Ashes Tour 2015

Die Ashes Tour 2015 war die Tour der australischen Cricket-Nationalmannschaft, die die 69. Austragung der Ashes beinhaltete, und wurde zwischen dem 25. Juni und 13. September 2015 durchgeführt. Die Ashes Series 2015 selbst wurde in Form von fünf Testspielen zwischen England und Australien ausgetragen. Austragungsorte waren jeweils englische Stadien. Die Tour beinhaltete neben der Testserie eine Reihe weiterer Spiele zwischen den beiden Mannschaften im Sommer 2015. Die Testserie wurde von England mit 3:2 gewonnen, die ODI-Serie gewann Australien mit 3:2 und die Twenty20 Serie wurde durch England mit 1:0 gewonnen.

Für die Engländer war es die zweite Tour in ihrer Heimsaison, nachdem sie zuvor Neuseeland empfangen hatten. Australien spielte kurz zuvor eine Test-Serie in den West Indies. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams fand beim Cricket World Cup 2015 in Indien statt, den Australien, nachdem es England in der Vorrunde geschlagen hatte, gewinnen konnte. Die letzte Ashes-Tour fand 2013/14 in Australien statt und wurde durch den Gastgeber dominiert.
Die folgenden Stadien wurden für die Tour als Austragungsort vorgesehen und am 12. Mai 2014 festgelegt.
Australien benannte seinen Testkader am 31. März 2015, und den ODI-Kader am 12. August 2015. England benannte seinen Testkader am 1. Juli 2015 und die Limited-Overs-Kader am 24. August 2015.
Die folgenden Cricketstatistiken wurden bei dieser Tour erzielt.

I’m Not There: Original Soundtrack

I’m Not There: Original Soundtrack ist eine Doppel-CD, die am 30. Oktober 2007 parallel zum Film I’m Not There erschien. Das Album, das auch auf vier LPs herauskam, enthält 34 Songs von Bob Dylan; auf iTunes gibt es zusätzlich vier Bonustracks. Nur der Titelsong I’m Not There ist in Dylans eigener Version zu hören, die anderen Stücke wurden von verschiedenen Interpreten neu eingespielt.
Den Song I’m Not There hatte Dylan 1967 mit The Band während der Basement Tape Sessions aufgenommen, jedoch nicht veröffentlicht. Auf dem Original-Soundtrack-Album befindet sich neben Dylans Originalaufnahme auch eine Coverversion von Sonic Youth.
Bei einigen Titeln ist eine Begleitband namens The Million Dollar Bashers zu hören. Diese eigens für die Aufnahmen zusammengestellte Supergruppe bestand aus Lee Ranaldo (Gitarre) und Steve Shelley (Schlagzeug) von Sonic Youth, Nels Cline (Gitarre) von Wilco, Tom Verlaine (Gitarre) von Television, Dylans Bassisten Tony Garnier, dem Gitarristen Smokey Hormel sowie dem Keyboarder John Medeski.

„Ballad of Hollis Brown“ in einer Version der Stooges ist im Film zu hören, jedoch nicht auf dem Soundtrack-Album enthalten. Andererseits sind nicht alle Songs des Albums im Film zu hören.

Stadtkirche Hohenleuben

Die evangelisch-lutherische Stadtkirche Hohenleuben steht in Hohenleuben im Landkreis Greiz in Thüringen. Die zugehörige Kirchengemeinde bildet mit der Kirchengemeinde Staitz einen Pfarrbereich im Kirchenkreis Greiz der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Als Ersatz für eine mittelalterliche Kapelle wurde 1605 die erste Kirche erbaut, die schon 1670 renovierungsbedürftig war. Der Kirchturm musste 1783 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Seitdem steht der Glockenturm auf dem Markt von Hohenleuben.
1786 wurde die neue Kirche um die alte aufgebaut und danach die alte Kirche abgerissen. Die evangelische Stadtkirche ist ein einschiffiger klassizistischer Kirchenbau. Orgelbauer Schedlich aus Hohenleuben plante alsbald den Bau der Orgel. Sie machte viele Sorgen. Die technische Arbeit hat sich aber gelohnt, denn die Orgel kam der Planung nahe. Der Turm konnte aber erst 1851 fertig gebaut werden. Das Altargemälde Kalvarienberg stammt von Paul Emil Jacobs aus Gotha. Es ist ein Meisterwerk.
In den nächsten Jahren soll der Außenputz der Stadtkirche für 277.000 Euro realisiert werden. An Fördermittel wird erinnert.
50.7116346212.05361772Koordinaten: 50° 42′ 42″ N, 12° 3′ 13″ O

Johnson-Maus

Die Johnson-Maus (Pseudomys johnsoni) ist ein Nagetier aus der Gattung der Australischen Mäuse. Diese Art wurde 1983 entdeckt und 1985 wissenschaftlich beschrieben.

Die Johnson-Maus erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 61 bis 64 mm, eine Schwanzlänge von 76 bis 95 mm, eine Hinterfußlänge von 17 bis 18,5 mm, eine Ohrenlänge von 12 bis 13 mm und ein Gewicht von 9 bis 17 g. Die Weibchen haben vier Bauchzitzen. Die Oberseite ist hell gelbbraun bis rötlichbraun mit schwarzen Schutzhaar. Die Unterseite ist weiß. Der Schwanz ist an der Oberseite braun und an der Unterseite weiß.
Die Johnson-Maus kommt in den Davenport und Murchison Ranges südöstlich von Tennant Creek sowie in der Mittiebah Range nahe der Alexandria Station im Barkly Tableland im Northern Territory vor. Weitere Vorkommen sind von der Umgebung der Stadt Mount Isa in Queensland und von der Kimberley-Region in Western Australia bekannt.
Die Johnson-Maus bewohnt eine Vielzahl von Lebensräumen einschließlich offenes Waldland, bewaldete Täler, dichtes buschiges Unterholz und Spinifex-Grasland, das von Arten wie Plectrachne pungens und Triodia longiceps dominiert ist. Diese Art bevorzugt mit Kieselsteinen bedeckte Bergkämme sowie Ebenen mit Kieselsteinhügeln und Grasland.
Die Johnson-Maus lebt in einem komplexen Bausystem mit einem Hügel von Kieselsteinen neben dem Eingang, der später verschlossen wird. Säugende Weibchen wurden zwischen August und September beobachtet.
In der Vergangenheit wurde diese Art als selten betrachtet. Studien der Mäusepopulationen aus Queensland, dem Northern Territory und Western Australia zeigten jedoch, dass die Johnson-Maus häufiger ist, als zunächst angenommen. Obwohl das Verbreitungsgebiet fragmentiert ist, ist diese Art weit verbreitet und der Bestand stabil. Daher wird sie von der IUCN in die Kategorie „nicht gefährdet“ (least concern) klassifiziert.
Das 1986 von Darrell John Kitchener und William F. Humphreys beschriebene Taxon Pseudomys laborifex, das noch 2005 im Standardwerk Mammal Species of the World als valide Art aufgeführt wurde, gilt seit 2007 als konspezifisch mit Pseudomys johnsoni.

Sally Menke

Sally Menke (* 17. Dezember 1953 in Mineola, Nassau County, New York; † 27. September 2010 in Bronson Canyon, Kalifornien) war eine US-amerikanische Filmcutterin und Produzentin. Als Langzeit-Mitarbeiterin von Quentin Tarantino war sie maßgeblich an der Gestaltung seiner Filme beteiligt.

Menke machte ihren Abschluss an der Filmschule der New York University, um anschließend Dokumentationen für CBS Reports, PBS, Bill Moyers und Ken Burns zu schneiden. Für die Arbeit an Turtles zog sie 1990 nach Los Angeles.
1992 begann ihre Zusammenarbeit mit Tarantino für Reservoir Dogs und wurde 1994 mit Pulp Fiction fortgesetzt, für den sie u.a. für einen Oscar und einen BAFTA Award nominiert wurde. Es folgten Four Rooms (Der Mann aus Hollywood) und Jackie Brown, bevor sie einige Preise der Filmkritiker für Kill Bill Vol. 1 erhielt. Auch am zweiten Teil und den darauf folgenden beiden Tarantino-Produktionen war sie als Cutterin beteiligt; für Inglourious Basterds erhielt sie ihre zweite Oscar-Nominierung. Ihr letztes Filmprojekt war Peacock aus dem Jahr 2010. Außer mit Tarantino hatte sie mit Ole Bornedal, Billy Bob Thornton und zuletzt mit Michael Lander zusammengearbeitet.
Sally Menke lebte zuletzt in Los Angeles zusammen mit ihrem Mann, dem Regisseur Dean Parisot, und zwei Kindern.
Sally Menke wurde am 27. September 2010 tot in einer Schlucht im Griffith Park in Los Angeles gefunden. Die Todesursache ist unklar, es wird vermutet, dass die Rekordhitze, mit 45 °C der heißeste Tag überhaupt in Los Angeles, mit ihrem Tod zu tun hatte.
Tarantino bat seine Schauspieler Sally Menke während der Dreharbeiten zu grüßen, gerade im Rahmen von Outtakes und Filmfehlern gibt es viele solcher auf Film gebannte Grüße.
Cutterin
Produzentin

Fortuna Schlangen

Fortuna Schlangen (offiziell: Fußballclub Fortuna Schlangen von 1921 e.V.) ist ein Fußballverein aus Schlangen im Kreis Lippe. Die erste Fußballmannschaft spielte als VfL Schlangen fünf Jahre in der höchsten westfälischen Amateurliga.

Der Verein wurde am 1. Januar 1921 gegründet und musste am 10. April 1939 den Namen TuS Schlangen annehmen. Im Jahre 1946 wurden alle Sportvereine in Schlangen auf Druck der britischen Besatzungsmacht im VfL Schlangen vereint. Die erste Fußballmannschaft schaffte im Jahre 1959 den Aufstieg in die Bezirksklasse und wurde zwei Jahre später Vizemeister hinter dem TuS Spork-Wendlinghausen. Im Jahre 1963 gelang der Aufstieg in die Landesliga, wo der VfL mehrere Jahre in Folge Mittelfeldpositionen einnahm. 1970 wurde der VfL Schlangen Vizemeister hinter dem 1. FC Paderborn und traf in einer Aufstiegsrunde auf die Vizemeister der anderen vier Landesligastaffeln SV Netphen, TuS Eving-Lindenhorst, 1. FC Gladbeck und den SVA Bockum-Hövel.
Hier setzte sich der VfL durch und stieg in die seinerzeit drittklassige Verbandsliga auf, die damals die höchste Amateurliga Westfalens war. In der Verbandsliga geriet die Mannschaft nur in der Saison 1971/72 ernsthaft in Abstiegsgefahr. Fusionsgespräche mit dem BV Bad Lippspringe zerschlugen sich. Es folgten die erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte, wo der VfL Schlangen in den Spielzeiten 1972/73 und 1973/74 jeweils Achter wurde. Im Zuge der so genannten Finanzamtsaffäre konnte der VfL nicht an diese Erfolge anknüpfen und mussten 1975 als Vorletzter mit drei Punkten Rückstand auf den VfB 03 Bielefeld wieder in die Landesliga absteigen.
Zurück in der Landesliga sorgte der Verein durch die Verpflichtung des Brasilianers Mike Hasai aus Chicago für Aufsehen. Der VfL wurde 1976 Vizemeister hinter der Spvg Steinhagen und stieg ein Jahr später unter Spielertrainer Detlef Kemena aus der Landesliga ab. Die Schlangener scheiterten ebenso wie der VfL Mennighüffen in einer Entscheidungsspielrunde am punktgleichen SV Löhne-Obernbeck. 1983 stieg der VfL in die Kreisliga ab und stieg 1985 unter dem Spielertrainer Hans-Ulrich Brückner wieder in die Bezirksliga auf.
Zwei Jahre später kam es zu Streitigkeiten zwischen der Fußballabteilung und dem Vorstand des VfL Schlangen. Als Folge daraus löste sich die Fußballabteilung vom VfL und gründete mit dem FC Fortuna einen eigenständigen Verein. Ebenfalls 1988 kehrte die Mannschaft in die Landesliga zurück und musste zwei Jahre später wieder in die Bezirksliga absteigen. Im Jahre 2001 ging es in die Kreisliga A hinunter, ehe der Abstieg in die Kreisliga B folgte. Seit dem Wiederaufstieg im Jahre 2009 spielt die Fortuna in der Kreisliga A Detmold und wurde dort 2010 und 2011 jeweils Vizemeister.

Intramuros

Intramuros (spanisch/lateinisch, zu Deutsch etwa „innerhalb der Mauern“) bezeichnet einen Stadtteil der philippinischen Hauptstadt Manila, der komplett von Mauern umgeben ist. Während der spanischen Kolonialzeit auf den Philippinen war der Bezirk der Sitz der spanischen Kolonialverwaltung, wovon noch erhaltene Gebäude zeugen, z. B. der „Palacio del Gobernador“ (Gouverneurspalast) oder die Kathedrale von Manila. Hier befindet sich auch das Colegio de San Juan de Letran, die älteste Hochschule des Landes. Intramuros wird als das eigentliche (ursprüngliche) Manila bezeichnet. Heute ist der Bezirk eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Innerhalb von Intramuros befindet sich die Festung Fort Santiago, die 1570 von Martín de Goiti als Fuerza de Santiago gegründet wurde, um den spanischen Konquistadoren einen Zufluchtsort gegen Guerilla-Angriffe muslimischer Einheimischer zu bieten.
1574 wurde Fuerza de Santiago von 3000 chinesischen Piraten unter Führung Lim ah hongs belagert; Goiti übernahm die Verteidigung der Stadt. Dabei verlor Goiti sein Leben, die Stadt kam zunächst unter Kontrolle der Piraten, 1575 wurde sie von Juan de Salcedo zurückerobert. Während der britische Invasion der Philippinen 1762 wurde Intramuros Schauplatz der Schlacht um Manila, die am 5./6. Oktober stattfand. Die Festung wurde bei dem Bombardment schwer beschädigt, konnte jedoch nach Ende der britischen Besatzung 1764 wieder instand gesetzt werden..
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Intramuros von den Japanern und insbesondere bei der Rückeroberung durch die Alliierten weitgehend zerstört. Es gilt heute jedoch in Teilen als ein gut restaurierter Stadtteil Manilas. Obwohl einige Bauten restauriert wurden, ist eine Vielzahl der Gebäude in beklagenswertem Zustand. Selbst die Kriegsschäden sind sehr oft noch sichtbar.
14.590748055556120.975115Koordinaten: 14° 35′ 27″ N, 120° 58′ 30″ O

Burg Neamț

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Straße und Zugangsrampe zur Festung
Burg Neamț (rumänisch Cetatea Neamț or Cetatea Neamțului) ist eine mittelalterliche Festung in der Stadt Târgu Neamț im Nordosten von Rumänien. Sie wurde im 14. Jahrhundert im Fürstentum Moldau während der Regierungszeit von Petru I. Mușat von Moldavien errichtet und im 15. Jahrhundert erweitert. Die Burg hatte eine Schlüsselrolle im Verteidigungssystem Stefans des Großen, zusammen mit Suceava, Festung Chotyn, Soroca, Orhei, Bender, Kilija und Weißenburg.

Aus Mangel an zuverlässigen Informationen über die Ursprünge der Burg Neamţ existieren mehrere Hypothesen, deren Verlässlichkeit oft in Frage gestellt wurde. Einige Historiker und Philologen, wie A.D. Xenopol, B.P. Hasdeu, D. Onciul ziehen in Betracht, dass – entsprechend der päpstlichen Bulle von 1232 – der Deutsche Orden aus dem Burzenland zwischen 1211 und 1225 auf der Ostseite der Karpaten ein castrum muntissimum errichtete, das später als diese Burg identifiziert wurde. Die deutsche (oder Sachsen-)Hypothese wurde von vielen rumänischen Historikern übernommen.
Die Festung liegt am unteren Hang des mit dichtem Eichenwald bedeckten, 525 Meter hohen Pleșu-Hügels. Der kurze Aufstieg auf einer Asphaltstraße beginnt etwa einen Kilometer westlich der zentralen Kreuzung von Târgu Neamț und führt durch eine touristische Infrastruktur mit Hotels und Restaurants. Der Fluss Neamț fließt parallel zum Hügel in südöstliche Richtung rund 600 Meter an der Festung vorbei. Der Hügel bildet den östlichen Zipfel eines zum Nationalpark Vânători-Neamț gehörenden geschlossenen Waldgebiets.
Fürst Petru I. Mușat (reg. 1375–1391) ließ um 1380 die Festung mit 3 Meter dicken und 12 bis 15 Meter hohen Mauern errichten. Die Blütezeit begann mit Ștefan cel Mare in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die Mauern wurden erhöht, um vier Bastionen verstärkt und gegen die Hangseite im Norden und Nordosten durch einen tiefen Graben zusätzlich gesichert. Aus dieser Zeit stammt der über elf gemauerte Pfeiler führende Brückenzugang.
Eingang
Innenhof
Rückseite
Blick nach Norden

Fernando Bustos


Fernando Bustos (* 1. August 1944 in Mexiko-Stadt; † 23. September 1979 bei Tepeji del Río de Ocampo, Hidalgo) war ein mexikanischer Fußballspieler auf der Position des Außenstürmers.

Mit 15 Jahren stieß Bustos zum in seiner Heimatstadt ansässigen Verein Unión Obrera, in dessen Nachwuchsmannschaften er von 1959 bis 1963 spielte.
Seinen ersten Profivertrag erhielt Bustos für die Saison 1963/64 beim Zweitligisten Cruz Azul, für den er sein Debüt am 22. Dezember 1963 in einem Heimspiel gegen Deportivo Tepic absolvierte. Am Ende derselben Saison gewann Cruz Azul die Zweitligameisterschaft und schaffte den Aufstieg in die Primera División, in der die Mannschaft seither ununterbrochen vertreten ist.
Bustos sollte als erster Superstar und erfolgreichster Spieler in die Vereinsgeschichte der Cementeros eingehen, mit denen er zwischen 1968/69 und 1978/79 sechs der bis heute insgesamt acht Meistertitel gewann. In den 16 Jahren zwischen 1963 und 1979 spielte er lediglich während der Saison 1976/77 für einen anderen Verein, den ebenfalls in der Hauptstadt beheimateten Atlético Español.
Sein letztes Tor erzielte er am 6. Januar 1979 beim 4:1-Sieg der Cementeros über Chivas Guadalajara im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Zwischen 1967 und 1973 absolvierte Bustos insgesamt 38 Einsätze für die mexikanische Nationalmannschaft, bei denen er elf Treffer erzielte. Sein Länderspieldebüt feierte er am 5. Januar 1967 beim 3:0-Sieg über die Schweiz. Sein erstes Länderspieltor steuerte er am 12. März 1967 zum 4:0-Sieg gegen Trinidad und Tobago bei. Sein einziger Doppelpack für die Nationalmannschaft gelang ihm am 28. Mai 1968 beim 2:2 gegen Uruguay. Sein letztes Länderspieltor erzielte er am 16. Oktober 1973 beim 2:0-Sieg gegen die USA. Sein letztes Länderspiel bestritt er am 3. Dezember 1973 in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Honduras, das 1:1 endete.
Fernando Bustos Castañeda verstarb am 23. September 1979 im Alter von nur 35 Jahren, als er auf der Autobahn von Mexiko-Stadt nach Santiago de Querétaro unweit der Stadt Tepeji del Río de Ocampo im Bundesstaat Hidalgo in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt war.

Sin-iddinam

Sin-iddinam war ein altbabylonischer Staatsbediensteter zur Zeit des Königs Hammurapi, der nach der mittleren Chronologie von 1792 bis 1750 v. Chr. regierte.
Sin-iddinam war ein Diener des Königs Hammurapi in Larsa. Als solcher unterstand ihm dort eine Anzahl von Beamten. Es sind etwa sechzig an Sin-iddinam adressierte Briefe aus Babylon erhalten, die Verwaltungsangelegenheiten, den Ausbau der Infrastruktur und Rechtsgegenstände behandeln. Die Briefe können etwa in die Zeit von 1760 bis 1750 v. Chr. datiert werden. Sin-iddinam wird weniger als Statthalter in Larsa angesehen, da in den an ihn gerichteten Schreiben niemals ein Titel erwähnt wird, sondern eher als ein Vertrauter des Königs.
Die Anweisungen aus Babylon enthalten zahlreiche Mahnungen. Sie beinhalten ebenso Hinweise, dass die Einwohner Larsas sich in Babylon über ihn wegen ihnen von ihm aufgebürdeter Arbeiten beschwert hätten. Es ging zum Beispiel in einem Fall um das Einziehen eines Bäckers zur Armee, für den schließlich ein Ersatz bestellt wurde.
Der gleichnamige König von Larsa und Sohn von Nur-Adad, Sin-Iddinam, regierte von 1849 bis 1843 v. Chr.