. William Macleay besuchte die Westminster School und studierte am Trinity College in Cambridge, an dem er 1814 seinen Bachelor erwarb und senior optime wurde und 1818 seinen M.A. erhielt. Danach ging er als Diplomat nach Paris, wo er Sekretär des Ausschusses war, der britische Forderungen an Frankreich nach Ende der Herrschaft Napoleons behandelte

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. In Paris hatte er Kontakt zu Zoologen wie Georges Cuvier, Étienne Geoffroy Saint-Hilaire und Pierre André Latreille. 1819 war er wieder in England. 1825 wurde er Mitglied des spanisch-britischen Gerichtshofs zur Aufhebung des Sklavenhandels in Havanna und war dort bis 1836 Richter. Nach seiner Pensionierung im selben Jahr ging er wieder nach England, emigrierte aber 1839 wegen des besseren Klimas nach Australien. Er lebte in Sydney, widmete sich seinem Garten auf dem vom Vater ererbten Haus in Elizabeth Bay und vermehrte die Insektensammlung seines Vaters.

In seiner Horae Entomologicae schlug er eine neue Systematik der Insekten vor, die sich aber nicht durchsetzte. Er veröffentlichte nicht nur über Insekten, sondern auch über die Systematik der Fische, Trilobiten (Annals of Natural History 1839), Manteltiere und die Anatomie von kubanischen Vögeln. Er hatte ein Interesse für philosophische Fragen der Zoologie und originelle Ideen für Systematik, die aber außer bei einigen befreundeten Naturkundlern (und zum Beispiel William Kirby) keinen Widerhall fanden. Der Ornithologe Alfred Newton beschrieb ihn im Artikel Ornithologie der 9. Auflage der Encyclopedia Britannica als Mann von wirklichem Genius, auch wenn er seine Theorien ablehnte. In Australien interessierte er sich außer für Insekten auch für die marine Fauna um Port Jackson, wozu sein Haus an der Elizabeth Bay mit Meeresblick gut gelegen war.

Sein Haus wurde Treffpunkt von an Naturkunde Interessierten in Sydney und auch sein Bruder George und sein Cousin William John Macleay (1820–1891), der auch Politiker in Sydney war mcm taschen sale, waren zoologisch interessiert. Er hatte breite kulturelle Interessen und bewegte sich über die Naturkunde hinaus in Intellektuellenkreisen in Sydney, nach 1860 zog er sich aber zunehmend aus Gesundheitsgründen zurück. Besonders der zehnjährige Aufenthalt in Kuba hatte ihn gesundheitlich mitgenommen.

1821 wurde er Fellow der Linnean Society of London und er war Fellow der Royal Society. 1839 war er Präsident der Sektion D (Naturgeschichte) der British Association for the Advancement of Science auf ihrem Treffen in Liverpool. 1841 bis 1862 war er Trustee des Australian Museum. Er war zeitweise Mitglied des National Board of Education in Sydney.

Da er nicht verheiratet war, erbte sein Bruder George

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. Seine Sammlung und Bibliothek kamen an die Universität Sydney (Macleay Museum).