Ultra (Film)

Ultra (deutscher Alternativtitel: Blutiger Sonntag) ist ein italienischer Film, der den Alltag von Ultras in Italien Ende der 1980er Jahre beschreibt.

Principe, der Anführer einer Ultragruppe von AS Roma, wird nach zwei Jahren Haft wegen Diebstahls aus dem Gefängnis entlassen. Sofort versucht er wieder in den Alltag einzusteigen, doch es hat sich einiges geändert. Seine Freundin Cinzia hat ein Verhältnis mit seinem Freund Red, ebenfalls Mitglied der Ultras. Principe weiß nichts von dieser Affäre und nimmt sofort wieder seine Tätigkeit bei den Ultras auf.
Zusammen mit seinen Freunden begibt er sich mit dem Zug zum Auswärtsspiel seines AS Rom gegen Juventus Turin. Dort gibt es mehrere Auseinandersetzungen innerhalb der Ultras. Unter anderem schlägt Red Principe, als dieser nach der Verkündigung der Affäre über Cinzia herzieht. Bei der Ankunft im Turiner Bahnhof wird der Zug mit Steinen und Flaschen beworfen. Red sieht dabei durch das Fenster, dass die Ultras von Juventus Turin, die Drughi, für diese Attacke verantwortlich waren. Die Gruppe stürmt aus dem Zug und schlägt sich mit den Turinern. Danach werden sie in Gewahrsam genommen, bis sie mit einem Sonderbus und unter Polizeigewahrsam zum Stadion gebracht werden. Dort angekommen wartet ein noch größerer Mob der Drughi.
Während der Schlägerei liegt ein Turiner gerade auf Principe, welcher daraufhin ein Messer zieht. Als Smilzo Principe zur Hilfe eilt, dreht der Turiner sich weg und Principe trifft aus Versehen Smilzo mit dem Messer, welcher daraufhin stark blutet. Die Gruppe begibt sich ins Stadion und schwört Rache. Smilzo macht vor seinem Tod eine Andeutung auf Principe, warum er dies getan hat. Red bekommt dies mit und es kommt erneut zu Streitigkeiten. Die Gruppe macht sich auf den Weg, um Rache zu nehmen. Der Film endet daraufhin, als Red bei dem Toten Smilzo liegt und die Polizei ihn fragt, ob er wisse, wer dies getan hat. Red antwortete darauf mit nein.
„In vielen Bildern stimmige, aber streckenweise zu oberflächliche Auseinandersetzung mit dem Hooligan-Problem, die gesellschaftliche Hintergründe fast völlig außer acht läßt. Eine teilweise rüde Sprache und fehlende Distanz gegenüber einem als „mannhaft“ geschilderten Gruppenverhalten fordern Kritikfähigkeit.“
Der Film nahm am Wettbewerb der Berlinale 1991 teil. Regisseur Tognazzi wurde mit dem Silbernen Bären für seine Regie ausgezeichnet. Tognazzi erhielt außerdem den David di Donatello für die beste Regie. Bei den italienischen Filmpreisen wurde außerdem der Sound ausgezeichnet. Schauspieler Ricky Memphis wurde mit dem Europäischen Filmpreis 1991 als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Hier wurde ebenfalls der Schnitt für preiswürdig angesehen.

Friedrich von Perneck

Friedrich von Perneck (auch Pernegg; † 12. September 1414) war als Friedrich II. Bischof von Seckau.
Friedrich von Perneck entstammte einem steirischen Rittergeschlecht aus Pernegg bei Bruck an der Mur, ein Verwandter Rudolf von Perneck war steirischer Landeshauptmann, sein Bruder Eckhart war Bischof von Chiemsee. Von 1385 bis 1399 war Friedrich Domherr von Salzburg, 1392 bis 1392 Domdechant. In dieser Zeit führte er einen Streit mit dem Dompropst und späteren Erzbischof Gregor Schenk von Osterwitz um die Dompropstei. Die Sache wurde zwar zugunsten des Dompropstes entschieden, Friedrich von Perneck wurde nach dessen Wahl zum Erzbischof in einem Vergleich aus dem Jahr 1396 das nächste frei werdende Bistum zugesichert. Daraufhin begann er in Prag und Wien Rechtswissenschaften zu studieren.
Noch zu Lebzeiten des kränkelnden Seckauer Bischofs Johann von Neuberg wurde Perneck am 23. Mai 1399 zu dessen Koadjutor und Nachfolger bestimmt, am 16. September 1399 folgte die päpstliche Bestätigung.
Über die Regierungszeit Pernecks ist nur wenig bekannt. 1399 anerkannte er durch seine Zustimmung zum Gerichtsprivileg Herzog Wilhelms dessen Gerichtshoheit über das Bistum Seckau.
Bischof Friedrich II. verstarb am 12. September 1414, er wurde vermutlich in der Basilika der Abtei Seckau beigesetzt. Der durch Bischof Ulrich von Albeck wiederverwendete Grabstein ist in der Gnadenkapelle erhalten.

Dameneishockey-Bundesliga 2012/13

1. DEC Devils Graz (2. DEBL)
Die Saison 2012/13 der österreichischen Dameneishockey-Bundesligen wurde parallel zur Elite Women’s Hockey League ausgetragen. In der ersten Bundesliga konnten die Neuberg Highlanders ihre Titelgewinne der Vorjahre wiederholen. Die zweite Bundesliga wurde vom 1. DEC Devils Graz gewonnen. Die EHV Sabres Wien verteidigten anschließend erfolgreich ihren Staatsmeistertitel.

Die Dameneishockey-Bundesliga wurde vom 15. September 2012 bis 2. März 2012 in Form einer einfachen Hin- und Rückrunde ohne Play-offs ausgetragen. Neben den fünf österreichischen nahmen zwei slowenische Mannschaften und eine aus Kroatien teil.
Die DEBL II wurde in einem Grunddurchgang in Form einer Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel sowie anschließenden Play-Offs im Modus Best-of-Three durchgeführt.
Für die Grazer Devils ist es der erste Titel in der DEBL2 nach 2 Silber- und 2 Bronzemedaillen, für die Linzer Ice Cats ist Silber die beste Platzierung der Vereinsgeschichte und nach der Bronzemedaille 2009/10 der zweite „Stockerlplatz“.
Die Staatsmeisterschaft der Saison 2012/13 wurde in Play-offs entschieden. Als Grunddurchgang wurden die Tabellen der Elite Women’s Hockey League 2012/13 und DEBL gewertet. Teilnahmeberechtigt waren damit der EHV Sabres Wien (2./EWHL), die DEC Salzburg Eagles (3./EWHL), die WE-V Flyers (6./EWHL) und die Neuberg Highlanders (1./DEBL). Die Mannschaften spielten im Modus Best-of-Three um die Finalteilnahme. Die Sieger traten anschließend um den Titel „Österreichischer Dameneishockey Staatsmeister 2012/13“ an. Die anderen beiden Teams spielten im gleichen Modus um die Bronzemedaille.
Die Halbfinalspiele fanden am 9. und 10. März 2013 statt. Es waren jeweils nur zwei Spiele in der Serie Best-of-three notwendig. Die Favoriten setzten sich trotz zum Teil knapper Ergebnisse durch.
Die Spiele um Bronze fanden am 16. und 23. März 2013 statt. Im ersten Spiel hatte die Wiener Mannschaft Heimrecht.
Die Finalspiele fanden am 4. und 10. März 2012 statt. Im ersten Spiel hatte der EHV Sabres Heimrecht. Mit zwei deutlichen Siegen gewann der Verein zum zehnten Mal den Staatsmeistertitel.
EHV Sabres Wien | DEC Salzburg Eagles | WE-V Flyers | SPG Kitzbühel/Salzburg | Gipsy Girls Villach | Neuberg Highlanders | Red Angels Innsbruck | 1. DEC Devils Graz | DEC Dragons Klagenfurt
Spielzeiten: 1998/99 | 1999/00 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03 | 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08 | 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13

Staustufe Lauffen

Die Staustufe Lauffen liegt am oberen Ende eines etwa 0,8 km langen, engen Schleusenkanals (Lauffener Kanal) und besteht in Fließrichtung des Neckars aus einer Doppelschleuse am rechten Ufer, einem dreifeldrigen Wehr und einem Kraftwerk am linken Ufer. Unmittelbar unterhalb der Schleusenkammern kreuzt eine Straßenbrücke (B 27) den Neckar. In der rechten Schleusenkammer wurde 1982 das Untertor und 1986 das Obertor ertüchtigt. Der Wandbeton sowie die Antriebe und die Elektrotechnik stammen noch aus der Bauzeit und wurden nicht verändert.

Die Beauftragung für den Bau der (in Flussrichtung gesehenen) linken Schleusenkammer, des Kraftwerkes, des Wehrs und des stromabwärts zur Schleuse gelegenen Schifffahrtskanals erfolgte 1938. Die vertragsgemäße Fertigstellung war ursprünglich für Dezember 1940 vorgesehen. Durch kriegsbedingte Einflüsse mussten die Bauarbeiten jedoch eingestellt werden. 1948 wurden die Restarbeiten vergeben. Die Schleuse konnte 1951 für den Verkehr freigegeben werden. Die Verkehrsfreigabe der rechten Schleusenkammer konnte nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts im Jahre 1962 erfolgen.
Die Betonwände der linken Schleusenkammer wurden seit der Bauzeit 1951 nicht überholt und sind daher sanierungsbedürftig. Im Rahmen der Grundinstandsetzung der linken Schleusenkammer werden hierbei die bestehenden, schadhaften Betonwände 0,40 m tief abgefräst und anschließend mit einer gleich starken Betonschicht versehen. Neue standardisierte Stemmtore ersetzen die sich in einem schlechten Zustand befindenden Tore am Ober- und Unterhaupt. In dem Zusammenhang werden Antriebs- und Steuerungstechnik auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Antriebshäuser werden angepasst bzw. neu gebaut. Die Baumaßnahme umfasst des Weiteren die Erneuerung der Stoßschutzanlage am Unterhaupt, die eine Schiffsanfahrung an das Untertor verhindert, und die Ertüchtigung der Kammerausrüstung (Leitern, Poller, Schutzeinrichtungen, Revisionsverschlüsse und Kabelkanäle). Um die neue und umfangreiche Technik unterzubringen, erfolgt ein Neubau eines Betriebshauses an Land. An Land wird ein Kranstellplatz für das Ein- und Ausheben der Tore erstellt.
Die Baumaßnahme wird voraussichtlich von Mitte 2013 bis Ende 2015 andauern.
Die Staustufe ist vom Rhein aus gesehen die 14. Anlage.
Feudenheim | Ladenburg | Schwabenheim | Wieblingen | Heidelberg | Neckargemünd | Neckarsteinach | Hirschhorn | Rockenau | Guttenbach | Neckarzimmern | Gundelsheim | Kochendorf | Neckarsulm | Heilbronn | Schleuse Horkheim | Stauwehr Horkheim | Lauffen | Schleuse Besigheim | Stauwehr Besigheim | Hessigheim | Pleidelsheim | Beihingen | Marbach | Poppenweiler | Aldingen | Hofen | Cannstatt | Untertürkheim | Obertürkheim | Esslingen | Oberesslingen | Deizisau

Montfleur

Montfleur ist eine französische Gemeinde mit 177 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Jura in der Region Franche-Comté; sie gehört zum Arrondissement Lons-le-Saunier und zum Kanton Saint-Julien. Die Nachbargemeinden sind Montagna-le-Templier im Norden, Villeneuve-lès-Charnod im Osten, Germagnat (Département Ain) im Süden, Pouillat (Département Ain) im Westen sowie Bourcia und Broissia im Nordwesten.
In Montfleur nimmt der Bach Le Suran den La Doye auf.
Abergement-le-Grand | Abergement-le-Petit | Abergement-lès-Thésy | Aiglepierre | Alièze | Andelot-en-Montagne | Andelot-Morval | Arbois | Ardon | Aresches | Arinthod | Arlay | Aromas | Arsure-Arsurette | Arthenas | Augea | Augisey | Aumont | Balanod | Barésia-sur-l’Ain | Barretaine | Baume-les-Messieurs | Beaufort | Beffia | Bersaillin | Besain | Bief-des-Maisons | Bief-du-Fourg | Biefmorin | Billecul | Bletterans | Blois-sur-Seille | Blye | Bois-de-Gand | Boissia | Bonnaud | Bonnefontaine | Bornay | Bourcia | Bourg-de-Sirod | Bracon | Brainans | Bréry | Briod | Broissia | Buvilly | Censeau | Cernans | Cerniébaud | Cernon | Cesancey | Cézia | Chambéria | Chamole | Champagnole | Champrougier | Chapelle-Voland | Chapois | Charcier | Charency | Charézier | Charnod | Château-Chalon | Châtelneuf | Châtillon | Chatonnay | Chaumergy | Chaussenans | Chaux-Champagny | Chaux-des-Crotenay | Chavéria | Chazelles | Chemenot | Chemilla | Chêne-Sec | Chevreaux | Chevrotaine | Chille | Chilly-le-Vignoble | Chilly-sur-Salins | Chisséria | Cize | Clairvaux-les-Lacs | Clucy | Cogna | Coisia | Colonne | Commenailles | Communailles-en-Montagne | Condamine | Condes | Conliège | Conte | Cornod | Cosges | Courbette | Courbouzon | Courlans | Courlaoux | Cousance | Crançot | Crans | Cressia | Crotenay | Cuisia | Cuvier | Darbonnay | Desnes | Dessia | Digna | Domblans | Dompierre-sur-Mont | Doucier | Dournon | Doye | Dramelay | Écrille | Entre-deux-Monts | Équevillon | Esserval-Combe | Esserval-Tartre | Essia | Fay-en-Montagne | Fétigny | Florentia | Foncine-le-Bas | Foncine-le-Haut | Fontainebrux | Fontenu | Foulenay | Francheville | Fraroz | Frébuans | Froideville | Frontenay | Genod | Geraise | Geruge | Gevingey | Gigny | Gillois | Gizia | Granges-sur-Baume | Graye-et-Charnay | Grozon | Grusse | Hautecour | Ivory | Ivrey | L’Aubépin | L’Étoile | La Balme-d’Épy | La Boissière | La Chapelle-sur-Furieuse | La Charme | La Chassagne | La Châtelaine | La Chaux-en-Bresse | La Favière | La Ferté | La Frasnée | La Latette | La Marre | La Tour-du-Meix | Ladoye-sur-Seille | Lains | Largillay-Marsonnay | Larnaud | Lavans-sur-Valouse | Lavigny | Le Chateley | Le Fied | Le Frasnois | Le Larderet | Le Latet | Le Louverot | Le Pasquier | Le Pin | Le Vaudioux | Le Vernois | Le Villey | Légna | Lemuy | Lent | Les Arsures | Les Chalesmes | Les Deux-Fays | Les Nans | Les Planches-en-Montagne | Les Planches-près-Arbois | Les Repôts | Loisia | Lombard | Longcochon | Lons-le-Saunier | Loulle | Louvenne
Macornay | Mallerey | Mantry | Marigna-sur-Valouse | Marigny | Marnézia | Marnoz | Mathenay | Maynal | Menétru-le-Vignoble | Menétrux-en-Joux | Mérona | Mesnay | Mesnois | Messia-sur-Sorne | Mièges | Miéry | Mignovillard | Mirebel | Moiron | Molain | Molamboz | Molpré | Monay | Monnet-la-Ville | Monnetay | Mont-sur-Monnet | Montagna-le-Reconduit | Montagna-le-Templier | Montaigu | Montain | Montfleur | Montholier | Montigny-lès-Arsures | Montigny-sur-l’Ain | Montmarlon | Montmorot | Montrevel | Montrond | Mournans-Charbonny | Moutonne | Moutoux | Nanc-lès-Saint-Amour | Nance | Nancuise | Nantey | Neuvilley | Nevy-sur-Seille | Ney | Nogna | Nozeroy | Onglières | Onoz | Orbagna | Orgelet | Oussières | Pannessières | Passenans | Patornay | Perrigny | Picarreau | Pillemoine | Pimorin | Plainoiseau | Plaisia | Plasne | Plénise | Plénisette | Poids-de-Fiole | Poligny | Pont-d’Héry | Pont-de-Poitte | Pont-du-Navoy | Présilly | Pretin | Publy | Pupillin | Quintigny | Recanoz | Reithouse | Relans | Revigny | Rix | Rosay | Rotalier | Rothonay | Ruffey-sur-Seille | Rye | Saffloz | Saint-Amour | Saint-Cyr-Montmalin | Saint-Didier | Saint-Germain-en-Montagne | Saint-Germain-lès-Arlay | Saint-Hymetière | Saint-Jean-d’Étreux | Saint-Julien | Saint-Lamain | Saint-Laurent-la-Roche | Saint-Lothain | Saint-Maur | Saint-Thiébaud | Sainte-Agnès | Saizenay | Salins-les-Bains | Sapois | Sarrogna | Savigna | Sellières | Senaud | Sergenaux | Sergenon | Sirod | Songeson | Soucia | Supt | Syam | Thésy | Thoirette | Thoiria | Thoissia | Toulouse-le-Château | Tourmont | Trenal | Uxelles | Vadans | Val-d’Épy | Valempoulières | Valfin-sur-Valouse | Vannoz | Varessia | Vaux-sur-Poligny | Vercia | Verges | Véria | Vernantois | Vers-en-Montagne | Vers-sous-Sellières | Vertamboz | Vescles | Vevy | Villechantria | Villeneuve-lès-Charnod | Villeneuve-sous-Pymont | Villers-les-Bois | Villerserine | Villette-lès-Arbois | Villevieux | Vincelles | Vincent | Voiteur | Vosbles

Watheroo-Nationalpark

Der Watheroo-Nationalpark (englisch Watheroo National Park) ist ein 443 Quadratkilometer großer Nationalpark im Westen von Western Australia, Australien.

Der Park liegt etwa 200 Kilometer nördlich von Perth und 50 Kilometer nördlich von Moora. Der nächstgelegene Ort ist das gleichnamige Watheroo etwa zehn Kilometer östlich. Der Park ist aus allen Richtungen über Schotterpisten zugänglich.
Hauptattraktion des Watheroo-Nationalparks ist die Jingamia Cave. Daneben findet man im Park eine abwechslungsreiche Landschaft angefangen von heidebewachsenen Sandebenen über Banksien- und Malleedickicht bis hin zu hohen Powderbarkbäume im Westen. Zwischen Juli und November blühen die zahllosen Wildblumen.
Alexander Morrison | Avon Valley | Badgingarra | Beedelup | Beelu | Blackwood River | Boorabbin | Boorara | Boyndaminup | Bramley | Brockman | Bungle Bungle | Cape Arid | Cape Le Grand | Cape Range | Collier Range | Dalgarup | D’Entrecasteaux | Dirk Hartog Island | Drovers Cave | Drysdale River | Easter | Eucla | Fitzgerald River | Forest Grove | François Peron | Frank Hann | Geikie Gorge | Gloucester | Goldfields Woodlands | Goongarrie | Gooseberry Hill | Greenmount | Gull Rock | Hamersley | Hassell | Helena | Hidden Valley | Hilliger | Jane | John Forrest | Kalamunda | Kalbarri | Karijini | Karlamilyi | Kennedy Range | Korung | Lake Muir | Lawley River | Leeuwin Naturaliste | Lesmurdie Falls | Lesueur | Midgegooroo | Millstream-Chichester | Milyeanup | Mirima | Mitchell River | Moore River | Mount Augustus | Mount Frankland | Mount Frankland North | Mount Frankland South | Mount Lindesay | Mount Roe | Mundaring | Nambung | Neerabup | Peak Charles | Porongurup | Purnululu | Rudall River | Scott | Serpentine | Shannon | Shark Bay-Marine | Sir James Mitchell | Stirling Range | Stockyard Gully | Stokes | Tathra | Torndirrup | Tuart Forest | Tunnel Creek | Walpole-Nornalup | Walyunga | Wandoo | Warren | Watheroo | Waychinicup | Wellington | West Cape Howe | Whicher | William Bay | Wiltshire-Butler | Windjana Gorge | Wolfe-Creek-Krater | Yalgorup | Yanchep  | Yelverton

Gerhard Börner

Gerhard Börner (* 1941 in Plauen) ist ein deutscher Astrophysiker.
Börner studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde dort bei Hans-Peter Dürr und Werner Heisenberg promoviert mit einer Arbeit über der von Heisenberg unter Mitarbeit von Dürr entwickelten einheitliche Feldtheorie in der Kosmologie. Danach war er für die Zeit von drei Jahren Postdoc in Japan und den USA. In dieser Zeit wandte er sein Forschungs-Interesse der Astrophysik zu und arbeitete unter anderem über die Struktur von Neutronensternen, die Physik von Pulsaren und über Röntgenstrahlungsquellen.
Nach seiner Rückkehr nach München 1973 wurde er Mitarbeiter des Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA). Seit 1983 ist er Professor für Physik an der Universität München. 1984 war er Gastprofessor an der Universität Zürich. Ab 1986 liegt ein Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit in der Kosmologie, die er als ein neues Forschungsgebiet am MPA einführte.
Börner ist Autor einer Reihe populärwissenschaftlicher Bücher über Kosmologie und Astrophysik und eines Fachbuchs über Kosmologie.

Christine Lauterburg

Christine Lauterburg (* 12. März 1956 geboren in Bern) ist eine Schweizer Sängerin und Schauspielerin. Neben Eigenkompositionen interpretiert Christine Lauterburg oft Lieder aus dem Fundus der Schweizer Volksmusik auf ihre eigne, persönliche Art und haucht ihnen auf diese Weise ein neues Leben ein. Während die meisten zeitgenössischen Schweizer Musiker auf der Basis angelsächsischer Musik aufbauen, orientiert sich Christine Lauterburg an den lokalen musikalischen Wurzeln. Sie musiziert solo und in unterschiedlichen Formationen und Projekten. Christine Lauterburgs Musikstil wird mit Schweizer Volksmusik, Folk, Pop, Techno, Worldmusik etc. bezeichnet, wobei die Begriffe ihrem vielfältigen Schaffen nicht gerecht werden.

Christine wächst in einer künstlerisch engagierten Familie in Bern und Bolligen auf. Ihr Vater Hans Ruedi Lauterburg und die Mutter Lotti Lauterburg-Wunsch arbeiten gemeinsam als freiberufliche Grafiker. Christine lernt das Geigenspiel und macht nach Ende der regulären Schulzeit eine Ausbildung zur Lehrerin und später eine Zweitausbildung an der Schauspielschule Bern.
Christine tritt in den frühen achtziger Jahren nach Abschluss der Schauspielschule vor allem als Schauspielerin im Theater und Filmen auf. Es sind dies Filme wie «Eine vo dene» 1981, Bruno Nick, «E Nacht lang Füürland» 1981, Clemens Klopfenstein/Remo Legnazzi, «Akropolis Now» 1983, Hans Liechti, «Der Ruf der Sibylla» 1984, Clemens Klopfenstein, «Alpenglühen» 1987, Norbert Wiedmer/Silvia Horisberger, «Macao oder die Rückseite des Meeres» 1988, Clemens Klopfenstein, «Mikes Brother», «Restlessness» 1991, Thomas Imbach. Es sind Schweizer Filme, über die Aufbruchstimmung in den Achtzigerjahren, wo es unter anderem auch darum ging Freiräume zur Entfaltung utopischer Ideen zu erkämpfen.
Ab 1980 tritt Christine aber auch mit verschiedenen Gruppen als Musikerin auf und setzt sich dabei mit den musikalischen Wurzeln, der Schweizer Volksmusik auseinander. Christine besucht einen Jodelkurs und bildet sich selber weiter. Mit dem Jodel, den sie auf ihre persönliche Art weiterentwickelt, erreicht sie eine natürlich anmutende und berührende Intensität. Später lernt sie ihren Gesang mit dem Langnauerörgeli zu begleiten. Die ersten Aufnahmen als Sängerin macht Christine 1987 für die Filmmusik zu „Macao oder die Rückseite des Meeres“ von Clemens Klopfenstein.
Ende der Achtzigerjahre wendet sich Christine ganz der Musik zu. „Endlich mit über dreissig jahren habe ich herausgefunden was ich singen kann: nämlich Lieder in meiner Sprache und den uralten Juhz“. 1991 erscheint Christines erstes Album „Schyinge Platte“ im Duo mit Res Margot. 1994 erschien „Echo der Zeit“ als Ergebnis einer Zusammenarbeit mit dem Volksmusikkenner Cyrill Schläpfer und dem Dancefloor Produzenten Pascal de Sapio mit der Idee Schweizer Volksmusik mit aktueller Tanz- und Popmusik zu verbinden. Für die Produktion wurde ein Teil der Stimmaufnahmen ausserhalb des Studios z.B. unter der Eisenbahnbrücke am Uferweg der Aare oder über der Baumgrenze der Alpen gemacht. Die Verbindung von Tradition und Moderne führte zu teilweise heftigen Reaktionen aus Kreisen der traditionellen Volksmusik. Der Eidgenössische Jodlerverband zum Beispiel befand: „Was Lauterburg singt, ist keine Kultur“ und es gab Kommentare wie: „ein hässlicher Eingriff in unsere Jodelkultur“. Andererseits gab es aber auch Lob selbst aus traditionellen Musikerkreisen und „Echo der Zeit“ blieb 19 Wochen lang in der Schweizer Hitparade.
Anfangs Neunzigerjahre konzertiert Christine unter dem eigenen Namen und in verschieden Formationen wie Trio 9, Flädermüüs mit Housi Wittlin, als Sängerin in der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Kanada, USA, Ecuador, China und Afrika. 1994 erscheint mit „Trio 9 – Live im EI International“ eine CD die neben Mundartlieder von Housi Wittlin auch einige Lieder von Christine enthält. 1996 erscheint die CD „Paradiesvogel“, welche an der Musik von „Echo der Zeit“ anknüpft aber auch Sprachelemente und Musikstyle aus anderen Ländern enthält. Christines Interpretation des alten Volksliedes „S’Vreneli vom Guggisberg“ ist ein Erfolg und bleibt während 9 Wochen in der Schweizer Hitparade.
In unterschiedlichen Projekten wirkt Christine als Sängerin zusammen mit Corin Curschellas und Walther Lietha in den Formationen eCHo und Doppelbock. Aus dem Fundus alter Überlieferungen werden Schweizer Volkslieder neu interpretiert. Das Resultat ist eine Schweizer Folkmusik, welche sich deutlich vom musikalischen Mainstream unterscheidet. In dieser Zeit entstehen eine Reihe von CDs: «S hät deheim en Vogel xunge» (2000), «Pro Helvetia» (2001), «Rund um de Buuchnabel» (2003), «Obio!» (2006), «Schnitter – i hole di o» (2007), Voodoo-Jodel (2009).
2001 singt Christine auf dem Weltmusik-Kinderalbum ‚Muku-Tiki-Mu‘ unter Unesco-Patronat mit Roland Zoss das ‚Murmeli‘, ein Jodellied für Kinder. Von Res Schmid am Schwyzerörgeli begleitet. In den Musikhörspielreihen ‚Güschi‘ und Jimmy Flitz Schwyzermuus spielt sie im Bund mit namhaften Schweizer Künstlern diverse Tierrollen. Ebenso im Adventsmusikspiel Jimmy Flitz ChinderWiehnacht, das drei Musik- und Sing-Generationen alljährlich in Rap, Jodel, Folkrock und Chorgesang unterm Kirchendach vereint.
Im Sommer 2002 finden zwei aussergewöhnliche Gastauftritte statt: Zusammen mit dem amerikanischen Gesangskünstler Bobby McFerrin am Festival „Live At Sunset“ im Landesmuseum in Zürich und am Alpenmusikabend der Expo02 zusammen mit dem Volksmusiker Hubert von Goisern aus Oesterreich. 2002 und 2003 singt und musiziert Christine mit Max Lässer und seinem Überlandorchester. Das Konzert im Kammgarn Schaffhausen wird aufgezeichnet und 2004 auf DVD veröffentlicht. 2003 singt Christine im Duett mit Michael von der Heide im Lied Madeleine von Abbé Joseph Bovet (1879 – 1951) auf Heide’s Album „Helvetia“. Christine spielt und singt im erfolgreichen Theaterstück „Dällebach Kari“ welches in den Sommer 2006 und 2007 unter freiem Himmel auf dem Gurten bei Bern aufgeführt wird.
10 Jahre nach „Paradiesvogel“ erscheint 2006 das vierte Soloalbum „Alles bleibt anders“. Christine entwickelt ihre musikalische Vielfalt weiter. Sie mischt traditionelle Elemente mit wummernden Bässen, pumpenden Beats, luftig leichtem Ambient und setzt darauf ihre unvergleichbare Stimme mit dem ureigenen Juhchz. „Alles bleibt anders“ heisst das erste Stück, das letzte ertönt erst nach dem 32-minütigen Rauschen eines Bergbachs und heisst „Nichts bleibt gleich“.
Die Tanzkompanie „d’Schwyz Tanzt“ welche sich für den Volkstanz und Schweizer Brauchtum engagiert, steht konsequent für eine lebendige, offene und zeitgenössische Schweiz, welche sich gleichzeitig ihrer kulturellen Wurzeln bewusst ist. Christine wirkt als Schauspielerin und Musikerin in den Stücken „putzt und gstrählt“ 2006 und „Salz-Sel-Salina“ (2008/2009) mit.
Jürg Steigmeier ist ein brillanter Erzähler und Kenner von Schweizer Sagen, der mit vollem Einsatz von Körper und Sprache Figuren erschafft und sie zum Leben erweckt. Christine und der Musiker Dide Marfurt musizieren zu den Geschichten, den Sagen und Märchen aus alten Zeiten. „Chilte und Wybe“ (2007) und „Pureschlau“ (2008) sind Stücke die fast ausschliesslich auf verschiedenen Bauernhöfen in der Schweiz aufgeführt wurden.
2008 formierte sich Christine Lauterburg unter dem Namen Aërope mit den vier bekannten Schweizer Musikern Andi Hug am Schlagzeug, Hank Shizzoe an Gitarre, Michel Poffet am Bass und Markus Flückiger mit Handorgel zu einem neuen musikalischen Horizont. Die vier Musiker, die alle in verschiedenen Musikstilen zu Hause sind, unterstreichen die verspielte Synthese von neu inszenierten alten Lieder mit zeitgenössischen Tönen. Die raffiniert facettenreiche Musik von Aërope markiert ein weiterer Höhepunkt in Christines musikalischem Schaffen.
Im Frühling 2010 spielt Christine das Album „Allein“. Die Musik entstand auf einer Wanderung aus städtischem Gebiet hinauf zum Seebergsee, welche Christine allein unternahm. Im Rucksack hatte sie ein Aufnahmegerät, mit welchem sie an inspirierenden Orten neun eigene Lieder und traditionelle Volksmusikstücke von Max Huggler aufnahm. Die Stücke wurden teilweise von Hank Shizzoe im Studio später ergänzt und mitproduziert.
Obschon Christine oft allein mit ihrem Soloprogramm unterwegs ist und spielt, musiziert sie gleichzeitig in erstaunlich zahlreichen Formationen und Projekten gemeinsam mit anderen Musiker im In- und Ausland. Christine spielt zwischendurch auch in Theaterstücken mit. Hier eine Liste der gegenwärtigen Aktivitäten:
mit eCHo
mit Doppelbock
Andere

Harry Hermann Spitz

Harry Hermann Spitz (andere Namen: Hermann Spitz und – als Pseudonym – Harry Hermann; * 7. März 1899 in Brünn, Mähren; † 10. Juni 1961 in Hamburg) war ein österreichischer Musiker (Bratsche), Rundfunkredakteur und Orchesterleiter. Er war zeitweise mit der deutschen Schauspielerin Gisela Peltzer (* 1926) verheiratet.

Spitz studierte in Wien bis 1918 Musik und wirkte dann vermutlich als Substitut im Orchester der Wiener Philharmoniker mit. 1923 wechselte er an die Oper in Berlin. Kurz darauf gründete er als Bratschist eine eigene Formation, das Guarneri-Quartett, mit dem er Konzertreisen in zahlreiche europäische Länder und nach Amerika unternahm. Eine Infektion, die er sich auf einer der Gastspielreisen zuzog und die Lähmungen der Hand hervorrief, beendete 1928 seine Karriere als Instrumentalist. 1929 ging er nach Köln zur WERAG, wo er als Leiter der Konzert- und Schallplattenabteilung in den folgenden Jahren das Musikprogramm entscheidend prägte. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er von diesen als Redakteur entlassen. Er wirkte dann als Kapellmeister in Wien (bis 1935), Neapel (bis 1938) und Monte Carlo (bis 1939). Danach war er ein Jahr lang Freiwilliger in der französischen Armee. 1941 wurde er in Nizza verhaftet und von dort in die deutschen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau (bis März 1944), Monowitz (bis Mai 1944), sodann Fürstengrube und Mittelbau-Dora (bis Januar 1945) verbracht, von wo er auf einen Todesmarsch geschickt wurde. Im Zuge der schwedischen „Aktion Bernadotte“ wurde er im Mai 1945 nach Trelleborg gebracht.
Ab 1946 leitete Harry Hermann Spitz das Philharmonische Orchester in Stockholm. Im Herbst 1947 wurde er Leiter der Musikabteilung des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) in Hamburg. Wenig später gründete er sein eigenes Orchester, das „Orchester Harry Hermann“, das 1948 zum ersten Mal auftrat und mehr als ein Jahrzehnt lang für moderne Unterhaltungsmusik sorgte, wobei sich der Stil des Orchesters eng an den des damals berühmten Anglo-Italieners Mantovani anlehnte. Herrmann Spitz und sein Orchester wurden in Sendungen wie „Melodie der Welt“ und „Musik für Millionen“ einem großen Rundfunk- und Fernsehpublikum präsentiert. Als Eröffnungsmusik des Orchesters fungierten neben den von Mantovani bevorzugten Melodien (Charmaine etc.) vor allem Stücke von George Gershwin (u.a. Rhapsody in Blue und Ein Amerikaner in Paris).
Rechtsgerichtete Kreise warfen Spitz Ende 1955 Unterschlagung, Betrug und Fälschung seiner Biographie vor; polizeiliche Ermittlungen folgten. Obwohl die Beschuldigungen sich rasch als haltlos erwiesen und das Verfahren eingestellt wurde, erholte Spitz sich von dieser Intrige nicht mehr. Im Mai 1956 legte er sein Amt als Hauptabteilungsleiter Musik des Norddeutschen Rundfunks nieder; lediglich das Orchester Harry Hermann führte er weiter. Spitz starb an den Folgen seiner jahrelangen KZ-Haft und wurde auf dem Jüdischen Friedhof an der Ilandkoppel in Hamburg-Ohlsdorf beigesetzt.