The Ghouls

The Ghouls – Cannibal Dead ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahre 2003. Regisseur Chad Ferrin erhielt für den Film 2003 den Sinners Award.

Der Film spielt in Los Angeles. In einem heruntergekommenen Teil der Stadt leben unter der Erdoberfläche die Ghouls, menschenähnliche Wesen, die an die Oberfläche kommen, um Menschen zu fressen.

Der notorisch abgebrannte Sensationsjournalist Eric Hayes ist immer auf der Suche nach einer Story. Normalerweise filmt er die spektakulärsten Polizeieinsätze und verkauft diese gewinnbringend an TV-Sender. Eines Nachts trifft er auf die Ghouls, die gerade eine Frau bei lebendigem Leibe fressen. Er filmt das Geschehen und kann selbst nur knapp entkommen. In der Hoffnung, die Story seines Lebens aufgenommen zu haben, macht er sich auf zu seiner favorisierten TV-Station, um dann festzustellen, dass keine Kassette in der Kamera war

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Doch er gibt nicht auf und macht sich auf die Suche nach den Ghouls und bringt sich für eine Sensationsgeschichte in Lebensgefahr.

Um den Film drehen zu können, verkaufte der Regisseur seinen Ford Mustang.

„Düsterer Low-Budget-Horrorfilm ohne sonderliche filmtechnische Tricks, der dennoch eine beklemmende Atmosphäre beschwört. Dabei sind es nicht nur die Horrorgestalten, die Angst und Schrecken verbreiten, sondern auch das trostlose Umfeld, dem der traurige, einsame Held ausgeliefert ist.“

Umweltleistungsmessung

Als Umweltleistungsmessung (engl.: Environmental Performance Measurement, EPM) wird die Erfassung, Bewertung und Beurteilung von Umweltleistungen eines Unternehmens oder einer Organisation verstanden, die zur Erreichung von spezifischen Umweltzielen durchgeführt werden. Umweltziele werden in der unternehmenseigenen Umweltpolitik verankert und im Umweltmanagementsystem des Unternehmens integriert. Die Leistungsmessung erfolgt anhand konkreter Umweltkennzahlen, die durch das Unternehmen identifiziert, erfasst und ausgewertet werden. Aus solchen Kennzahlen lassen sich Informationen zu umweltrelevanten betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten gewinnen. Somit kann die Umweltleistungsmessung dazu dienen, die Leistungsfähigkeit eines Umweltmanagementsystems zu beurteilen, die Erreichung von Umweltzielen zu verifizieren sowie Ansätze für Verbesserungen zu liefern. Ein weiteres Ziel ist die Ermöglichung eines internen oder externen Benchmarkings.

Nach Günther kann Umweltleistungsmessung im engeren und weiteren Sinne definiert werden:

Diese Definition bezieht sich lediglich auf die Punkte Erfassung, Bewertung und Beurteilung der Umweltleistungen. Dies bedeutet, dass Umweltkennzahlen durch das Unternehmen definiert, erfasst und ausgewertet werden und anschließend einer Bewertung und Beurteilung unterzogen werden. Die Ergebnisse können daraufhin intern oder extern kommuniziert werden, beispielsweise im Rahmen eines Umweltberichtes.

Ergänzend zu obiger Definition kann Umweltleistungsmessung um den Punkt des Agierens erweitert werden. Hierbei werden, basierend auf den Ergebnissen der vorangehenden Schritte, Handlungsalternativen abgeleitet werden, um beispielsweise Betriebsprozesse zur Erreichung der Umweltziele zu optimieren, oder die Ausgangsbasis des Umweltmanagementsystems zu revidieren, wenn sich beispielsweise Umweltkennzahlen als nicht genügend aussagefähig herausgestellt haben. Anhand dieser Definition kann Umweltleistungsmessung als Kreislaufprozess gesehen werden, der die Verbesserung der unternehmerischen Umweltleistungen zum Ziel hat.

In Günther wird folgendes zyklische, fünfstufige Vorgehensmodell für den Ablauf des Umweltleistungsmessungsprozesses vorgeschlagen (siehe Abbildung):

Um ein umfassendes Abbild der ökologischen Folgen unternehmerischen Handels zu erhalten muss eine ganzheitliche Perspektive aufgezeigt werden. Diese ist nicht nur auf die Sichtweise eines Unternehmensstandortes ausgerichtet, sondern bezieht auch wertkettenübergreifende und produktlebenszyklus-orientierte Aspekte mit ein. Aus diesem Grunde werden bei der Analyse ökologischer Stoff- und Energieflüsse das prozessorientierte Unternehmensverständnis sowie das „cradle-to-grave“-Konzept zugrunde gelegt. Aufbauend auf diesen Grundmodellen sind verschiedene, in der wissenschaftlichen und betrieblichen Praxis verbreitete, Konzepte zur Erfassung und Bewertung der Umweltleistung entstanden.

Die Erfassung der Umweltleistung in Unternehmen ist die wertfreie Beschreibung von ökologischen Wirkungen von betrieblichen Prozessen und Produkten. Sie unterscheiden sich daher entscheidend von den später vorgestellten Bewertungskonzepten. Erfassungskonzepte stellen lediglich die Daten zur Verfügung, auf deren Grundlage die relevanten Stoff- und Energieflüsse bewertet werden können.

Um die Ursachen ökologischen Erfolges nach einer Maßnahme zu ermitteln empfiehlt es sich eine Ökologische Erfolgsspaltung durchzuführen. So spaltet sich der ökologische Erfolg, der die absolute Differenz zwischen einem PLAN- und einem IST-Wert darstellt, gemäß den Kriterien Betriebsbezogenheit, Regelmäßigkeit und Leistungsbezogenheit auf. Hierbei gibt die Betriebsbezogenheit an, welcher Anteil des ökologischen Erfolges dem direkten Verantwortungs- und Beeinflussungsbereich der Unternehmung zuzuschreiben ist (Kriterium der Systemgrenze). In der nächsten Untersuchungsstufe differenziert die Regelmäßigkeit zwischen regelmäßigen (beabsichtigten) und unregelmäßigen (unbeabsichtigten, unbeeinflussbaren) Geschäftsvorfällen (Kriterium der Einflussnahme). Im letzten Schritt wird der verbleibende beabsichtigte Erfolg den klassischen Abweichungsanalysen der Betriebswirtschaftslehre (Misch-, Effizienz- und Mengenabweichung) unterzogen.

Die EPE ist eine von der ISO vorgeschlagene, nicht zertifizierbare Methodik, die „entwickelt wurde, um dem Management auf kontinuierlicher Basis verlässliche Informationen darüber zur Verfügung zu stellen, ob die Umweltleistung einer Organisation die vom Management der Organisation festgelegten Kriterien erfüllt“. Die EPE betrachtet die Umweltleistung im Einflussbereich der Organisation. Weiterhin beschreibt sie den Vorgang des zielgerichteten und den Bedürfnissen des Umweltmanagements entsprechenden Erfassens, Aufbereitens, Beurteilens, und Kommunizierens der Umweltleistung. Ziel der EPE ist die Systematisierung, Erfassung und Beschreibung der Umweltleistung in Unternehmen mittels Indikatoren. Hierbei unterscheidet man zwischen Umweltleistungskennzahlen, die wiederum in Managementleistungskennzahlen (1) und operative Leistungskennzahlen (2) unterteilt werden und Umweltzustandskennzahlen (3).

Zu bemerken ist, dass alle drei Kategorien von Indikatoren in enger Beziehung zueinander stehen. Demnach wirken sich die Anstrengungen des Managements auf die operative Leistungserstellung aus. Die absolute Unternehmensleistung (in Form von direkten und indirekten Umweltaspekten) wirkt sich dann wiederum auf den Umweltzustand aus, der mit den Umweltzustandszahlen gemessen wird. Eine Veränderung des Umweltzustandes hat dann wiederum eine Variation der Umweltschutzmaßnahmen im Rahmen des Umweltmanagementsystems zur Folge.

Bewertungskonzepte sollen dazu dienen, die verschiedenen Umweltaspekte eines Unternehmens zu bewerten. Die bereits vorhandenen Konzepte unterscheiden sich jedoch hinsichtlich einiger Kriterien, so zum Beispiel bei den zugrunde liegenden Daten oder der Art und Weise der Bewertung. Aus diesem Grund können auch die Handlungsempfehlungen bezüglich ein und desselben Umweltaspektes von Verfahren zu Verfahren variieren. Das bedeutet, es gibt nicht ein zu favorisierendes Verfahren. Vielmehr hängt die Auswahl des Verfahrens von den Voraussetzungen und Zielen des jeweiligen Unternehmens ab.

Beispiele für solche Bewertungskonzepte sind:

Ein Problem dieser Konzepte besteht in der Tatsache, dass sie oft auf sehr komplexen Annahmen beruhen und eine umfangreiche Anzahl von Daten erfordern. Diese Umstände lassen einen Einsatz in der Praxis oft nicht zu, da sie besonders für kleine und mittelständische Unternehmen eine zu große Hürde darstellen. Diesem Problem will die Entwicklung des EPM-KOMPAS entgegenwirken.

Einzig das IÖW – Konzept erfuhr bis heute eine etwas weitere Verbreitung, allerdings auch nur in einer etwas einfacheren Form, um die Komplexität zu reduzieren.

Ziel dieses Konzeptes ist die vollständige Erfassung aller Austauschbeziehungen des Betrachtungsobjektes mit der Umwelt. Als Datengrundlage für die Bewertung dienen Betriebsbilanz, Prozessbilanz, Produktbilanz und Substanzbilanz.

Bei der Bewertung werden dann die einzelnen Positionen der jeweiligen Bilanz aus sieben verschiedenen Perspektiven betrachtet/bewertet:

Diese Kriterien können jeweils die Ausprägungen A mcm taschen sale, B oder C annehmen.

Nach der ABC-Bewertung wird in der Regel eine mengenmäßige Bewertung nachgeschaltet, die der Umweltrelevanz die mit Rangfolgestufen bewerteten Mengen (Einsatz, Umsatz) gegenüberstellt.

Die Software EPM-KOMPAS wurde an der Technischen Universität Dresden in Kooperation mit einem Kreis sächsischer Industriepartner sowie überregionaler Industrieverbänden entwickelt. Sie stellt ein unterstützendes Hilfsmittel für ein systematisches Umweltmanagement für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des produzierenden Gewerbes dar. Durch den Ansatz des integrierten Managements von Umwelt-, Qualität- und Risikoaspekten, den die Software verfolgt, dient sie sowohl dem Einstieg, als auch dem Ausbau eines Umweltmanagement in KMU.

Die Abkürzung EPM steht für Environmental Performance Measurement (dt. Umweltleistungsmessung) und meint damit die von allen formalisierten und nicht formalisierten Umweltmanagementansätzen geforderte Analyse, Messung, Bewertung und Verbesserung der betrieblichen Umweltleistung. Die Abkürzung KOMPAS steht für die Konzeption, Operationalisierung und Multiplikation der entwickelten Software und die Erarbeitung einer PAS (Publicy Available Specification). Gleichzeitig soll diese Abkürzung auch symbolisch für das Navigationssystem stehen, welches mit der Software erarbeitet wurde. Dieses Navigationssystem soll den Weg für systematischeres und effizienteres Umweltmanagement sowie eine bessere betriebliche Umweltleistung aufzeigen.

Klosterschule

Klosterschulen (Scholae monasticae, claustrales) waren mit Klöstern verbundene Bildungseinrichtungen

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

, in denen Ordensleute den Unterricht erteilten.

Klosterschulen hatten bei ihrer Entstehung im 6. Jahrhundert zunächst nur die Bildung von Ordenspriestern zum Ziel, wurden aber im Spätmittelalter auch für Laien erweitert. Dadurch konnten viele begabte Buben vom örtlichen Pfarrer einer gediegenen Ausbildung zugeführt werden.

Die Begründung der Klosterschulen im Abendland wird der Legende nach auf Benedikt von Nursia, den Ordensgründer der Benediktiner († 547), und seinen Zeitgenossen Cassiodorus zurückgeführt. Wesentlichen Aufschwung nahmen sie innerhalb des Fränkischen Reichs unter Karl dem Großen namentlich durch Benedikt von Aniane. Seit dieser Zeit teilte man die Klosterschulen in exteriores, die sich auch solchen öffneten, die Laien bleiben wollten, namentlich Junkern, und interiores, für künftige Mönche (pueri oblati).

Die Benediktiner pflegten den wissenschaftlichen Unterricht insbesondere auf den britischen Inseln und verbreiteten ihn von dort aus während ihrer Missionstätigkeit über Europa, in Gallien, Spanien und durch Bonifatius auch in den germanischen Regionen des Fränkischen Reiches. Seit dem 12. Jahrhundert traten die Zisterzienser sowie die Bettelorden der Dominikaner, Franziskaner und Karmeliten hinzu, die auch außerhalb der Klöster lehrten. Später kamen die Prämonstratenser, die von Gerhard Groote gestifteten „Brüder vom gemeinsamen Leben“ hinzu

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

.

Klosterschulen blieben in Deutschland neben den ähnlich eingerichteten Dom- oder Kathedralschulen der Bischofsstädte lange die einzigen gelehrten Bildungsanstalten. Die ältesten deutschsprachigen Klosterschulen, die ihren Höhepunkt in ottonischer und salischer Zeit erreichten, sind die 724 gegründete Reichenau, St. Gallen (Mitte des 8. Jh.), Niederaltaich (731 bzw. 741), Fulda (744), Kremsmünster (777), Fulda (Hrabanus Maurus im 9. Jahrhundert), Melk a.d. Donau (985), Admont, St. Florian (1071) sowie Corvey, Hirsau, Prüm, das Schottenstift in Wien und Hersfeld.

Bereits im 11. Jahrhundert verfielen viele Klosterschulen, nachdem Reformen sie stärker von der Außenwelt abschirmten. In den wachsenden Städten blühten die Domschulen auf, zu denen weitere Pfarreischulen (Pfarrschulen unter dem jeweiligen Pfarrer, auch Küsterschulen unter Assistenz des Küsters) kamen. Die anspruchsvollste Bildung ging ab dem 13. Jahrhundert an die Universitäten über. Eine bedeutende Schule im Übergang war in Paris Saint-Victor mit Wilhelm von Champeaux.

Der Unterricht umfasste als Lehrstoff die sieben freien Künste sowie als theologischen Lehrkursus das Bibelstudium und die kirchlichen Ordnungen und Regeln. Die sieben freien Künste umfassten das Trivium (Grammatik, Rhetorik und Dialektik) und das Quadrivium (Musik, Arithmetik, Geometrie und Astronomie).

In der katholischen Kirche drängten in der frühen Neuzeit die Jesuitenkollegien die älteren Lehranstalten der Benediktiner sowie die neueren der Barnabiten und Piaristen in den Hintergrund. Die Schulen der Bettelorden bestanden weiter.

Die klostereigenen Theologischen Hauslehranstalten fokussierten ihre Ausbildung auf den theologischen Bereich, weil sie bereits auf in Klosterschulen vorgebildete Knaben zurückgreifen konnten.

Mehrere Frauenklöster betrieben im Mittelalter Erziehungsanstalten für die Töchter des Adels, von denen nicht wenige als Nonnen ein humanistisches Gelehrtenniveau erreichten. In der Neuzeit wurden weitere neue Kongregationen zur Mädchenerziehung gegründet, etwa die Ursulinen. Die Klosterschulen für Mädchen wurden in katholischen Ländern besonders von höheren Gesellschaftskreisen genutzt. In jüngerer Zeit haben sich diese Schulen sozial geöffnet, doch zurzeit leiden alle Kongregationen, die in der Erziehung tätig sind, an mangelndem Nachwuchs.

In einigen Ländern, die sich der Reformation anschlossen, wurden die Einkünfte mehrerer Klöster und Domstifter zur Stiftung von Gelehrtenschulen verwendet, welche noch jetzt die Namen Klosterschulen, Domschulen oder Fürstenschulen führen. Auch wurden ganze Klöster in Schulen umgewandelt. So entstanden beispielsweise in Sachsen die Schulen in Schulpforta, Meißen und Merseburg (später nach Grimma verlegt); in Thüringen die Schule in Roßleben; Ilfeld gehörte bis 1866 als Exklave zu Hannover. In Württemberg wurden nach der Reformation durch die 1556 erlassene Klosterordnung die vierzehn verbliebenen Mannsklöster mit einer Ausnahme ebenfalls in Klosterschulen umgewandelt. Von diesen Klosterschulen existieren heute einzig noch die Evangelischen Seminare Maulbronn und Blaubeuren.

Marquee Moon (Album)

Besetzung

Marquee Moon ist das Debütalbum der New Yorker Punkband Television.

Das Album wurde am 8. Februar 1977 auf dem Label Elektra Records veröffentlicht. Marquee Moon gilt heute als ein Klassiker des Punk und als eines der einflussreichsten Rockalben überhaupt. Der Rolling Stone listete es in seiner 2003 veröffentlichten Liste der 500 besten Alben aller Zeiten auf Platz 128. Obwohl das Album in erster Linie positive Kritik erntete, blieb das Album in den Vereinigten Staaten ein kommerzieller Misserfolg. In Großbritannien hingegen kletterte Marquee Moon schon im März bis auf Platz 28 der nationalen Albencharts

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. Auf dem Cover ist ein Foto der Band zu sehen, welches von Robert Mapplethorpe gemacht wurde.

Elektra koppelte 1977 drei Singles von dem Album aus. Der Titelsong Marquee Moon erschien mit einer Monoversion des Stückes als B-Seite und erreichte in den UK Top 40 Platz 30 im April. Im Juli schaffte es Prove It mit Venus auf der B-Seite sogar auf Platz 25. Ferner wurde auch eine Single mit Venus als A-Seite veröffentlicht, die auf der anderen Seite Friction enthielt. In den Staaten hatte keine der drei Singles nennenswerte Erfolge.

Marquee Moon wurde 1990 erstmals von Elektra auf CD veröffentlicht und erschien am 23. September 2003 in einer Version mit fünf Bonustracks.

Die 2003 erschienene CD-Version wurde von Dan Hersch bei Digirep Tape Research & Mastering neu gemastert.

Bei Little Johnny Jewel handelt es sich um Televisions Debütsingle, die am 18. August 1975 bei Ork Records erschien. Das namenlose Instrumentalstück ist eine nicht fertiggestellte Aufnahme des Songs O Mi Amore

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, der zwischen 1976 und 1977 von der Band oft auf Konzerten gespielt wurde. Es entstand bei den Aufnahmen zu Televisions zweitem Album Adventure.

Das britische Fachmagazin New Musical Express widmete dem Album zwei Seiten, die der Musikkritiker Nick Kent mit den Worten beschloss: „Sie sind eine Band in einer Million; die Lieder gehören zu den ewig Größten. Das Album heißt Marquee Moon“ („They are one band in a million; the songs are some of the greatest ever. The album is Marquee Moon“).

Ähnlich enthusiastisch urteilte Hermann Haring, damals Chefredakteur beim Musikexpress, das zur Platte des Monats gekürte Werk: „Nur wenige Platten haben mich in den vergangenen sieben, acht Jahren so erregt und fasziniert wie das Debütalbum der jungen New Yorker Band Television.“

Das Album hat einen Eintrag in Robert Dimerys 1001 Albums You Must Hear Before You Die, für das Jim Harrington rezensierte: „Das Resultat war ein Gitarrenalbum

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

, das wie kein anderes klang.“

William Sharp Macleay

William Sharp Macleay (* 30. Juli 1792 in London; † 26. Januar 1865 in Sydney) war ein britischer Jurist, Zoologe und Entomologe.

Er war der Sohn von Alexander Macleay (1767–1848), einem Kolonialbeamten in Australien und Entomologen (mit einer der damals größten privaten Insektensammlungen), der erster Direktor des Australian Museum in Sydney war. William Macleay besuchte die Westminster School und studierte am Trinity College in Cambridge, an dem er 1814 seinen Bachelor erwarb und senior optime wurde und 1818 seinen M.A. erhielt. Danach ging er als Diplomat nach Paris, wo er Sekretär des Ausschusses war, der britische Forderungen an Frankreich nach Ende der Herrschaft Napoleons behandelte

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

. In Paris hatte er Kontakt zu Zoologen wie Georges Cuvier, Étienne Geoffroy Saint-Hilaire und Pierre André Latreille. 1819 war er wieder in England. 1825 wurde er Mitglied des spanisch-britischen Gerichtshofs zur Aufhebung des Sklavenhandels in Havanna und war dort bis 1836 Richter. Nach seiner Pensionierung im selben Jahr ging er wieder nach England, emigrierte aber 1839 wegen des besseren Klimas nach Australien. Er lebte in Sydney, widmete sich seinem Garten auf dem vom Vater ererbten Haus in Elizabeth Bay und vermehrte die Insektensammlung seines Vaters.

In seiner Horae Entomologicae schlug er eine neue Systematik der Insekten vor, die sich aber nicht durchsetzte. Er veröffentlichte nicht nur über Insekten, sondern auch über die Systematik der Fische, Trilobiten (Annals of Natural History 1839), Manteltiere und die Anatomie von kubanischen Vögeln. Er hatte ein Interesse für philosophische Fragen der Zoologie und originelle Ideen für Systematik, die aber außer bei einigen befreundeten Naturkundlern (und zum Beispiel William Kirby) keinen Widerhall fanden. Der Ornithologe Alfred Newton beschrieb ihn im Artikel Ornithologie der 9. Auflage der Encyclopedia Britannica als Mann von wirklichem Genius, auch wenn er seine Theorien ablehnte. In Australien interessierte er sich außer für Insekten auch für die marine Fauna um Port Jackson, wozu sein Haus an der Elizabeth Bay mit Meeresblick gut gelegen war.

Sein Haus wurde Treffpunkt von an Naturkunde Interessierten in Sydney und auch sein Bruder George und sein Cousin William John Macleay (1820–1891), der auch Politiker in Sydney war mcm taschen sale, waren zoologisch interessiert. Er hatte breite kulturelle Interessen und bewegte sich über die Naturkunde hinaus in Intellektuellenkreisen in Sydney, nach 1860 zog er sich aber zunehmend aus Gesundheitsgründen zurück. Besonders der zehnjährige Aufenthalt in Kuba hatte ihn gesundheitlich mitgenommen.

1821 wurde er Fellow der Linnean Society of London und er war Fellow der Royal Society. 1839 war er Präsident der Sektion D (Naturgeschichte) der British Association for the Advancement of Science auf ihrem Treffen in Liverpool. 1841 bis 1862 war er Trustee des Australian Museum. Er war zeitweise Mitglied des National Board of Education in Sydney.

Da er nicht verheiratet war, erbte sein Bruder George

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. Seine Sammlung und Bibliothek kamen an die Universität Sydney (Macleay Museum).

Willi Dürrschnabel

Wilhelm „Willi“ Dürrschnabel (* 7. Februar 1945 in Bietigheim; † 17

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

. November 2014) war von 1963 bis 1968 Fußballspieler beim Karlsruher SC.

Dürrschnabel begann seine fußballerische Laufbahn beim SV Germania Bietigheim, bei dem er bis zu seinem 17. Lebensjahr in der A-Jugend und der südbadischen Auswahl spielte. Gleichzeitig absolvierte er eine Buchdruckerlehre. 1962 wechselte er zur A-Jugend des Karlsruher SC, der im darauffolgenden Jahr zu den Gründungsmitgliedern der Fußball-Bundesliga gehörte. Mit der Jugendnationalmannschaft des DFB setzte er sich im Februar/März 1963 in der Qualifikation gegen Österreich durch und nahm mit der DFB-Elf im April am UEFA-Juniorenturnier in England teil. Dort kam der auf Halblinks spielende Dürrschnabel an der Seite von Mitspielern wie Klaus Zaczyk und Günter Netzer in den Gruppenspielen gegen Griechenland, Schottland und die Schweiz zum Einsatz.

Dürrschnabel gehörte in den ersten fünf Bundesligaspielzeiten zum Kader des KSC, ab 1965/66 als Stammspieler im Mittelfeld und im Angriff und erzielte in 91 Spieleinsätzen zehn Tore. Mit 18 Jahren debütierte er am 14. September 1963 beim Auswärtsspiel des KSC bei Eintracht Braunschweig in der Fußball-Bundesliga

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Trainer Kurt Sommerlatt hatte bei der 0:2-Niederlage im Angriff auf die Formation mit Erwin Metzger, Klaus Zaczyk, Otto Geisert, Dürrschnabel und Horst Wild gesetzt.

Nach dem Abstieg des KSC 1968 – Dürrschnabel hatte unter den Trainern Paul Frantz mcm taschen sale, Georg Gawliczek und Bernhard Termath in 26 Einsätzen zwei Tore erzielt – spielte er vier Jahre in der Schweiz beim FC St. Gallen. Im Alter von 30 Jahren kehrte er nach Baden zurück und spielte in der 1. Amateurliga beim SC Baden-Baden. Von 1976 bis 1979 war er Trainer in Baden-Baden. Den Abschluss seiner aktiven Karriere bildete bis 1982 sein Engagement als Trainer bei seinem Heimatverein SV Germania Bietigheim.

Nach seiner aktiven Laufbahn war er in seiner Heimatgemeinde Bietigheim als Gemeinderat aktiv.

Pierre-Marie Mermier

Pierre-Marie Mermier (* 28. August 1790 in Vouray; † 30. September 1862 in La Feuillette) war französischer Priester der katholischen Kirche. Er gründete die Missionare des hl. Franz von Sales.

Pierre-Marie Mermier wurde am 28. August 1790 in Vouray, im Pfarrbezirk von Chaumont-en Genevois in Savoyen geboren. Die Französische Revolution hatte der Kirche in Savoyen schwer geschadet. Viele Priester hatten das Land verlassen, die wenigen, die blieben, gingen in den Untergrund. Mermiers Eltern waren bekennende Katholiken und riskierten ihr Leben und ihren Besitz, indem sie die Priester bei sich aufnahmen. Zwischen seinem vierten und zehnten Lebensjahr konnte Mermier deshalb bei sich zu Hause miterleben, wie dort im Geheimen die Heilige Messe gefeiert wurde. Der Glaube und der Mut seiner Eltern und jener Priester in dieser Zeit motivierten ihn dazu, selbst Priester werden zu wollen.

Da in der Zeit der französischen Revolution sämtliche Kirchen und katholische Schulen geschlossen waren, erhielt Pierre-Marie Mermier seinen ersten Schulunterricht von seiner Mutter. Im Jahr 1800 kehrte der Friede zurück nach Savoyen. Mermier kam zur weiteren Schulbildung nach Melan. 1807 wurde er in das Priesterseminar von Chambéry aufgenommen. Er war sehr eifrig im Gebet, ein fleißiger Student und gegenüber seinen Mitstudenten sehr rücksichtsvoll. Seine Priesterweihe empfing er am 21. März 1813 im Alter von dreiundzwanzigeinhalb Jahren.

Seine erste Tätigkeit als Priester führte ihn als Kaplan nach Canon Desjacques bei Magland. Mit unermüdlichem Eifer widmete er sich dort seinen Aufgaben

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Unter Tags unterrichtete er die Kinder, in der Nacht setzte er seine theologischen Studien fort. Nach drei Jahren wurde er gebeten, am College von Melan zu unterrichten und Erzieher für die dortigen Schüler zu sein. 1819, im Alter von dreißig Jahren, ernannte ihn dann der Erzbischof von Chambery zum Pfarrer von Le Châtelard.

Pierre-Marie Mermier war ein konsequenter Priester von unermesslichem Eifer. Die meisten Menschen in seiner Umgebung verhielten sich jedoch infolge des Jansenismus, des Gallikanismus und der Französischen Revolution gegenüber der katholischen Glaubenslehre und der Glaubenspraxis eher gleichgültig. Im Hinblick darauf, die Menschen in ihrem Glaubensleben wieder zu erneuern, nahm Mermier Kontakt mit Joseph-Marie Favre auf. Dieser Priester hielt in der Diözese Chambéry mit großem Erfolg sogenannte Gemeindemissionen ab, also eine Art Glaubensintensivkurs für die ganze Pfarrgemeinde. Sie trafen sich 1821 und Mermier war sofort von dieser neuen Art der Seelsorge begeistert. Noch im selben Jahr entschieden sich die beiden, zusammen mit weiteren Diözesanpriestern, sich ganz dieser Aufgabe zu widmen. Sie zogen daraufhin von einer Pfarrgemeinde zur anderen und blieben in jeder Pfarrgemeinde etwa vier bis sechs Wochen. Sie beteten, predigten und ermutigten die Menschen, ihren Glauben wieder neu aufzubauen. Es war eine wunderbare Gelegenheit zur religiösen Umkehr, Erneuerung und Bildung

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

.

Monsignore Claude-François de Thiollaz, Bischof von Annecy, ernannte Mermier 1823 zum Spiritual des Priesterseminars. 1826 jedoch erlaubte ihm der Bischof, sich voll und ganz der Gemeindemission zu widmen. Schritt für Schritt bildete sich in der Folgezeit eine Gruppe von Missionaren heran. In Mermier reifte die Überzeugung, dass die Gemeindemission in der Seelsorge eine unersetzliche Rolle spielt und es daher unumgänglich ist, eine Gemeinschaft von Missionaren zu gründen, die sich ganz dem Dienst der Mission widmen, und diese Gemeinschaft soll unter den besonderen Schutz des heiligen Franz von Sales stehen, der selbst als Missionar vier Jahre lang die calvinisch gewordene Bevölkerung des Chablais zum katholischen Glauben zurückführte.

1832 wurde Pierre Joseph Rey neuer Bischof von Annecy. 1834 erlaubte dieser der Gruppe der Missionare – zu diesem Zeitpunkt waren es genau sechs Priester -, in ein Haus nach La Roche zu ziehen. Am 29. September 1836 erteilte der Bischof dann die provisorische Anerkennung der neuen Gemeinschaft und ihrer Ordensregeln. Damals nannte sich die Gruppe noch „Missionare von Annecy“. Am 8. August 1837 gründete sie in Annecy das Mutterhaus an einem Ort der La Feuilette hieß. Das Haus wurde ein Haus des Gebetes und des Studiums. In diesem Haus erhielten die jungen Ordensleute ihre Ausbildung für das apostolische und salesianische Leben. Die zivilrechtliche Anerkennung der neuen Gemeinschaft erfolgte am 15. Oktober 1838. In dieser Anerkennung wurde festgelegt, dass die neue Kongregation den Namen „Missionare des hl. Franz von Sales“ tragen soll. Am 24. Oktober 1838 wurden die Missionare des hl. Franz von Sales durch Papst Gregor XVI. für die gesamte Kirche offiziell anerkannt.

Pierre-Marie Mermier gründete die Kongregation der Missionare des hl. Franz von Sales für die Gemeindemission, die Mission in andere Ländern und für die Erziehung der Jugend. Sein missionarischer Eifer veranlasste ihn, den Papst um ein Missionsgebiet im Ausland zu bitten. Der Papst übergab ihm daraufhin ein riesiges Missionsgebiet in Indien, das Mermier akzeptierte, obwohl seine Kongregation zu diesem Zeitpunkt noch in den Kinderschuhen steckte und erst elf Mitglieder die Profess abgelegt hatten. Im Bezug auf die Erziehung war Mermier der Meinung, dass der Erzieher zu seinen Schülern milde wie eine Mutter und klug wie ein Vater sein solle. 1856 übernahm Mermier die Leitung des Colleges von Évian und 1857 von Melan.

In Chavanod traf er mit Claudine Echernier zusammen. Diese Frau hatte 1837 versprochen, ein bescheidenes, demütiges Leben im Dienste der Armen zu führen. Mit der Hilfe von Pierre-Marie Mermier gründete sie 1839 die Kongregation der Schwestern vom Heiligen Kreuz von Chavanod, die sich der Erziehung armer Mädchen widmeten.

Zwischen 1828 und 1857 führte Pierre-Marie Mermier persönlich neunzig Gemeindemissionen durch. Er hielt die Predigt für das hauptsächliche Mittel, das Wort Gottes zu verkünden. Er selbst hielt sehr gut vorbereitete Predigten, sprach mit tiefem Glauben und einer großen Überzeugungskraft. Er verwendete dabei einen väterlichen Ton und zeigte gütiges Verständnis für die Sünder, genauso wie sein Vorbild, der heilige Franz von Sales. Seine Missionare leitete er an, ein Leben von freundlicher und gefälliger Nächstenliebe zu führen. Er stellte seine Kongregation unter den Schutz Unserer lieben Frau von den sieben Schmerzen, was für ihn eine sehr salesianische Art der Hingabe an Maria zum Ausdruck brachte.

Trotz seines Alters von 67 Jahren übernahm Mermier am 26. Juni 1857 die Pfarrgemeinde von Pougny als Pfarrer. Dort erkrankte er jedoch und kam wieder nach La Feuillette zurück. Sein Augenlicht und seine geistige Regheit ließen mehr und mehr nach. Als es ihm wieder etwas besser ging, unternahm er im Juli 1859 eine Wallfahrt zu Unserer lieben Frau von La Salette. Am 6. Juni 1860 erlitt er einen schweren Schlaganfall und wurde völlig blind. Am 10. August 1862 stürzte Pierre-Marie Mermier und erlitt einen doppelten Bruch am rechten Bein. Am 30. September 1862 verstarb er.

Karl Florenz

Karl Florenz (* 10. Januar 1865 in Erfurt; † 9. Februar 1939 in Hamburg) war ein Pionier der deutschen Japanologie. Er wurde vor allem bekannt durch sein Werk zur japanischen Literaturgeschichte (1903–1906) sowie durch seine Übersetzungen der Hälfte des Kojiki aus dem Nihongi (Japanische Annalen, 1892–97) und des gesamten Kogo-shūi (Japanische Mythologie, 1901, und Die historischen Quellen der Shinto-Religion, 1919).

Der Sohn eines Lehrers und dessen Frau befasste sich bereits als Oberschüler mit dem Studium orientalischer Sprachen. An der Universität Leipzig begann er 1883 das Studium der Germanistik und Vergleichender Sprachwissenschaft. Er studierte verschiedene nahöstliche Sprachen und als Schwerpunkt Sanskrit und Indologie. Sein Doktorvater war Ernst Windisch, er hörte auch Vorlesungen bei Friedrich Max Müller. Bei Georg von der Gabelentz lernte er Chinesisch und belegte auch Japanisch. Sein Studium des Japanischen setzte er nach seinem Leipziger Abschluss bei Inoue Tetsujirō an der Berliner Universität fort.

1889 wurde er Lektor für Deutsche Sprache und Literatur an der Kaiserlichen Universität Tokio, 1891 Ordentlicher Professor für Deutsche Literatur und Vergleichende Sprachwissenschaft.

1914 erhielt er die erste Professur für Japanologie an einer deutschen Universität (und in Europa überhaupt), den Lehrstuhl am Seminar für Sprache und Kultur Japans am Hamburgischen Kolonialinstitut. Im November 1933 tauchte sein Name auf dem Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler auf. 1935 emeritiert, arbeitete er mit dem niederländischen Japanologen Jan Lodewijk Pierson über die klassische Gedichtsammlung Man’yōshū. Diese Gemeinschaftsarbeit zwischen Florenz und Pierson, die trotz geplanter weiterer Gemeinschaftsprojekte die einzige blieb, war Adolf Hitler gewidmet.

Für seine Übersetzung des Nihongi (auch Nihon shoki) wurde Florenz 1899 als erstem Ausländer der höchste japanische Gelehrtengrad (Bungaku-Hakushi) verliehen.

Die 1938 gegründete Zeitschrift Monumenta Nipponica veröffentlichte in ihrer ersten Nummer einen Beitrag von Florenz. Herbert Zachert war sein letzter Schüler, sein Nachfolger auf dem Hamburger Lehrstuhl war Wilhelm Gundert.

1983 beschloss die „Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens“ in Tokyo einen „Florenz-Preis“ zu vergeben. Die erste Vergabe, die 1987 geplant war, wurde indes ausgesetzt, da eine Student die besagte Widmung wiederentdeckt hatte

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

.

Neben seinen sehr spezialisierten Arbeiten zur ältesten japanischen Literatur hat sich Florenz nur selten programmatisch zur jüngeren japanischen Geschichte und zu den japanisch-deutschen Beziehungen geäußert. Ein sehr persönlicher und zugleich ideologiegeschichtlich symptomatischer Text ist allerdings sein öffentlicher Hamburger Vortrag vom 30. Oktober 1914, der im selben Jahr als Broschüre gedruckt wurde. Florenz nennt hier durchaus auch die historischen Sympathien zwischen Japan und Deutschland, gemeinsame Tugenden wie Ritterlichkeit, Idealismus, Opfermut und Ahnentreue. Er äußert aber vor allem seine Enttäuschung darüber, dass Japan bei Beginn des Weltkriegs im August 1914 keine Neutralität gewahrt, sondern „englischer Hetze“ gefolgt sei und den Bündnisfall mit England erklärt habe. Zu „Wohlfahrt und gedeihlicher Entwicklung“ Japans habe niemand anders in der Welt so selbstlos beigetragen wie Deutschland. Die „treue Mitarbeit und Lehrerschaft der Deutschen“ bei der Modernisierung des Landes sei nun, trotz der in Japan gelehrten „Pietät des Schülers gegen seinen Lehrer“ mit Undank belohnt. Florenz sah sich auch persönlich betrogen von der „Nation, der ich 25 Jahre lang gedient habe, arbeitend für die Ausbreitung deutscher Sprache, deutscher Literatur und Kultur“.

Mit einiger analytischen Schärfe benennt Florenz in seinem Kriegsvortrag das Ziel der japanischen Regierung auf Vorherrschaft in Ostasien. Zur Erklärung greift er auf japanische Ansprüche auf das koreanische und chinesische Festland aus dem 4. bis 7. und dem 16. Jahrhundert zurück, auch auf einen „lebhaften nationalen Ehrgeiz“, der durch die „Anerkennung des Landes als Großmacht“ im russisch-japanischen Krieg, durch die USA vermittelten Friedensvertrag von Portsmouth 1905 angefacht worden sei. Mit dem Vorgehen gegen die deutsche „Musterniederlassung“ Tsingtau, angeblich eine „augenfällige Verkörperung deutschen Könnens in Wirtschaft und Verwaltung“, habe Japan eine „Kulturquelle ersten Ranges für das erziehungsbedürftige Jung-China“ vernichten wollten. Im Übrigen schätzt Florenz den Weltkrieg als „Selbstmord Europas“ ein, bei dem England am meisten zu verlieren habe. Den Glauben an Japan will Florenz nicht ganz verloren haben, er stellt aber fest, dass sich „zwei einst befreundete Nationen“ „auf lange Zeit entfremdet“ hätten.

Petrus Klotz

Petrus II. Klotz OSB (* 9. April 1878 in Kaltern, Südtirol als Karl Klotz; † 6. Oktober 1967 in Wien) war Erzabt des Benediktinerstiftes Sankt Peter in Salzburg und Reiseschriftsteller.

Karl Klotz trat im Jahr 1898 als Mönch in das Benediktiner-Stift Sankt Peter (Salzburg) ein mcm taschen sale, wo er den Ordensnamen Petrus erhielt. Er studierte Philosophie und Theologie. Am 22. September 1901 empfing er die Priesterweihe durch Kardinal-Erzbischof Johannes Baptist Katschthaler. 1922 wurde Pater Petrus zum 83. Abt von St

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. Peter gewählt. 1925 wurde Klotz zudem zum Abtpräses der Benediktinerkongregation vom Hl. Joseph gewählt.

In Erinnerung an die alte Salzburger Benediktineruniversität bemühte sich Abt Petrus II. um die Wiedererrichtung einer Katholischen Universität in Salzburg. 1926 führte dies zur Gründung des Studienkollegs der Benediktiner, des Kollegs St. Benedikt. Diese Leistung

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

, die dann in weiterer Folge zur Wiederbegründung der Universität Salzburg führen sollte, wurde 1927 vom Papst durch die Erhebung des Stiftes St. Peter zur Erzabtei gewürdigt, womit Petrus Klotz zugleich 1. Erzabt von St. Peter wurde.

Petrus Klotz hat viele große Reisen unternommen und über seine Erfahrungen geschrieben. Er war zudem einer der Initiatoren der Salzburger Hochschulwochen. Seit 1926 war er Mitglied der KDB Vindelicia zu Salzburg im RKDB (heute im ÖCV).

Felicitas Kuhn

Felicitas Kuhn, auch Felicita Kuhn

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

, Felicitas Kuhn-Klappschy, Felicitas Kuhnová (* 3. Jänner 1926 in Wien) ist eine österreichische Bilder- und Kinderbuchillustratorin. Sie hat weit über 100 Kinder- und Märchenbücher illustriert, einige davon mit einer Auflage von über 900.000 Exemplaren. Hinzu kommen noch Quartette, Kinderspielkarten, Glückwunsch- und Weihnachtskarten, Adventkalender, Spardosen u. a. m. Die Künstlerin illustriert vor allem in Feder und Aquarell.

Felicitas Kuhn, Tochter eines Zahnarztes, absolvierte die Höhere Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Anschließend arbeitete die Illustratorin im Kunsthistorischen Museum in Wien. Nebenbei gehörte sie bis 1957 zu den Künstlern der Zeitschrift Wunderwelt, die von 1948 bis 1986 erschien. Für diese Zeitschrift illustrierte sie die Märchen, die über zwei Seiten hinweggingen.

Die Künstlerin heiratete 1950 den Werbetexter Helmut Kuhn. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Das Ehepaar lebt in Baden.

Das umfangreiche Werk Kuhns wird von der „seriösen“ Kinder- und Jugendliteraturforschung kaum beachtet, obwohl ihre Bilderbücher seit Jahrzehnten von Kindern geliebt und noch immer neu aufgelegt werden. Die meisten ihrer Bilderbücher werden als Kaufhausbilderbuch, ihr Stil als kindertümelnd abgewertet. Ein Kennzeichen des Kaufhausbilderbuches und des kindertümlichen Stils sind u. a. der naive Realismus und der üppige Einsatz des Kindchenschemas. Dazu Euler:

Am Beispiel des Märchenbilderbuches Brüderchen und Schwesterchen mcm taschen sale. Ein Märchen der Gebrüder Grimm, analysieren Hille Dehn und Jens Thiele den Illustrationsstil Felicitas Kuhns im Hinblick der Bildästhetik. Dabei kommen sie zu folgender Beurteilung: