Judenchristen

Als Judenchristen werden Juden bezeichnet, die sich zum Glauben an Jesus Christus als Messias bekennen: bis etwa 100 n. Chr. die jüdische Mehrheit des Urchristentums, deren Nachkommen bis 400 n. Chr. zu christlichen Minderheiten mit judaisierenden Tendenzen wurden, seitdem einzelne, aus dem Judentum herausgelöste getaufte Juden. Eine kontinuierliche judenchristliche Tradition gibt es weder im Judentum noch im Christentum. Im Gegensatz zu Kryptojuden, die aufgrund des öffentlichen Druckes nicht mehr öffentlich ihre judische Relegion praktizierten, traten Judenchristen aus Überzeugung zum Christentum über.

Christen nichtjüdischer Herkunft werden demgegenüber Heidenchristen genannt. Sie stellten erst in einigen der von Paulus von Tarsus ab etwa 50 gegründeten Gemeinden eine Mehrheit.

Zu den modernen Messianischen Juden gibt es keine historische Verbindung.

Nach dem Tod Jesu von Nazaret bildete sich das Urchristentum als eine innerjüdische Sondergruppe, die sich als Teil des Judentums verstand und von damaligen Pharisäern nicht ausgegrenzt, sondern gegenüber den Sadduzäern verteidigt wurde.

Alle frühen Nachfolger Jesu, fast alle Autoren des Neuen Testaments (NT) und die meisten Urchristen im 1. Jahrhundert waren jüdischer Herkunft, also Judenchristen.

Die Apostelgeschichte erzählt, dass die Jerusalemer Urgemeinde jüdische Vorschriften wie den Tempelbesuch (Apg 2,46; 3,1) auch nach Jesu Tod befolgte und dort Opfer darbrachte (Apg 21,26). Sie hielt wie Simon Petrus (Apg 10,14) und Jakobus der Gerechte (Apg 15,20f) auch jüdische Speisegesetze, den Schabbat und die Beschneidung ein.

Diese Urchristen unterschieden sich mit der Taufe, dem gemeinsamen Herrenmahl, eigenen Hausgottesdiensten, der Gütergemeinschaft und der Betonung ihres Glaubens an das unmittelbar bevorstehende Endgericht von anderen Juden. Sie verkündeten ihre Lehre anfangs ausschließlich für Juden und Vertriebene des Hauses Israels. Dabei beriefen sie sich auf überlieferte Jesusworte wie Mt 15,24  und 10,5ff. :

„Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“

„Geht nicht zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“

Zuerst wurden demnach palästinische Mitjuden für die Nachfolge Jesu geworben. Dabei spielte auch die Verheißung Jes 49,6  eine Rolle, auf die Jesus nach Mt 5,17  Bezug nahm: Das erwählte Volk Israel sei durch seine vorbildliche Erfüllung der Tora zum „Licht der Völker“ bestimmt.

Demgemäß konzentrierten sich die urchristlichen Missionare auf die jüdischen Glaubensgenossen und Proselyten. Vereinzelte Taufen und vollgültige Konversionen von Nichtjuden mit Beschneidung zum Judentum wurden als große Ausnahme besonders gewürdigt (Apg 10).

Die Apostelgeschichte, die Paulusbriefe, der Jakobusbrief und andere NT-Texte zeigen, dass in manchen urchristlichen Gemeinden Konflikte um die Heidenmission und die Weitergeltung der Tora für getaufte Heiden ohne Beschneidung und vollgültige Konversionen zum Judentum auftraten (Apg 6,1 ; 10,45 ; 11,3 ). Dabei standen sich zunächst zwei Gruppen gegenüber:

Paulus war es dann vor allem, der nach seiner Bekehrung zum Urchristentum (Damaskuserlebnis) vorwiegend Nichtjuden missionierte und diesen die Beschneidung, die Reinheits- und Speisegebote und den Schabbat erließ bzw. freistellte (Apg 13,36 ; Gal 5,6 ). Er gründete etwa zehn Jahre lang eigene heidenchristliche Gemeinden. Doch auch er erkannte die Jerusalemer Apostel als Autoritäten an, rief zu Spenden für sie auf (Röm 15,25f ) und suchte schließlich ihre Legitimation für seine Völkermission (Gal 2,2 ).

Auf einem Apostelkonzil in Jerusalem (um 48) versuchten beide Seiten sich zu einigen. Lukas (Apg 15,29 ) behauptet, man habe den Nichtjuden ein Minimum an Speise- und Reinheitsgeboten (die „Jakobusklauseln“) anempfohlen, während Paulus (Gal 2,6 ) die völlige Freigabe von der Tora betont. Letztlich setzte sich wohl Paulus damit durch, dass den nichtjüdischen Christen nichts auferlegt werden dürfe.

Diese paulinische Theologie leitete die Trennung des Christentums vom Judentum ein. Dort gewann nach 70 die Richtung der Pharisäer (Rabbiner) eine Führungsrolle.

Nachdem die Einhaltung jüdischer Vorschriften nicht mehr Voraussetzung christlicher Lebensweise war, dominierten zunehmend Heidenchristen die christlichen Gemeinden. Das Imitieren jüdischen Verhaltens durch Heiden – also die nachträgliche Beschneidung, die zum Halten aller Toragebote verpflichtete – lehnten Paulus und seine Schüler als unvereinbar mit dem Evangelium ab. Paulus belegte konkurrierende Prediger, die genau dies von den Christen seiner Gemeinden forderten, mit dem ersten Anathema der Kirchengeschichte (Gal 1,8 ). Aber er empfahl den von der Tora befreiten Christen auch die souveräne Einhaltung der jüdischen Speisegesetze um der Liebe willen, um ihre jüdischen Brüder nicht zu provozieren und die Gemeinde nicht zu spalten (Röm 14,21 ).

Teile der Ignatiusbriefe an die Magnesier (8-10) und Philipper (3-4,6,8) weisen darauf hin, dass jüdische Traditionen innerhalb des Christentums um 110 fortbestanden. Ignatius von Antiochien lehnte diese streng ab und beurteilte sie als Abfall vom wahren Christentum.

Im Barnabasbrief (1. oder frühes 2. Jahrhundert) wird die gesamte jüdische Heilgeschichte als überholt heruntergespielt, so dass man eigentlich entweder nur Jude oder Christ sein kann. Hier begegnet die Substitutionstheologie, wonach die Christenheit das „wahre Israel“ gegenüber dem endgültig „verworfenen“ Volk Israel sei. Der christologische Glaubenssatz … und ist in keinem anderen Heil wird exklusiv auf die Kirche bezogen; nur durch die Taufe kann ein Jude daher das ewige Heil erlangen. Dies repräsentiert die Kontinuität des christlichen Antijudaismus.

Noch bei Justin (Dialog mit dem Juden Tryphon, 2. Jahrhundert) erkennt man die Haltung, dass sich Judenchristen zwar selber nach jüdischem Gesetz verhalten dürfen, aber niemanden dazu auffordern dürfen, es ihnen gleichzutun. Er macht dabei aber auch deutlich, dass nicht alle seine christlichen Zeitgenossen so tolerant sind.

Schon seit der Judenverfolgung durch die Diadochen galten die jüdischen Gesetze, die Einhaltung des Schabbat, die Beschneidung und der Tempelkult als identitätsstiftend für die jüdische Gemeinschaft. Dass gerade diese vom Christentum suspendiert wurden, wurde als Irrlehre aufgefasst und verfolgt. Dabei gerieten vor allem Judenchristen ins Fadenkreuz, da diese als Abtrünnige des Glaubens und Verräter des Volkes Israel betrachtet wurden.

Nach der Zerstörung des jüdischen Tempels 70 n. Chr. verlor die tempelorientierte Richtung der Sadduzäer zu Gunsten der rabbinischen Pharisäer ihre Führungsrolle (Synode von Jawne um 72, Sanhedrin von Jamnia um 95). Die Rabbiner sahen eine strenge, aber flexible und realitätsgerechte Befolgung der jüdischen Tora, wie sie in der mündlichen Halacha ausgelegt und später im Talmud fixiert wurde, als maßgeblich für das Judentum. Dabei wurde der Tora-Auslegung des Hillel gegenüber der des Schammai der Vorzug gegeben, so dass die Lehren des Talmud Jesu Tora-Auslegung in vielem sehr nahe standen (z

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. B. Gleichrangigkeit von Gottes- und Nächstenliebe, Schabbatbruch bei Lebensgefahr, Armenfürsorge).

Die Christen, von denen vor allem die Hellenisten Tempelkritik geäußert hatten, wurden jedoch als messianische Gruppe indirekt für mitschuldig am Ende des Tempels gehalten, zumal sie dieses Ereignis als Gericht Gottes über Israel wegen der Hinrichtung Jesu interpretierten. So wurden sie – zusammen mit anderen jüdischen Sekten – um 100 mit einem Zusatz im Achtzehnbittengebet als „Ketzer“ vom Judentum ausgeschlossen.

Die Urgemeinde hatte schon kurz vor der Zerstörung des Tempels durch die Römer im Jahre 70 Jerusalem verlassen und war zu großen Teilen ins Ostjordanland umgesiedelt. Sie büßte damit jäh ihre Vorrangstellung im Christentum ein und verlor sie schließlich an die Gemeinde in Rom.

Als Kaiser Vespasian nun allen Juden verbot, sich in Jerusalem anzusiedeln, verlor das Judentum vollends sein bisheriges religiöses Zentrum. Damit wurde eine gemeinsame Glaubenstradition für die verbannten Juden umso wichtiger, um ihre Identität zu bewahren und das Aufgehen in den Völkern zu verhindern.

Eine neue Phase kam nach dem gescheiterten Bar-Kochba-Aufstand im Jahre 135. Da die Christen auch hier die Waffengemeinschaft mit den jüdischen Kämpfern ablehnten, wurden sie selbst von diesen angegriffen. Die christliche Lehre von der Trinität war zu dieser Zeit noch nicht ausformuliert und stand nicht im Zentrum der gegenseitigen Abgrenzung von Juden und Christen. Aber die Mischna als Vorform des Talmud reagierte bereits auf die Evangelien, indem sie die Jungfrauengeburt der Maria und damit Jesu Gottessohnschaft bestritt und seine Verkündigung als Falschprophetie, Götzendienst und Verführung des Volkes zu falschen Göttern deutete.

Mit dem Niedergang der Jerusalemer Urgemeinde und durch die gegenseitige Abgrenzung trat ein Judenchristentum als selbständige Größe kaum noch in Erscheinung. Aus der maßgebenden Mehrheit war eine unbedeutende und theologisch abgewertete Minderheit geworden. Verstreute Gruppen versuchten aber noch an den verschiedensten Elementen des Judentums gegen die heidenchristliche Mehrheit festzuhalten.

Ab etwa 100 n. Chr. bezeichneten heidenchristliche Theologen Gruppen, die gegen die von Paulus geprägte gesetzesfreie Heidenmission die Einhaltung verschiedener jüdischer Tora-Vorschriften von nichtjüdischen Christen verlangten, als „Juden“, um sie auszugrenzen. Deren theologische und praktische Positionen galten den kirchlichen Theologen nun als Irrlehren (Häresien), die es zu bekämpfen galt. Die Kirchenväter, die die großkirchliche Lehre maßgeblich formulierten, gaben ihnen Namen wie Ebioniten (Ebionäer), Elkesaiten, Hebräer, Nazoräer oder Nazarener. Sie schrieben ihnen eigene Schriften zu, die weithin verschollen sind. Die großen Ketzerstreiter Hegesippus, Eusebius von Caesarea und Irenäus von Lyon erwähnen:

Von diesen Originalquellen existieren nur Fragmente und indirekte Zitate, vor allem in dem

Diese Gruppen betrachteten Paulus als „Ketzer“ und führten sich selbst auf Petrus oder den Herrenbruder Jakobus zurück. Sie beschrieben das Ergebnis des Apostelkonzils also gegenläufig zu den Briefen der Paulusschule. Deshalb wurden sie von den Kirchenvätern als Häretiker abgelehnt.

Bedingte Rückschlüsse auf diese Gruppen erlauben neutestamentliche Schriften, deren Autoren eine betont judenchristliche Theologie gegenüber Paulus vertraten, allen voran

Das apokryphe Thomasevangelium nimmt eine Sonderrolle ein: Seine koptische Version entstand in Ägypten, deren Herkunft wird auf das palästinische Judentum des 1. Jahrhunderts zurückgeführt. Es bezeugt eine eigenständige Weiterentwicklung der Logientradition mit gnostischen Einflüssen, die Jesu Eigenverkündigung, nicht Kreuz und Auferstehung ins Zentrum rückte.

Seit Ferdinand Christian Baur (1792–1860) verwenden christliche Kirchen- und Dogmengeschichtler den Begriff „Judenchristentum“ oft unterschiedslos für alle diese Gruppen, um sie im Anschluss an Irenäus vom Heidenchristentum abzusetzen. Ihre Herkunft, Größe und ihr Einfluss auf die gesamtkirchliche Entwicklung sind in der historischen Forschung stark umstritten.

In der Spätantike waren mit Beginn des 4. Jahrhunderts all jene Gruppen aus der Kirche ausgeschlossen und existierten allenfalls noch als Sekten in Randbezirken des Römischen Reichs. Die Erhebung des Christentums zu dessen Staatsreligion (380) vollendete die Trennung nicht nur vom Judentum, sondern auch von judenchristlicher Theologie im Christentum. Von nun an waren Juden, die sich taufen ließen – anfangs die maßgebende Mehrheit – eine seltene Ausnahme. „Judenchristen“ hießen nun nur noch einzelne Juden, die mit der Taufe ihr Judentum vollständig aufgeben mussten. Von ihnen wurde die innere und äußere Abkehr vom Judentum erwartet und/oder erzwungen.

Da die Kirche sich durchgehend als das siegreiche „wahre Israel“ gegenüber der unterlegenen „Satanssynagoge“ verstand, nahm ihre Judenmission bald den Charakter einer systematischen Judenverfolgung an: In Spanien kam es unter den Westgoten im 7. Jahrhundert massenhaft zu Zwangstaufen, dann auch zu Pogromen, besonders während der Reconquista vom 12. bis 15. Jahrhundert

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Getaufte Juden – in Spanien von den anderen Christen marranos (Schweine) genannt – hielten häufig trotzdem heimlich an ihren Traditionen fest oder wurden zu den eifrigsten Verfechtern der Judenmission. Sie blieben so oder so meist Außenseiter in der Kirche und waren besonderem Misstrauen unter ihren Mitchristen ausgesetzt. Sehr selten gab es dennoch Juden, die wohl aus echter Überzeugung Christen wurden: z. B. die Erzbischöfe Julian von Toledo († 690) oder Paulus von Burgos (1351–1435).

Martin Luthers später Judenhass trug im Gefolge der Reformation in der Neuzeit in den protestantischen Territorien eher zu einer Rückwendung des Judentums zum Talmud oder zur mystischen Kabbala bei. Doch gab es nun Judenchristen, die sich die Bekehrung der Juden zur besonderen Aufgabe machten und dazu vor allem die Sprachbarrieren zu überwinden suchten. Dazu übersetzte z. B. Immanuel Tremellius (1510–1580) an der Universität Heidelberg Johannes Calvins Genfer Katechismus von 1536 ins Hebräische.

Im Gefolge der Aufklärung übten dann gerade manche Judenchristen großen Einfluss auf den orthodoxen Protestantismus ihrer Länder aus: z. B. Isaäc da Costa (1798–1860) und Abraham Capadose (1795–1874) auf den Kalvinismus in den Niederlanden, August Neander (1789–1850) und Friedrich Adolf Philippi (1809–1882) in Deutschland sowie Carl Paul Caspari (1814–1892) in Norwegen auf das Luthertum.

In der entstehenden deutschen Diakonie spielte Regine Jolberg (1800–1870), bei den Anglikanern der erste evangelische Bischof in Jerusalem, Michael Salomo Alexander (1799–1845), im Katholizismus z. B. Johann Emanuel Veith (1787–1876) und Edith Stein (1891–1942) eine hervorragende Rolle. Diese Einzelfälle änderten aber nichts an der gesellschaftlichen Ausgrenzung der Juden und Judenchristen in den kirchlich geprägten Gesellschaften Europas.

Nun entstanden jedoch in Westeuropa vereinzelt Zusammenschlüsse von getauften Juden, die Judenmission und jüdische Emanzipation in christlich dominierten Gesellschaften als ihre besondere Aufgabe ansahen:

Neben solchen Einzelinitiativen gab es auch Anläufe zu einer konfessionsübergreifenden Organisierung von Judenchristen:

Eine eigenständige judenchristliche Tradition war schon im Mittelalter nicht mehr gegeben; neue Anläufe seit der Neuzeit unterbrach der Holocaust in der Zeit des Nationalsozialismus nachhaltig. Die Gleichschaltungspolitik des Nazi-Regimes bereitete ihn vor und betraf auch die Organisationen der Kirchen. Der vom Staat 1934 verlangte „Ariernachweis“ betraf alle, auch getaufte Juden. Sie galten wegen der Nürnberger Rassegesetze 1935 weiter nach ihrer Herkunft als „Volljuden“ und kamen später in die Vernichtungslager. Nichtjüdische Ehepartner und Kinder wurden als „Geltungsjuden“ behandelt und ebenfalls entrechtet, jedoch vor der Vernichtung bewahrt.

Der Arierparagraph stellte besonders die Deutsche Evangelische Kirche vor eine Zerreißprobe. Die Deutschen Christen wollten den „jüdischen Einfluss“ auf das Christentum insgesamt beseitigen und dazu Christen jüdischer Herkunft in eine „judenchristliche Kirche“ minderen Rechts abdrängen. Die von ihnen geführten Landeskirchen in Thüringen, Sachsen, Mecklenburg, Anhalt und Lübeck schlossen Christen jüdischer Abstammung seit 1939 aus und verboten Judentaufen.

Dagegen entstand 1934 die Bekennende Kirche, die illegal Pfarrer ausbildete und versuchte, Judenchristen seit 1938 mit ihrem Büro Grüber teilweise illegal entweder zu Nebenstellen oder zur Ausreise zu verhelfen. Auf katholischer Seite tat dies der deutsche Caritasverband unter Gertrud Luckner. Solche Hilfsversuche blieben auf den innerkirchlichen Bereich begrenzt. Widerstand gegen die rassistische Gesetzgebung und staatliche Verfolgung der Juden gab es seitens der Kirchen kaum. Ab Herbst 1941 mussten Christen jüdischer Herkunft im evangelischen Gottesdienst den Gelben Stern tragen. Auch „bekennende“ Christen protestierten nur vereinzelt gegen die antijüdischen Gewaltmaßnahmen des Staates, die Konzentrationslager, die Nürnberger Rassengesetze oder die „Reichskristallnacht“.

Als Symbol für das Schicksal der Judenchristen steht die 1922 katholisch getaufte Philosophin und spätere Nonne Edith Stein. 1938 zog sie aus Vorsicht in die Niederlande, wurde dort aber 1942 doch noch von den Nationalsozialisten gefasst und in Auschwitz umgebracht.

Opfer des Holocaust wurden zum Beispiel die vor 1933 evangelisch-lutherischen Christen jüdischer Herkunft Elisabeth Braun, Hans Leipelt und Werner Sylten aus Bayern. Sie halfen anderen Judenchristen, bevor sie ermordet wurden oder umkamen. Elisabeth Braun vererbte ihr Haus der evangelisch-lutherischen Kirche Bayerns, deren Bischof Hans Meiser ihre Bittbriefe missachtet hatte. Hans Leipelt wurde nach dem Verteilen des letzten Flugblatts der Weißen Rose verhaftet und hingerichtet. Werner Sylten starb im KZ Dachau.

In der Nachkriegszeit leistete vor allem die First Hebrew Christian Synagogue des Rabbiners Arthur Michelson (Los Angeles, USA) den notleidenden Judenchristen Europas vielfältige Hilfe.

Die ersten deutschen kirchlichen Schuldbekenntnisse schwiegen über den Judenmord und setzten die alte Enterbungslehre fort. Erst ganz allmählich setzte ein theologisches Umdenken auf breiter Front ein; maßgeblich dazu beigetragen hat die Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, besonders seit etwa 1965. Daraus hat sich eine neue Hinwendung zu jüdischen Traditionen ergeben, die auf das Selbstverständnis des Christentums in vielfältiger Weise eingewirkt hat.

Die „Verwerfung“ Israels als des Volkes Gottes gilt heute in vielen Teilkirchen als Irrlehre. Damit geht auch das bessere Verständnis der judenchristlichen Traditionen im Neuen Testament einher. So sieht ein wachsender Teil der Neutestamentler und systematischen Theologen in Deutschland heute diese Traditionen nicht nur als historischen Ursprung, sondern auch als bleibende normative Orientierung für die ganze Kirche an. Da im Zentrum des christlichen Glaubens ein Jude steht, der sein Volk zuerst gerettet und so auch den Völkern Heil eröffnet hat, müssten alle Christen sich als „Judenchristen“ verstehen. Von der Einsicht dieses „ungekündigten Bundes“ (Martin Buber) her wird heute auch die Judenmission teils kompromisslos abgelehnt, teils modifiziert.

Von Judenchristen im traditionellen Sinn – Christen jüdischer Herkunft in der frühen Kirche bzw. zum Christentum übergetretenen einzelnen Juden – sind die „Messianischen Juden“ (hebräisch Meschichijim) zu unterscheiden: Hier handelt es sich um heterogene Gemeinschaften von Juden, die Jesus Christus als den Messias Israels anerkennen und zugleich ihre jüdische Tradition beibehalten. Ihre Vorläufer sind jene Gruppen, die im 19. Jahrhundert vor allem unter russischen oder polnischen Juden entstanden sind und Talmud-Vorschriften bewahrten.

Schon 1935 gründete Abram Poljak (1900–1963) die „Judenchristliche Union“ in Jerusalem, die sich 1950 erfolglos als „Union der Messianischen Juden“ zu etablieren versuchte. Der Zusammenschluss weckte Befürchtungen einer Unterwanderung des Judentums wie auch einer Ausgrenzung der in Israel lebenden arabischen Christen bei den Kirchen. In Europa vertrat Poljak danach eine Art eschatologischen Zionismus, der den Staat Israel als Zeichen der nahen Endzeit und Heimstatt für alle Juden zu verkünden suchte

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, aber auch unter europäischen Judenchristen überwiegend auf Ablehnung stieß.

In den 1960er Jahren entstanden unter der akademischen Jugend in den USA zahlreiche judenchristliche Gruppen ohne festgelegte Formen und Normen (Jews for Jesus). Eine wirkliche Heimat haben diese Gruppen vielfach weder in den Kirchen noch im Judentum gefunden. Etwa seit Anfang der 1980er Jahre entstehen vermehrt auch in Europa „jüdisch-messianische“ Gemeinden, die sich als Freikirchen vorwiegend dem evangelikalen Spektrum zuordnen, teilweise charismatisch geprägt sind und eine umstrittene Judenmission unter Immigranten betreiben.

Auf den Identitätskonflikt christlicher Deutscher jüdischer Herkunft machte 1996 der Psychologe Franklin A. Oberlaender aufmerksam.

Die Frage eines eigenständigen Judenchristentums außerhalb des evangelikalen Bereichs ist weiter offen. Ein Versuch einer gültigen Ortsbestimmung könnten die 1956 in Bossey ausgearbeiteten Thesen der 1881/82 gegründeten International Hebrew Christian Alliance (IHCA) sein:

„Der aus dem Judentum kommende Christ dient der Kirche als ein ständiger Hinweis auf die Treue Gottes zu den Verheißungen seines Bundes, und er dient dem jüdischen Volk als lebendiger Hinweis auf die Rettung, die Gottes allmächtige Kraft durch Jesus Christus bewirkt.“

Pamry

Pamry (deutsch Pammern) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Landgemeinde Wydminy (Widminnen) im Powiat Giżycki (Kreis Lötzen).

Pamry liegt 300 Meter nördlich des Pammer Sees (polnisch Jezioro Pamer) in der östlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 20 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Giżycko (Lötzen).

Das dörfliche Gut Pammern wurde 1526 gegründet. Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts gehörte es zum Besitz der Freiherren von Heydeck, von 1830 bis 1880 einer Familie Romejko.

Im Jahre 1874 wurde der Gutsbezirk Pammern in den neu errichteten Amtsbezirk Neuhoff (polnisch Zelki) eingegliedert, der zum Kreis Lötzen im Regierungsbezirk Gumbinnen (1905 bis 1945: Regierungsbezirk Allenstein) der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte. Im gleichen Jahr wurde Pammern auch dem Standesamt Neuhoff zugeordnet.

In den Jahren nach 1880 war das Gut Eigentum von Eduard Goldenstedt, der einer Hamburger Kaufmannsfamilie entstammte. 1910 zählte Pammern 124 Einwohner. Gutsbesitzer in den 1920er Jahren war die Familie Kamradt

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. Am 17. Oktober 1928 verlor Pammern seine Eigenständigkeit und wurde in die benachbarte Landgemeinde Mallinken (1938 bis 1945 Birkfelde, polnisch Malinka) eingemeindet. Das Gut diente in den Jahren bis 1945 als Sommersitz eines begüterten Königsbergers.

In Kriegsfolge kam Pammern 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen und trägt seither die polnische Namensform „Pamry“. Der Ort ist heute Sitz eines Schulzenamtes (polnisch sołectwo) und somit eine Ortschaft im Verbund der Landgemeinde Wydminy (Widminnen) im Powiat Giżycki (Kreis Lötzen), vor 1998 der Woiwodschaft Suwałki, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Das Gutshaus aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brannte 1937 aus, wurde aber wieder mit leichten Veränderungen aufgebaut. Die Kriegszeit hat es relativ gut überstanden und befindet sich heute in Privatbesitz.

Bis 1945 war Pammern in die evangelische Kirche Neuhoff in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie in die katholische Pfarrkirche St. Bruno Lötzen im Bistum Ermland eingepfarrt.

Heute gehört Pamry zur evangelischen Kirchengemeinde Wydminy, einer Filialgemeinde der Pfarrei Giżycko in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen bzw. zur katholischen Pfarrei Zelki im Bistum Ełk (Lyck) der Römisch-katholischen Kirche in Polen.

Pammern liegt an der verkehrsgünstigen Woiwodschaftsstraße DW 656, die die beiden Kreisstädte Giżycko (Lötzen) und Ełk (Lyck) miteinander verbindet. Außerdem führt eine Nebenstraße von der Woiwodschaftsstraße DW 655 bei Wydminy (Widminnen) über Rydze (Nienstedten) nach hier, ebenso wied ein von Talki (Talken) kommender Landweg hier endet.

Die nächstgelegene Bahnstation ist Wydminy an der Bahnstrecke Głomno–Białystok der Polnischen Staatsbahn (PKP) mcm taschen sale.

Amtssitz: Wydminy

Ortsteile (Schulzenämter): Berkowo (Berghof) | Biała Giżycka (Adlig Bialla/Bleichenau) | Cybulki (Czybulken/Richtenfeld) | Czarnówka (Czarnowken/Grundensee) | Dudka (Schraderswert) | Gajrowskie (Friedrichsheyde/Friedrichsheide) | Gawliki Małe (Klein Gablick) | Gawliki Wielkie (Groß Gablick) | Grądzkie (Grondzken/Funken) | Hejbuty (Heybutten) | Malinka (Mallinken/Birkfelde) | Mazuchówka (Masuchowken/Rodental) | Okrągłe (Okrongeln/Schwansee) | Orłowo (Orlowen/Adlersdorf) | Pamry (Pammern) | Pańska Wola (Adlig Wolla/Freihausen) | Pietrasze (Pietraschen/Petersgrund), Dorf | Radzie (Radzien/Königsfließ) | Ranty (Ranten) | Siedliska (Schedlisken/Dankfelde) | Siemionki (Schemionken/Bergwalde) | Sucholaski (Sucholasken/Rauschenwalde) | Szczepanki (Sczepanken/Tiefen) | Szczybały Orłowskie (Sczyballen/Lorenzhall) | Talki (Talken) | Wężówka (Wensowken/Großbalzhöfen) | Wydminy (Widminnen) | Zelki (Neuhoff)

Andere Ortschaften: Ernstowo (Ernstfelde) | Franciszkowo (Franziskowen/Freihausen) | Gajlówka (Gaylowken/Gailau) | Gębałki (Gembalken) | Grodkowo (Maxhof) | Kowalewskie (Kowalewsken) | Krzywe (Krzywen (Sodrest)/Kriewen) | Łękuk Mały (Klein Lenkuk) | Pańska Wola (osada) | Rostki (Rostken) | Róg Orłowski (Rhog/Klein Lenkuk) | Rydze (Nienstedten) | Siejba (Scheuba) | Skomack Mały (Klein Skomatzko/Skomand) | Wólka Cybulska (Paulinenhof)

Nadja Bobyleva

Nadja Bobyleva (* 7. Mai 1983 in Moskau) ist eine russisch-deutsche Schauspielerin.

Im Alter von neun Jahren kam Nadja Bobyleva nach Deutschland. Zuvor besuchte sie in ihrer Heimatstadt Moskau von 1990 bis 1992 die Kunst- und Theaterschule Klass-Center. Nach ihrem Umzug nach Deutschland nahm sie von 1999 bis 2002 Schauspielunterricht bei Bettina Dorn und ihrer Mutter Natascha Bobyleva in Köln. In den Jahren 2001, 2003 und 2005 besuchte sie jeweils das Lee Strasberg Studio in Italien, um dort Method-Acting-Unterricht bei Geraldine Baron zu nehmen. Von März bis Juni 2004 folgte ein kurzzeitiger Aufenthalt in Sankt Petersburg an der Staatlichen Akademie für Theaterkunst. Anschließend nahm sie an Schauspielworkshops der Regisseure Hans-Christian Schmid und MK Lewis an der Internationalen Filmschule Köln teil. Zudem absolvierte sie von 2002 bis 2006 eine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Hinter den Kulissen arbeitete Nadja Bobylova als Schauspieltrainerin 2008 in Sommer und 2010 in Rock It!.

Neben ihrer Muttersprache Russisch und der Arbeitssprache Deutsch spricht Nadja Bobyleva nach Angabe ihrer Agentur Englisch und verfügt über Grundkenntnisse in Französisch und Italienisch. In ihrer Freizeit spielt sie Klavier und E-Gitarre, zu ihren weiteren Hobbys gehören Singen

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, Reiten und Freeclimbing.

Nadja Bobyleva wurde als Nachwuchsdarstellerin von der Schauspielagentur Schwarz entdeckt und gefördert

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. Gegenwärtig wird sie von der Agentur Dorandt in Berlin vertreten

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.

Im Jahr 2004 erhielt Nadja Bobyleva den Günter-Strack-Fernsehpreis für ihre Rollen in den TV-Produktionen Der Freund meiner Mutter, Raus ins Leben und Tatort – Janus mit folgender Begründung:

»Nadja Bobyleva überzeugt gleich in drei Rollen als eine Ausnahme-Schauspielerin mit größter Präsenz. Sei es kraftvoll und authentisch als Nele in Der Freund meiner Mutter, anrührend und strahlend als Klara in Raus ins Leben oder intensiv und fordernd als Anne in dem Tatort Janus – Nadja Bobyleva fasziniert in ihrer großen Bandbreite.«

Bereits ein Jahr zuvor wurde sie für den Förderpreis Deutscher Film für ihre Darstellung der 17-jährigen Klara in dem Fernsehfilm Raus ins Leben nominiert.

Jens Filbrich

Jens Filbrich (2014)

Jens Filbrich (* 13. März 1979 in Suhl) ist ein ehemaliger deutscher Skilangläufer.

Jens Filbrich vom SV Eintracht Frankenhain stammt aus einer sportbegeisterten Familie. Sein Vater Wolfgang ist Diplom-Sportlehrer, ehemaliger Langläufer und Biathlontrainer; seine Mutter Sigrun ist eine ehemalige Langläuferin, die Bronze bei Olympia gewann. Sein Bruder Raik war als Sportsoldat in der Nordischen Kombination aktiv. Filbrich ist mit der ehemaligen Biathletin Janet Klein verheiratet, mit der er einen Sohn hat.

Jens Filbrich gewann bei den Weltmeisterschaften 2001 in Lahti und bei den Olympischen Winterspielen 2002 jeweils Bronze, bei den Weltmeisterschaften 2003 im Val di Fiemme, den Weltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf, bei den Weltmeisterschaften 2009 in Liberec und bei den Olympischen Winterspielen 2006 jeweils Silber mit der Staffel. In Oberstdorf gewann er 2005 außerdem Silber im Teamsprint gemeinsam mit Axel Teichmann. Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Sapporo gewann er die Bronzemedaille über 50 km Klassisch

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Am 20. Februar 2010 erreichte Filbrich bei den Olympischen Spielen in Vancouver den 6. Platz in der Doppelverfolgung, nachdem er Tobias Angerer dabei unterstützt hatte, die Silbermedaille zu erringen.

Nach dem 50-km-Rennen am 8. März 2014 in Oslo beendete Jens Filbrich seine aktive Laufbahn. Zuvor hatte er in Sotschi zum vierten Mal an Olympischen Spielen teilgenommen, wo er über 15 km klassisch den 14. Platz belegte.

Alenka Kürner

Alenka Kürner (* 31. Januar 1986 in Radovljica) ist eine ehemalige slowenische Skirennläuferin. Sie wurde 2005 Slowenische Meisterin in der Kombination, gewann die Bronzemedaille im Slalom der Universiade 2007 und erreichte fünf Top-10-Platzierungen im Europacup.

Kürner nahm ab der Saison 2001/2002 an FIS-Rennen und nationalen Meisterschaften teil. Im Europacup startete sie von Februar 2003 bis zum Ende der Saison 2007/2008, konnte aber nur unregelmäßig punkten. Als bestes Europacupresultat erzielte sie den fünften Platz im Slalom von Melchsee-Frutt am 5 mcm taschen sale. Januar 2007, weitere vier Mal fuhr sie unter die schnellsten zehn. An Juniorenweltmeisterschaften nahm Kürner von 2003 bis 2006 teil. Dabei erzielte sie mehrere Top-20-Resultate und als bestes Ergebnis den zehnten Platz in der Kombination 2006.

Auf nationaler Ebene war Kürners größter Erfolg der Gewinn des Slowenischen Meistertitels in der Kombination 2005. Im Weltcup kam sie nur einmal zum Einsatz: Sie startete am 23

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. Januar 2005 im Slalom von Maribor, verpasste jedoch als 49. des ersten Durchganges die Qualifikation für den zweiten Lauf der besten 30 um über eineinhalb Sekunden. Als Studentin der Universität Ljubljana nahm Kürner an drei Universiaden teil. Dabei erreichte sie 2005 den vierten Platz im Super-G und 2007 den dritten Platz im Slalom. Nachdem sie ab der Saison 2008/2009 sonst an keinen Wettbewerben mehr teilgenommen hatte, startete sie im Februar 2009 noch einmal bei der Universiade in China, kam diesmal aber nicht über einen zwölften Platz hinaus.

Anders Håkansgården

Anders Håkansgården ist ein historischer Bauernhof in der schwedischen Stadt Åhus. Der Hof wird heute als Heimatmuseum geführt.

Der Hof liegt westlich der Åhuser Altstadt und wird vom Heimatverein St

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. Anna Gille betrieben. In der näheren Umgebung liegen die gleichfalls vom Verein betreuten Bauten Seilerei Malmström und eine historische Tabakscheune.

Der Anders Håkansgården geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Seine heutige Gestaltung erhielt die Hofanlage in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Heimatverein erwarb das Anwesen 1988 mcm taschen sale. Der Name des Hofs verweist auf den früheren Besitzer Anders Håkansson. Letzter Besitzer vor dem Verein war jedoch Anders Andersson, ein Sohn des Namensgebers. Er lebte noch bis zu seinem Tode im Jahr 1990 im Haus.

Koordinaten:

P. F. Sloan

P. F. Sloan (gebürtig Philip Gary Schlein; * 18

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. September 1945 in New York City, New York; † 15. November 2015 in Los Angeles, Kalifornien) war ein amerikanischer Sänger und Songschreiber.

Nachdem sich Familie Schlein 1957 in Kalifornien niedergelassen hatte, wurde Philip Gary Schlein in der Musikszene von Los Angeles schnell bekannt. Als Songwriter unter dem Künstlernamen P. F. Sloan bei dem Plattenlabel Dunhill Records beschäftigt, schrieb er zahlreiche Titel für bereits etablierte Musiker, darunter Hits wie Kick That Little Foot Sally Ann (Round Robin), Eve of Destruction (Barry McGuire), You Baby (The Turtles) und Secret Agent Man (Johnny Rivers). Sloan schuf, sang und produzierte auch Songs für die Band The Grass Roots, z. B. Where were you when I needed you, später auch von Herman’s Hermits ein Hit in den Charts. A Must to Avoid, ein weiterer Hit dieser Band, stammte ebenfalls aus seiner Feder. Einen Song mit dem Titel P. F. Sloan verfasste der Singer-Songwriter Jimmy Webb für das Album Words & Music von 1970.

Als Solokünstler und Sänger seiner eigenen Stücke trat P. F. Sloan besonders in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren hervor. In dieser Zeit veröffentlichte er die Alben Songs of Our Times (1965), Twelve More Times (1966), Measure of Pleasure (1968) und Raised On Records (1972). Nach einer längeren Auszeit erschienen die Alben Songs of Other Times (1988) und Serenade of the Seven Sisters (1994, nur in Japan erhältlich). Das von Jon Tive produzierte Album Sailover aus dem Jahr 2006 bietet eine Mischung aus alten und neuen Songs. Neben Jon und Sally Tive waren an Sailover unter anderem folgende Gastmusiker beteiligt: Frank Black, Buddy Miller, Lucinda Williams, Felix Cavaliere, Tom Petersson und Gary Tallent.

Maja Neuenschwander

Maja Doris Neuenschwander (* 13. Februar 1980) ist eine Schweizer Leichtathletin und Historikerin. Sie ist spezialisiert auf den Langstreckenlauf.

Neuenschwander wohnt in Rubigen und ist Geschichts- und Sportlehrerin. Sie arbeitet in einem Teilzeitpensum an der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen (EHSM). Trainiert wird sie von der ehemaligen Spitzenläuferin Sandra Gasser und Beat Aeschbacher. Ihre Lizentiatsarbeit verfasste sie bei Christian Pfister zum Thema der Spitzensportförderung in der Schweiz mcm taschen sale.

2012 startete sie in London bei den Olympischen Sommerspielen und belegte im Marathonlauf den 53 mcm taschen sale. Rang

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. 2014 belegte sie bei den Europameisterschaften in Zürich den 9. Rang.

Im April 2013 wurde sie Zweite beim Hamburg-Marathon. Im April 2015 gewann sie als erste Schweizerin den Vienna City Marathon. Im Herbst 2015 steigerte sie beim Berlin-Marathon ihre persönliche Bestzeit auf 2h 26:49 und verbesserte den Schweizer Rekord deutlich.

Johann Brandner

Johann Brandner (* 27. August 1902 in Auerbach; † 21. Juni 1991 in Waldkirchen) war ein deutscher Politiker (CSU).

Nach dem Besuch von Volksschule und Fortbildungsschule war Brandner von 1921 bis 1935 als Aquisiteur der Niederrheinischen Arbeiter-Zeitung in Duisburg beschäftigt. Ab 1922 war er gewerkschaftlich organisiert

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, wurde KPD-Mitglied und war vier Jahre Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in Duisburg. Vom 1. April 1933 bis zum 19. Mai 1934 wurde er von den Nationalsozialisten im KZ Börgermoor in Schutzhaft genommen. Anschließend war Brandner bei verschiedenen Firmen als Straßenbauarbeiter und bei der U-Bahn in München tätig. Am 25. Januar 1942 wurde Brandner zur Organisation Todt eingezogen, einer nach militärischem Vorbild organisierten Bautruppe, und eingesetzt im Nordabschnitt (Sowjetunion).

1945 wurde Brandner zum Bürgermeister der Gemeinden Schiefweg und Waldkirchen ernannt und im Januar 1946 zum Bürgermeister von Waldkirchen gewählt

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. Ab 1. Juni 1946 war er dann zwei Jahre Landrat in Wolfstein und anschließend als selbstständiger Holzkaufmann in Waldkirchen tätig. Am 1. Dezember 1946 zog Brandner als Abgeordneter in den Bayerischen Landtag ein und war bis zum 26. November 1950 dort tätig.

Erwin Graßl (1945–1946) | Johann Brandner (1946–1948) | Nikolaus Madl&nbsp mcm taschen sale;(1948–1950) | Josef Brandl (1950–1970) | Franz Schumertl (1970–1972)

Pawel Nikolajewitsch Boitschenko

Pawel Nikolajewitsch Boitschenko (russisch Павел Николаевич Бойченко; * 30. April 1975 in Moskau, Russische SFSR) ist ein russischer Eishockeyspieler, der zuletzt bis 2011 bei Witjas Tschechow in der Kontinentalen Hockey-Liga unter Vertrag stand.

Pawel Boitschenko begann seine Karriere als Eishockeyspieler in seiner Heimatstadt in der Nachwuchsabteilung von Krylja Sowetow Moskau

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, für dessen Profimannschaft er zunächst von 1993 bis 1996 in der Internationalen Hockey-Liga und anschließend drei Jahre lang in deren Nachfolgewettbewerb Superliga aktiv war. Nachdem Krylja Sowetow in der Saison 1998/99 den Abstieg in die Wysschaja Liga, die zweite russische Spielklasse, hinnehmen musste, wechselte der Flügelspieler zu Krylja Sowetows Stadtnachbarn HK ZSKA Moskau. Dort verbrachte er zwei Spielzeiten, ehe er je ein Jahr lang für den HK Lada Togliatti und den HK Spartak Moskau auf dem Eis stand.

Im Sommer 2003 unterschrieb Boitschenko einen Vertrag beim SKA Sankt Petersburg, den er nach eineinhalb Jahren im Laufe der Saison 2004/05 wieder verließ und die Spielzeit bei Chimik Woskressensk beendete. Nachdem die Profiabteilung von Chimik nach Mytischtschi umgesiedelt wurde und ihren Namen in Chimik Moskowskaja Oblast änderte, blieb der ehemalige Junioren-Nationalspieler dem Team zunächst erhalten, ehe er nach nur 18 Einsätzen während der Saison 2005/06 von Witjas Tschechow verpflichtet wurde. Dort wurde er in den folgenden Jahren zu einem Führungsspieler und er konnte seine Punktausbeute pro Saison auf jeweils über 20 steigern. Die Saison 2008/09 begann der Rechtsschütze erneut bei Witjas, das vor der Spielzeit in die neu gegründete Kontinentale Hockey-Liga aufgenommen worden war. Nach acht Toren und 15 Vorlagen in 40 Spielen, unterschrieb er einen Vertrag bei seinem Ex-Klub SKA Sankt Petersburg, für den er bis Saisonende in insgesamt 13 Spielen drei Tore erzielte und zwei Vorlagen gab. In den Playoffs um den Gagarin Cup unterlag er mit dem SKA in der ersten Runde dem HK Spartak Moskau.

Die Saison 2009/10 verbrachte Boitschenko beim HK Traktor Tscheljabinsk. Dort konnte er in der Hauptrunde 30 Scorerpunkte, davon 18 Tore, in 56 Spielen erzielen. Dies war die punkt- und torreichste Spielzeit seiner bisherigen Karriere. In den Playoffs unterlag er mit seiner Mannschaft wie im Vorjahr bereits in der ersten Runde, diesmal dem HK Metallurg Magnitogorsk. Der Russe selbst stand in allen vier Playoff-Spielen auf dem Eis, blieb in diesen jedoch punktlos. In der Saison 2010/11 spielte er wieder für seinen ehemaligen Verein Witjas Tschechow. Anschließend wurde sein Vertrag jedoch nicht verlängert.

Für Russland nahm Boitschenko an der U18-Junioren-Europameisterschaft 1993, sowie der Junioren-Weltmeisterschaft 1995 teil.

(Stand: Ende der Saison 2010/11)