Penny (Münze)

Der Penny (Mehrzahl bei Wertangaben Pence) ist eine früher in vielen Ländern mit britischem Einfluss vorhandene Unter-Währungseinheit. Wort und Sache sind verwandt mit der im deutschen Sprachraum auftretenden Währungseinheit Pfennig. Ursprünglich entsprach ein Penny einem Bruchteil eines Pfunds, und zwar im Verhältnis 1 Pfund = 240 Pence. Heute existiert der Penny im Vereinigten Königreich und den von ihm abhängigen Gebieten als Unterteilung des Pfund Sterling in 100 Pence. In den USA und Kanada ist Penny die geläufige Bezeichnung eines Cent-Stücks (0,01 Dollar).

Der silberne Penny wurde vermutlich in der Zeit um 786 von König Offa von Mercien im englischen Binnenland eingeführt. Der Name Penny leitet sich vom altenglischen Wort peniġ [ˈpɛnɪj], pæniġ [ˈpænɪj] (Mehrzahl: peneġas, pæneġas), früher pening (penning, pending), das auf denselben Wortstamm wie das deutsche Wort Pfennig zurückgeht. Die Münzen waren in Größe und Gewicht dem in dieser Zeit auf dem Festland verbreiteten Denar ähnlich. Bis in die 1970er Jahre wurde der Penny mit d. abgekürzt. Dies leitet sich vom lateinischen denarius ab.

Die angelsächsischen Silberpennys waren auch die Währung, in der das Danegeld bezahlt wurde (eine Art Schutzgeld oder Brandschatzung, die man den Wikingern zahlte, damit sie weiterzogen, ohne zu plündern). Man kann die Last, die das Danegeld damals für England darstellte

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, gut an der Tatsache festmachen, dass mehr angelsächsische Pennys aus dem ersten Jahrtausend in Dänemark gefunden wurden als in England selbst. In der Herrschaftszeit von Aethelred (978–1016) wurden um die 45 Millionen Pennys an die Dänen gezahlt und Knut der Große (1016–1035) musste 20 Millionen Pennys an die Invasionsarmee abstottern. Es wird geschätzt, dass das Gesamtgewicht des Silbers, das zwischen 990 und 1015 als Danegeld gezahlt wurde

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, ungefähr 93 Tonnen betrug. Zu der damaligen Zeit entsprach das 250.000 englischen Pfund. Umgerechnet in den jetzigen Wert dieser Währung ergeben sich 1,2 Milliarden englische Pfund (ca. 1,8 Milliarden €).

Ein Penny enthielt ursprünglich 1240 eines Troy Pound an Silber (ein Troy Pound entspricht 373 g – also hatte der Penny ein Gewicht von 1,55 g). Um die Reinheit und die genaue Einhaltung des Gewichtes zu gewährleisten, wurde auf der Rückseite einer Münze der Name des Münzschmieds und die Prägeanstalt vermerkt.

Ab der Regentschaft von König Offa war der Penny über die Zeitspanne von ca. 500 Jahren die einzige Art von Münze, die in England geprägt wurde; bis zu der Zeit, als König Heinrich III. und später König Edward III. die Prägung von Goldmünzen veranlassten.

Siehe auch die späteren Nominale Farthing, Schilling, Groat

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, Florin, Crown, Nobel, Guinea und Sovereign, die Penny-Mehrfache bzw. Teilstücke darstellten.

Nach einigen privaten Prägungen wurden Kupferpennies ab 1797 als offizielle Prägungen unter der Regierung von Georg III. in Umlauf gebracht. Diese Kupfermünzen waren bei einem Durchmesser von 36 mm recht dick und wurden „Cartwheels“ (Wagenräder) genannt. Seit 1830 wurde die Prägung von Silberpennies nur für besondere Münzsätze, die Maundy sets, vorgenommen. Nach 1860 wurden Gewicht und Durchmesser reduziert und bei gleicher Rückseitengestaltung, der mit Neptuns Dreizack und Schild sitzenden Britannia, bis zur Dezimalisierung beibehalten.

Erst 1971 wurde der Penny an das Dezimalsystem angepasst. Statt einem 240stel eines Pfund Sterling entsprach er nun einem 100stel. Zur Unterscheidung wurde der dezimale Penny „New Penny“ (New Pence) genannt; 1982 wurde dieser Zusatz aber wieder gestrichen.

Zahlreiche britische Kolonien und Mitglieder des britischen Commonwealths kannten den Penny als Währungseinheit. Bis zur Einführung des Euro war auch das Irische Pfund in Pence unterteilt. Heute gibt es den Penny außer im Vereinigten Königreich nur noch in den abhängigen Gebieten Falklandinseln, Gibraltar, Guernsey, Isle of Man, Jersey und St. Helena. Das 1-Cent-Stück in den USA, Kanada und anderen ehemaligen britischen Kolonien wird auch „Penny“ genannt. Penny farthing wird im Englischen das Hochrad genannt, in Anspielung auf das sehr große Vorderrad und das sehr kleine hintere.

1 Penny 1903
King Edward VII

1 Penny 1927
King George V

1 Penny 1931
King George V
mit verkleinerter Büste

1 Penny 1940
King George VI

Champ Car

Champ Car ist allgemein die Bezeichnung für US-Formel-Rennwagen, mit denen die Meisterschaft des American Championship Car Racing ausgetragen wird, die 1916 eingeführt wurde. Die im Indianapolis 500 seit 1908 zum Einsatz kommenden Wagen werden als Indy Car bezeichnet.

Bis in die 1990er Jahre waren die Begriffe größtenteils austauschbar, doch dann kam es zum Bruch zwischen den Championship Auto Racing Teams bzw. deren 1979 eingeführter CART-Serie sowie dem Veranstalter des Indy-500-Rennens, der schließlich seine eigene Konkurrenz-Rennserie aufbaute. Nachdem das Markenzeichen IndyCar noch bis 2002 an die CART-Serie lizenziert war, übernahm es 2003 die IndyCar Series. Die CART-Serie betonte den Begriff Champ Car bis einschließlich 2007 in der Champ Car World Series, bis es Anfang 2008 zur Auflösung bzw. zur Eingliederung in die IndyCar Series kam.

Der Ursprung der heutigen Champ Car-Rennserie ist die AAA National Championship, die die American Automobile Association (AAA) ab 1909 veranstaltet. Die Rennen waren zu Beginn jedoch noch keine zusammenhängende Meisterschaft, sondern eine Serie von eigenständigen Rennen unter der Kontrolle der AAA. Die Meistertitel wurden daher auch erst später, nachträglich, verliehen. Eine offizielle AAA Meisterschafts-Serie gab es erst nach dem Ersten Weltkrieg. Die Rennserie gab schließlich auch den Rennwagen ihren Namen: erst Championship Cars und später kurz „Champ Cars“.

1911 fand das erste Indianapolis 500-Rennen auf dem Indianapolis Motor Speedway (IMS) statt. Heute ist dieses Rennen mit bis zu 300.000 Zuschauern am Renntag das größte Motorsportspektakel Amerikas und das größte Eintagessportereignis der Welt. Die späteren Inhaber sollen die Geschichte der Champ Car-Rennserie noch erheblich beeinflussen.

Die Geschichte der Rennserie nach dem Zweiten Weltkrieg ist durch Streitereien von Verbänden und Interessengruppen und damit erheblichen Diskontinuitäten geprägt.

Ab 1956 erlangte der United States Auto Club (USAC) die Kontrolle über die Rennserie und löste die AAA ab. Die AAA hatte nach einem schweren Unfall mit über 80 Toten in Le Mans die Organisation von Autorennen beendet.

Ab den 1960er-Jahren setzt sich für die Autos die Bezeichnung „Indy Cars“, bedingt durch die enorme Bedeutung des Indy-500-Rennens, durch. Diesen Namen sollen die Autos bis 1995 behalten.

Aufgrund der Unzufriedenheit über die Sicherheitspolitik und dem Management des USAC schlossen sich 1978 viele Teams und Fahrer zur CART (Championship Auto Racing Teams) unter der Führung der Teamchefs Roger Penske und Pat Patrick zusammen. Das erste Rennen unter Führung der CART und mit ihren Regularien wurde am 11. März 1979 in Phoenix ausgetragen. Vierzehn Rennen inklusive der Indy 500 werden von der CART ausgetragen, die USAC kann noch sieben Rennen für sich beanspruchen. Als Kontrollorgan tritt nun der Sports Car Club of America (SCCA) auf. Bis 1981 werden Rennen in der Rennserie von beiden Vereinigungen ausgetragen. Im April 1980 wurde die Championship Racing League (CRL) gegründet, um die CART und den USAC im Interesse der Rennserie zusammenzubringen. Doch die Streitigkeiten fanden kein Ende und bereits im Juli trat der USAC auf Drängen der Geschäftsleitung des Indianapolis Motor Speedway aus der CRL aus. Die CRL war damit gescheitert. 1981 war das Indy 500 das einzige vom USAC durchgeführte Rennen in der Champ Car-Serie und die CART konnte die Führung nun völlig übernehmen (der USAC richtete das Indy 500 jedoch noch bis 1995 aus). Bereits im November 1979 wurde die Rennserie nach der Akquise des Sponsors PPG in PPG IndyCar World Series umbenannt. Der Begriff „World Series“ war jedoch ziemlich euphemistisch, da nur Rennen in den USA, Kanada und Mexiko veranstaltet wurden.

1990 expandiert die Serie an die Goldküste Australiens, 1996 sollten Rio de Janeiro in Brasilien, 1998 der Twin Ring Motegi in Japan hinzukommen. Am 15. September 2001 wird das American Memorial (ursprünglich unter dem Namen „German 500“ geplant und 2003 auch so gefahren) auf dem Lausitzring sowie eine Woche später das Rockingham 500 km in England gefahren, womit die Serie seit dem Rennen in Brands Hatch 1979 erneut auf europäischem Boden gastierte.

Im November 1991 schlug Tony George, Präsident des Indianapolis Motor Speedway (IMS) für die IndyCar-Serie eine neue Struktur mit der Gründung eines neuen Dachunternehmens, der Indy Car Inc. vor. Die CART lehnte dies ab. Im Februar 1992 lizenzierte die CART den Namen „IndyCar“ vom IMS, während George die Indy Car Inc. gründet. Diese beiden Vorgänge sollten der CART in Zukunft noch erhebliche Probleme bereiten. In den folgenden Jahren wächst der Unmut beim Indianapolis Motor Speedway. Das Unternehmen beklagt die zurückgehende Bedeutung der 500 Meilen von Indianapolis in der IndyCar (CART)-Serie. Im März 1994 kündigt George an, eine Konkurrenzserie zur PPG IndyCar World Series zu gründen: die Indy Racing League (IRL). Die CART protestiert erfolglos gegen das Vorhaben. Im September 1995 formiert sich die Konkurrenzserie, während die meisten IndyCar (CART)-Teams die Teilnahme an der Indy Racing League ablehnen. Im Januar 1996 veranstaltet die IRL unter Kontrolle des USAC ihr erstes Rennen in Orlando. Das wichtigste Rennen der Saison, das Indy 500, findet seit diesem Jahr nicht mehr in der PPG IndyCar World Series, sondern in der IRL statt. CART beschließt, zum selben Termin ein Konkurrenzrennen in Michigan

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, die U.S. 500 auszurichten.

Im Dezember 1996 verlor CART nach einer Markenrechtsklage des IMS die Rechte an der Bezeichnung „IndyCar“. Der IMS musste aber zustimmen, die Bezeichnung für sechs Jahre (also bis Ende 2002) nicht zu verwenden. Die Serie wurde daraufhin in PPG CART World Series umbenannt. Im Dezember 1997 wurde Federal Express neuer Hauptsponsor der CART. Die Serie wurde erneut umbenannt und firmierte ab Dezember 1997 unter dem Namen FedEx Championship Series. Die Autos wurden nun auch wieder offiziell als Champ Cars bezeichnet. Mehrere Gespräche, die beiden konkurrierenden Serien zusammenzuführen, scheiterten. Die Bedeutung der Ovalrennen in der Rennserie sank durch die Konkurrenz der IRL sehr stark, doch die Rennen auf den anderen Rennstrecken bleiben erfolgreich. Seit Anfang 2003 heißt die Indy Racing League nach Ablauf des Namensverzichts offiziell Indy Racing League IndyCar Series. Die CART nahm daraufhin eine erneute Namensänderung in Bridgestone presents The Champ Car World Series Powered by Ford vor, um die Bedeutung der Champ Cars zu betonen. Der Namenszusatz Powered by Ford rührte daher, dass alle anderen Motorenlieferanten (Mercedes-Benz, Honda, Toyota) die Serie verlassen hatten und man so aus der Not eine Tugend machte, indem man Ford als einer der beiden Seriensponsoren gewinnen konnte. Die CART hat nach der Gründung der IRL stark zu kämpfen.

Viele Teams verließen insbesondere wegen der Attraktivität der Indy 500 die Championship-Serie in Richtung IRL IndyCar-Serie. Doch auch der IRL IndyCar-Serie ging es kaum besser: die Eintrittskarten werden verschenkt und die TV-Quoten liegen am Boden. 2003 hatte die Rennserie Schwierigkeiten das traditionelle Feld von 33 Fahrern beim Indy 500 aufzustellen. Durch die Gründung der Konkurrenzserie bei einem ohnehin engen Markt manövrierte Tony George vom IMS den US-Formel-Rennsport in eine handfeste Krise. Als Folge der geteilten und immer kleineren Starterfelder, aber auch durch das enorme Wachstum der Tourenwagen-Rennserie NASCAR Winston Cup (seit 2008 Sprint Cup), versank er in den letzten Jahren nahezu in der Bedeutungslosigkeit. Viele Rennen, egal ob Champ Car- oder Indy Car-Serie (bis auf die Indy 500) finden inzwischen ohne TV-Übertragung und oft vor leeren Tribünen statt. Ende 2003 musste die CART Konkurs anmelden. Eine Gruppe von Teameigentümern kauft als Open Wheel Racing Series (OWRS) die Mehrheit der CART und führt die Champ Car World Series weiter. Mit dem Rückzug von Pat Patrick kurz vor Saisonbeginn 2005 war zum ersten Mal keiner der CART-Gründer mehr in der Champ-Car-Serie tätig. Den damit verbundenen extremen Einsparungen sind auch viele der traditionellen Rennen zum Opfer gefallen und die Rennen in Europa langfristig gestrichen.

2007 wurden wieder Rennen in Europa (Zolder & Assen) und Australien ausgetragen. Durch die massiven Einsparungen wähnte sich die Champ-Car-Serie wieder in einem Aufwärtstrend. Aber aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten beider Serien fanden sich 2008 Tony George und Kevin Kalkoven, einer der Champ-Car-Besitzer, erneut zu Diskussionen über eine Vereinigung der Champ Car World Series und der IndyCar Series zusammen

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. Im Frühjahr 2008 fusionierten die beiden Serien. Bei diesem Zusammenschluss ging die ChampCar in die Indy Racing League auf.

Champ Cars blieben Champ Cars trotz ständig wechselnder Bezeichnungen der Rennserie:

Champ Car-Rennwagen verfügen seit 1969 über einen Turbomotor mit 2,65 Litern Hubraum. Zunächst war der Offenhauser-Vierzylinder üblich, später waren es in der Regel 8 Zylinder in V-Form, wobei jedoch vor allem bis Anfang der 1980er-Jahre auch Vierzylinder und V6 eingesetzt wurden. Der Ladedruck hat aber mit den Jahren immer stärker abgenommen (von mehr als 50 psi Anfang der achtziger Jahre bis 35 psi), um die Motorleistung (zuletzt ca. 720 PS) zu begrenzen (ca. 1200 PS wären mit Originalreglement möglich). Den Maßstab setzt deswegen ein 900 PS starker Honda V8 aus dem Jahr 1997. In der Formel 1 hingegen waren Turbomotoren in den 1980er Jahren der Standard, wurden aber zur Saison 1989 von der FIA verboten und erst zur Saison 2014 wieder eingeführt

Als Treibstoff wird Methanol verwendet, welcher sich im Gegensatz zu Benzin mit Wasser sehr gut löschen lässt. Manchmal kommt es beim Auftanken zur Entzündung des Kraftstoffs, der im Gegensatz zu Benzin mit unsichtbarer Flamme brennt, weswegen nach dem Tanken auf Verdacht Wasser auf den Wagen gespritzt wird. Dieser Treibstoffwechsel wurde nach schweren Feuerunfällen der 1960er Jahre vorgeschrieben. Methanol hat im Vergleich zu Benzin eine höhere Klopffestigkeit, ist somit für Turbomotoren gut geeignet, und weniger leicht brennbar. Im Unterschied zur Formel 1 werden die Rennen seit den 1960er Jahren ununterbrochen auf Slick-Reifen gefahren.

Aufgrund einer konservativen bzw. kostensparenden Haltung der Organisatoren werden technische Änderungen, die nicht der Sicherheit dienen, nahezu grundsätzlich abgelehnt. Das Getriebe wurde noch bis in die Saison 2006 mit einem Ganghebel manuell betätigt, nicht wie schon lange in der Formel 1 üblich per Knopfdruck am Lenkrad pneumatisch bzw. hydraulisch. Das Bremsen der technischen Entwicklung sorgt so für relativ wenig technische Defekte. Durch viele Einheitsteile (insbesondere das Chassis) und Einheitszulieferer werden die Kosten niedrig gehalten. Da in den USA die Aktion auf der Strecke als wichtiger angesehen wird als Boxenstoppstrategien, achtet man darauf, dass das Feld eng zusammen liegt. Zwischenfälle werden wesentlich schneller als im europäischen Rennsport für eine zeitweise Neutralisierung des Rennens genutzt, die das Feld wieder zusammenführt.

Der zuletzt genutzte einheitliche Fahrzeugtyp Panoz DP01 hat eine Leistung von 750 PS, beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 2,4 Sekunden und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit um die 380 km/h. Zudem besitzen die Fahrzeuge einen „Turboboost“, der es dem Fahrer während eines Rennens ermöglicht, für genau 60 Sekunden ca. 20 PS mehr Leistung abzurufen.

Durch das Einheitsauto und den Turboboost waren die Rennen der Champ-Car meist spannend und eng.

Im Gegensatz zu F1-Fahrern mussten sich Champ-Car-Piloten grundsätzlich auf fünf verschiedene Typen von Rennstrecken einstellen. Hierzu zählten permanente (Straßen-)Rennstrecken, temporäre Stadtkurse, Flugplatzkurse, kleinere bis mittelgroße Ovalkurse, sowie letztlich die oft gefürchteten Superspeedways, Ovale mit meist stark überhöhten Kurven und einer Streckenlänge von mindestens zwei Meilen.

Für alle diese Aufgaben genügten zwei unterschiedliche Chassisversionen, welche sich beinahe ausschließlich aerodynamisch voneinander unterschieden: ein unmodifiziertes Chassis und ein so genanntes Speedwaykit. Letzteres wurde mit extrem kleinen Flügeln (den so genannten Speedwaywings), Seitenkästen mit anders positionierten Luftauslässen und Kohlefaserbremsscheiben für den Einsatz im Superspeedway ausgestattet. Ab 1998 wurde im Übrigen das so genannte Hanford Device, ein spezieller Heckflügel, bei allen Superspeedway Events vorgeschrieben, da hierdurch einerseits sehr hohe Geschwindigkeiten (rund 400 km/h) vermieden wurden und andererseits ein dicht gepacktes Feld von Fahrzeugen für Hochspannung sorgte, denn der Flügel verursacht einen Unterdruck hinter dem Fahrzeug, der als extremer Windschatten diente.

In der letzten Saison 2007 fuhr die Champ Car World Series allerdings nicht mehr auf Ovalen, sondern überließ dieses Feld der IndyCar Series. Es wurde zwar noch bei der Vorstellung des Panoz-Champ-Cars für die Saison 2007 betont, dass das Oval-Erbe nicht aufgegeben werden solle, allerdings war es immer schwieriger geworden, Champ-Car-Rennen auf Ovalen gegen die Konkurrenz von NASCAR und IRL zu vermarkten.

AAA-Saison: 1916 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955

USAC-Saison: 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979

CART-Saison: 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003

Champ-Car-Saison: 2004 | 2005 | 2006 | 2007

Variation (Astronomie)

In der Astronomie bezeichnet Variation in der himmelsmechanischen Mondtheorie eine periodische Störung der Mondbahn.

Der griechische Astronomen Ptolemäus beschreibt bereits in seinem berühmten Werk Almagest, dass der Mond seine Bahn nicht mit gleichmäßiger Winkelgeschwindigkeit durchläuft, sondern mit einer Periode von 27,55 Tagen, dem anomalistischen Monat, um etwa ± 6,3 Grad gegenüber der mittleren Position schwankt. Diese Differenz wird Mittelpunktsgleichung genannt und ihr Maximalbetrag Große Ungleichheit. Ptolemäus beschreibt noch eine weitere Abweichung von der gleichmäßigen Bewegung, die mit ± 1,27 Grad deutlich kleiner ist und eine Periode von 31

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,8 Tagen aufweist. Diese zweite Abweichung wird als Evektion bezeichnet.

Erst 1590 bemerkte der dänische Astronom Tycho Brahe, dass es eine weitere periodische Schwankung von etwa 0,66 Grad gibt. Sie wird Variation benannt und hat mit 14,8 Tagen eine Periode von einem halben synodischen Monat. Im Gegensatz zur Großen Ungleichheit ist sie (ebenso wie die Evektion) nicht durch das zweite keplersche Gesetz und die daraus resultierende Kepler-Gleichung bedingt, sondern stellt eine periodische Bahnstörung dar. Sie fand erst im Rahmen der newtonschen Gravitationstheorie durch Analyse des Dreikörpersystems Erde-Mond-Sonne eine befriedigende Erklärung.

Das Erde-Mond-System ist kein isoliertes Zweikörpersystem, so dass die Berechnung der Position des Mondes einer über die Große Ungleichheit hinausgehende Korrektur, die insbesondere auf die gravitativen Einflüsse der Sonne zurückzuführen sind, bedarf. Im Rahmen einer Störungstheorie kann man berechnen, dass die keplerschen Bahnelemente des Mondes durch den Einfluss der Sonne zeitlichen Veränderungen unterliegen: Die Lage des Perigäums und des aufsteigenden Knotens „wandern“ durch die Störung linear in der Zeit (sog. säkulare Störungen), alle Bahnelemente und insbesondere Große Halbachse, numerische Exzentrizität und Bahnneigung periodischen Störungen, die von der ekliptikalen Länge des Mondes λm und der Sonne λs abhängen. Einige Störterme weisen dabei periodische Abhängigkeiten vom doppelten Winkel zwischen Sonne und Mond





2


(



λ




s









λ




m




)




{\displaystyle 2(\lambda _{s}-\lambda _{m})}


auf, darunter ein Term, der die große Halbachse betrifft. Dieser Term kann als Stauchung der Mondbahn in Richtung der Sonne verstanden werden. Diese Störungen führen zu einer Änderung der ekliptikalen Länge des Mondes in erster Näherung um den Summanden:

wobei μ=ωsm≈0,075, das Verhältnis von siderischem Monat zu siderischem Jahr ist. Diese erste Näherung liefert mit einer Amplitude von nur etwa 0,44 Grad nur eine grobe Abschätzung. Genauere Analyse zeigt, dass die Amplitude insgesamt 39,5 Bogenminuten, d.h. 0,66 Grad beträgt. Die ersten Glieder

hängen im Gegensatz zur Großen Abweichung und Evektion nicht von der numerischen Exzentrizität ab. Die restlichen 5 Bogenminuten ergeben sich allerdings aus Termen, die sowohl von der Exzentrizität der Mond- als auch der Erdbahn abhängen. Die Periode der Störung ergibt sich aus

d.h. genau ein synodischer Monat.

Die hier vorgestellte Berechnung hat im Prinzip auch Gültigkeit für Monde anderer Planeten. Da sie praktisch nur vom Frequenzverhältnis μ abhängt, sieht man schnell, dass sie für alle anderen großen Monde des Sonnensystem sehr viel kleiner ist als beim Erdmond (μ≈1/13). Der Saturnmond Iapetus ist mit μ≈1/135 vor dem Jupitermond Kallisto mit μ≈1/260 an zweiter Stelle. Allerdings hat durch die quadratische Anhängigkeit der Effekt nur 1 %, bzw. 0,25 % der Größe des Effekts beim Erdmond hat. Zudem sind, wie auch bei der Evektion, bei den großen Monden der Gasplaneten Störungen durch die Abplattung des Zentralplaneten und Störungen durch Nachbarplaneten ungleich relevanter.

Clermontia multiflora

Clermontia multiflora (englischer Name: Waiheʻe Clermontia) ist eine ausgestorbene hawaiische Pflanzenart aus der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae), die nur von Maui und Oʻahu bekannt ist.

Clermontia multiflora war ein verzweigter Strauch, der eine Wuchshöhe von 2 bis 4&nbsp

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;m erreichte. Die elliptischen Laubblätter waren breit und unbehaart, die Blattränder waren schwielig-feingekerbt. Die Länge der Blattspreite betrug 10 bis 12,5 cm, die Breite 2,5 bis 3

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,2 cm. Die Blattspitze war zugespitzt, der Blattgrund keilförmig. Die Blattstiele waren 4 bis 7,5 cm lang. Der Blütenstand bestand aus sieben bis zehn Einzelblüten. Die Blütenstandsstiele und die Blütenstiele waren 10 bis 18 mm lang. Der verkehrt-kegelförmige Blütenbecher war 7 bis 8 mm lang und genauso breit. Die violette, unbehaarte Blütenhülle war 24 mm bis 32 mm lang und 5 bis 6 mm breit. Die Kronenröhre war halbaufrecht. Die Stempelsäule und die violetten Staubblätter waren unbehaart. Die Früchte waren Beeren von unbekannter Größe und Farbe.

Clermontia multiflora wuchs in feuchten Wäldern von Waiheʻe im westlichen Maui und in der Gegend von Wailupe in den Koʻolau Mountains auf Oʻahu.

Lebensraumumwandlung in Verbindung mit der Überweidung durch Rinderherden, die landwirtschaftliche Nutzung und die Urbanisierung sind die Hauptgründe für das Verschwinden von Clermontia multiflora. Die Konkurrenz mit invasiven Pflanzen hat vermutlich ebenfalls zur Ausrottung der Art beigetragen. Alle Kollektionen stammen aus dem Jahr 1870 und seither wurde diese Pflanzenart nicht mehr nachgewiesen.

Joseph Avenol

Joseph Louis Anne Avenol KBE (* 9. Juni 1879 in Melle, Frankreich; † 2. September 1951 in Duillier, Schweiz) war ein französischer Politiker und Diplomat. Er war von 1933 bis 1940 Generalsekretär des Völkerbundes. Avenol sah sich wegen seiner Politik, die teilweise eher den vermeintlichen Interessen seiner Heimat Frankreich denn denen des Genfer Bundes zu dienen bestimmt war, oft starker Kritik ausgesetzt. Zudem wird ihm eine zu große Nähe zu den Achsenmächten und dem Vichy-Regime vorgeworfen.

Avenol, der aus einer bürgerlichen katholischen Familie stammte, arbeitete seit 1905 als Finanzinspektor für das französische Finanzministerium und erhielt 1910 den begehrten Posten als Generalinspektor der Finanzen. Während des Ersten Weltkriegs war er ab 1916 Delegierter für Finanzfragen bei der französischen Botschaft in London. Zugleich diente er als Repräsentant Frankreichs im Inter-Allied Food Council sowie in der Inter-Allied Commission for Reconstruction. Nach dem Kriegsende wurde er 1919 in den ständigen Ausschuss des Supreme Economic Council entsandt

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. Nach dem Friedensvertrag mit Deutschland wurde er Mitglied der Wirtschafts- und Finanzorganisation des Völkerbundes und vertrat Frankreich auf mehreren internationalen Konferenzen. 1922 wurde er als Finanzexperte zum Völkerbund nach Genf entsandt und wurde Anfang 1923 ohne größere politische Erfahrung als Nachfolger Jean Monnets stellvertretender Generalsekretär des Völkerbundes

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, um in dieser Funktion die Finanzen der Organisation zu kontrollieren. Er spielte eine größere Rolle beim ökonomischen Wiederaufbau Mittel- und Osteuropas und wurde 1928/29 auch in einer Mission nach China entsandt.

Im Jahr 1932 zeichnete sich ab, dass der seit der Gründung des Genfer Bundes amtierende Generalsekretär, der Schotte Eric Drummond, nicht mehr für eine Verlängerung seiner Amtszeit kandidieren wollte. Obwohl Drummond bei den kleineren neutralen Mitgliedern nach einem Nachfolger suchte, um Avenol zu verhindern, konnte Frankreich dessen Wahl durchsetzen. Dies gelang zum einen wegen einer Geheimabsprache im Jahr 1920 zwischen London und Paris, die im Austausch für die Unterstützung der Kandidatur Drummonds in diesem Jahr einen Franzosen als dessen Nachfolger festsetzte. Zum anderen sicherte sich Avenol der Unterstützung der vier anderen Großmächte, die zu diesem Zeitpunkt Mitglied des Völkerbundes waren, indem er zusagte, vier der fünf wichtigsten Posten in der Verwaltung des Bundes mit Beamten aus Italien, Japan, dem Vereinigten Königreich und Deutschland zu besetzen.

Avenol übernahm das Amt zu einem Zeitpunkt, in dem der Völkerbund stark unter Druck stand. Wenige Monate zuvor war Japan wegen der Verurteilung der japanischen Invasion Nord-Chinas während der Mandschurei-Krise durch die Genfer Liga ausgetreten, während sich in Deutschland das völkerbundfeindliche Nazi-Regime durchsetzte und ebenfalls – innerhalb eines halben Jahres nach Avenols Amtsantritt – den Austritt aus der Liga erklären sollte.

Während der Krise in der Mandschurei zeigte sich erstmals die weitestgehende Machtlosigkeit des Völkerbundes, gegen Verstöße gegen seine Grundsätze wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Dieser Eindruck der Machtlosigkeit wurde später durch Avenols Unfähig- und Unwilligkeit, die Rechte der Bundes und seiner Mitglieder zu schützen, bekräftigt.

Dies zeigte sich erstmals zu Beginn des Krieges Italiens gegen das Kaiserreich Abessinien (das heutige Äthiopien), beides Mitglieder des Völkerbundes, 1935, als Avenol versuchte, den Völkerbund offiziell neutral zu halten. Er zeigte sich aber der Errichtung eines italienischen Protektorats über Äthiopien gegenüber offen, offiziell, weil das ostafrikanische Kaiserreich die Sklaverei noch tolerierte, tatsächlich aber, weil er einen Völkerbundaustritt Italiens nach dem Vorbild Japans und Deutschlands fürchtete und er Italien als möglichen Verbündeten Frankreichs nicht isolieren sowie zu den Deutschen treiben wollte. Erst starke Proteste der kleineren Völkerbundmitglieder, an deren Spitze sich die UdSSR setzte, führten zu zaghaften und letztlich wirkungslosen wirtschaftlichen Sanktionen. Mit der Annexion Äthiopiens durch Italien im Sommer 1936 verlor der Völkerbund seine letzte moralische Autorität. Der Austritt Italiens erfolgte trotzdem Ende 1937.

Später sorgte Avenol dafür, dass der Völkerbund auf die Annexion Österreichs durch das Deutsche Reich lediglich mit der Streichung Österreichs von der Mitgliederliste sowie der Entlassung österreichischer Völkerbundmitarbeiter reagierte

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. Der deutsche Angriff auf Polen sowie auf das Mandatsgebiet Danzig wurden hingenommen und nicht einmal offiziell von den Gremien des Bundes behandelt.

Noch vor dem Sieg der deutschen Wehrmacht in Frankreich begann Avenol, massiv Personal zu entlassen; unmittelbar nach dem Waffenstillstand vom 22. Juni 1940 entließ er die restlichen britischen Mitarbeiter des Bundes und richtete eine Ergebenheitsadresse an das Vichy-Regime unter Henri Philippe Pétain, dem er seinen Rücktritt anbot.

Avenol blieb nach der Niederlage Frankreichs im Westfeldzug 1940 noch bis Ende August 1940 im Amt, das er in seinem Rücktrittsgesuch als überholt und nunmehr nicht mehr benötigt beschrieb. Er gab zudem an, dass sein späterer Nachfolger, der Ire Seán Lester, den Völkerbund bereits seit Ende Juli 1940 faktisch leitete. Avenol ging nach seinem Rücktritt nach Vichy, um sich dem dortigen Regime anzudienen.

Silvester 1943 musste er jedoch aus Furcht vor einer Verhaftung durch deutsche Truppen zurück in die Schweiz fliehen. Als Kollaborateur konnte er nach Ende der deutschen Besatzung nicht nach Frankreich heimkehren, sondern verblieb im Schweizer Exil, wo er im April 1946 die Selbstauflösung der Genfer Liga erlebte. Avenol starb schließlich im Spätsommer 1951 an einem Herzinfarkt.

James Eric Drummond | Joseph Avenol | Seán Lester

Plawsk

Plawsk (russisch Плавск) ist eine kleine Stadt mit 16.165 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010) und Zentrum des gleichnamigen Rajons in der Oblast Tula in Russland, Föderationskreis Zentralrussland.

Die Stadt liegt auf der Mittelrussischen Platte an beiden Ufern des Flusses Plawa (russ. Плава), etwa 60 km südwestlich der Gebietshauptstadt Tula entfernt. Nächstgelegene Städte, jeweils rund 35 km von Plawsk entfernt, sind Sowetsk und Schtschokino

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. Die Landschaft in und um die Stadt herum ist vorwiegend hügelig.

Plawsk wurde 1540 erstmals als Ortschaft erwähnt – damals unter dem Namen Sergijewskoje – und war im 19. Jahrhundert, vor allem nach der Anbindung an das Eisenbahnnetz, ein vom Handel geprägtes Dorf mcm taschen sale. Als Stadt Plawsk besteht der Ort seit 1926, wobei ihm von 1935 bis 1949 die Stadtrechte zwischenzeitlich wieder aberkannt worden waren.

Die Katastrophe von Tschernobyl (April 1986) hat Plawsk unter den Ortschaften auf russischem Gebiet relativ stark getroffen, da auf die Stadt der Regen aus radioaktiven Wolken niederfiel, wodurch der Boden und Gewässer mit dem radioaktiven Caesium (137Cs) verseucht wurden.

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Da Plawsk eine eher provinzielle Ortschaft ist, gibt es hier dementsprechend nur wenige Industrieunternehmen. Das wichtigste ist das Separatoren-Werk Smytschka (russ. Смычка).

Die Stadt ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem Zug von Moskau aus zu erreichen. Zum einen liegt Plawsk an der Fernstraße M2, zum anderen geht durch den Ort eine wichtige Eisenbahnlinie, die die Hauptstadt Moskau mit dem südlichen Teil Russlands (unter anderem mit Kursk und Belgorod) verbindet. Aus diesem Grunde besteht an dieser Strecke ein durchgehender Verkehr, es halten jedoch nicht alle Züge im Ort. Mit Regionalzügen ist Plawsk jedoch gut an Tula und andere Städte angebunden. Die Stadt verfügt neben dem kleinen Bahnhof über einen Busbahnhof.

Der Fluss Plawa in Plawsk

Kirche des Ehrwürdigen Sergius von Radonesch (erbaut 1774)

Handelsreihen (erbaut 1881)

Bahnhof Plawsk

Lenin-Denkmal auf dem Platz der Oktoberrevolution (1963 errichtet)

Verwaltungszentrum: Tula

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Archangelskoje

Liste der Städte in der Oblast Tula | Verwaltungsgliederung der Oblast Tula

Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons

Eddy Louiss

Eddy Louiss (* 2. Mai 1941 in Paris als Édouard Louise; † 30. Juni 2015 in Poitiers, Poitou-Charentes) war ein französischer Jazz-Pianist und -Organist. Mit sicherem Gespür konnte er in seinem Orgelspiel rhythmische Spannungsbögen auch über lange Notenwerte hinweg halten.

Eddy Louiss stammt aus einer musikalischen Familie: Seine Mutter, eine Pianistin, führte ihn in die klassische Musik ein, sein Vater, ein Trompeter aus Martinique, machte ihn mit der Musik der Karibik und dem Jazz vertraut. Er lernte durch seine Eltern das Trompete- und Klavierspiel und spielte als Jugendlicher in der Band seines Vaters, dann in einer Teenagerband. Er studierte am Pariser Konservatorium und spielte in den 1960er-Jahren nebenbei in verschiedenen Pariser Jazzclubs; als Sänger war er (neben Mimi Perrin, Roger Guérin, Ward Swingle und Christiane Legrand) bis 1963 Mitglied der Gruppe Double Six, die er auf einer Kanada-Tournee auch erstmals auf der Orgel begleitete.

Mitte der 1960er Jahre trat Louiss als Organist mit Johnny Griffin, Art Taylor, Dizzy Gillespie und Stan Getz auf und arbeitete auch als Studiomusiker. Ende der 1960er Jahre gehörte er neben Barney Kessel zum Trio von Kenny Clarke. 1970 konzertierte er in Japan mit Albert Mangelsdorff und John Surman. Auch arbeitete er mit Jean-Claude Naude und mit Stéphane Grappelli zusammen und spielte mit Stan Getz, Gitarrist René Thomas und Schlagzeuger Bernard Lubat das auch vom Repertoire her ungewöhnliche Album Dynasty (1971) ein. Nach zweijährigen Studien an der Elfenbeinküste und fast vierjähriger Konzertabstinenz gab er im Dezember 1979 wieder ein Konzert in Paris. In den 1980er Jahren tourte er mit der eigenen Bigband Multicolor Feeling durch Europa

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. Mitte der 1990er Jahre arbeitete er im Duo mit Michel Petrucciani; 2001 spielte er mit Richard Galliano das Album Face to Face ein.

1964 erhielt er den Prix Django Reinhardt. 1968 und 1971 bis 1974 wurde er im Kritikerpoll des Down Beat als der Organist genannt, dessen Talent mehr zu beachten sei; 1971/72, 1974 und 1980 wählten ihn die Leser der internationalen Zeitschrift Jazz Forum zum besten europäischen Organisten.

Winter-Paralympics 2010/Teilnehmer (Deutschland)

Deutschland schickte bei den Winter-Paralympics 2010 in Vancouver sechs Athletinnen und vierzehn Athleten an den Start. Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier war der nordische Skilangläufer und Biathlet Frank Höfle .

Erfolgreichste Athleten waren Verena Bentele (5 Goldmedaillen), Gerd Schönfelder (4x Gold, 1x Silber), Martin Braxenthaler (3x Gold, 1x Silber) und Wilhelm Brem (1x Gold).

Für besonders erfolgreiche Sportler wurden durch die Stiftung Deutsche Sporthilfe – wie auch bereits bei Spielen zuvor – Erfolgsprämien für die Plätze eins bis acht ausgelobt.

Keine deutschen Teilnehmer.

Damen:

Herren:

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Andorra | Argentinien | Armenien | Australien | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Chile | China | Dänemark | Deutschland&nbsp

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Berliner Morgenpost

Die Berliner Morgenpost ist eine Berliner Tageszeitung der Funke Mediengruppe. Sie wurde 1898 gegründet und erscheint von Montag bis Sonntag. Chefredakteur ist Carsten Erdmann. Die verkaufte Auflage beträgt 83.468 Exemplare, ein Minus von 53

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,7 Prozent seit 1998. Die Berliner Morgenpost erreicht damit im Durchschnitt 280.000 Leser.

Die erste Ausgabe erschien am 20. September 1898. Ihr Gründer und Verleger war Leopold Ullstein.

Nach der „Machtergreifung“ des NS-Regimes ab dem 30. Januar 1933 wurde der Ullstein-Verlag schrittweise „arisiert“ und 1937 in Deutscher Verlag umbenannt. Zwar erschien die Berliner Morgenpost weiter, doch nun de facto als ein Organ des Nazi-Pressetrusts Franz Eher Nachf. München, des Zentralverlages der NSDAP. Zahlreiche jüdische Mitarbeiter von Verlag und Redaktion der Berliner Morgenpost wurden entlassen und verfolgt, in die Emigration getrieben oder deportiert und ermordet. Stellvertretend für sie alle genannt seien Paul Hildebrandt (1870–1948) mcm taschen sale, der von 1943 bis 1945 im KZ Buchenwald eingekerkert war, und Elise Münzer (1869–1942), die im Vernichtungslager Maly Trostinez umgebracht wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Berliner Lokal-Anzeiger mit der Berliner Morgenpost vereinigt.

Nach der Niederlage des Deutschen Reichs wurde das Weitererscheinen 1945 vom Alliierten Kontrollrat verboten, bis die Berliner Morgenpost im September 1952 von Rudolf Ullstein, einem Sohn des Verlagsgründers, im wiederhergestellten Ullstein-Verlag neu herausgebracht wurde. Der Verlag wurde schrittweise 1956 bis 1959 von Axel Springer übernommen.

Die Traditionszeitung bietet neben ihrer überregionalen Berichterstattung einen großen Regionalteil. Darüber hinaus hat die Berliner Morgenpost den größten Immobilien- und Stellenmarkt unter Berlins Tageszeitungen sowie einen umfangreichen Automarkt. Samstags liegt der Zeitung seit 2006 die Berliner Kinderpost bei. Am Sonntag erscheint die Berliner Morgenpost mit der traditionsreichen Berliner Illustrirten Zeitung. Seit September 2008 erscheint zudem jeden Sonnabend Berliner Morgenpost Wochenend-Extra, eine Wochenzeitung in Millionenauflage, die kostenlos an die Berliner Haushalte verteilt wird.

Im Jahr 2006 wurde eine Gemeinschaftsredaktion der bundesweiten Tageszeitung Die Welt und deren Sonntagsausgabe Welt am Sonntag mit der Berliner Morgenpost eingerichtet, die im Axel-Springer-Hochhaus in der Berliner Kochstraße (heute: Rudi-Dutschke-Straße) zuhause war.

Am 26. Oktober 2012 gab der Verlag Axel Springer bekannt, dass auch das Hamburger Abendblatt von dieser Gemeinschaftsredaktion beliefert werden sollte. In Hamburg blieb dann seit Ende 2012 nur noch eine Abendblatt-Lokalredaktion bestehen.

Zum 1. Mai 2014 übertrug der Axel-Springer-Verlag die Zeitung an die Funke Mediengruppe.

Zwar zog die Berliner Morgenpost bald aus dem Axel-Springer-Haus um in eigene Räume am Kurfürstendamm, aber die Gemeinschaftsredaktion mit Welt und Welt am Sonntag blieb zunächst erhalten. Erst Ende 2014 wurde der Content-Liefervertrag zum 30. April 2015 gekündigt. Inzwischen hat die Funke Mediengruppe ihre eigene Funke Zentralredaktion Berlin eingerichtet, die die Zeitungen der Gruppe mit zentralen Inhalten beliefert, außer – derzeit – der Braunschweiger Zeitung und den Funke-Blättern in Thüringen.

Die bundesweite Anzeigenvermarktung von Welt und Funke-Tageszeitungen wurde im Juni 2015 vom Bundeskartellamt genehmigt.

Die Berliner Morgenpost hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 53,7 Prozent gesunken. Sie beträgt gegenwärtig 83.468&nbsp

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;Exemplare. Das entspricht einem Rückgang von 96.951 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 67,1 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage

Bisherige Chefredakteure der Berliner Morgenpost (ab 1952):

Funke Zentralredaktion Berlin

Tageszeitungen: Westdeutsche Allgemeine Zeitung | Neue Ruhr Zeitung | Westfalenpost | Westfälische Rundschau | Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung | Kevelaerer Blatt | Thüringer Allgemeine | Ostthüringer Zeitung | Thüringische Landeszeitung | Braunschweiger Zeitung | Berliner Morgenpost | Hamburger Abendblatt | Kronen Zeitung | Kurier

Wochenzeitungen: Borbecker Nachrichten | Werdener Nachrichten

Zeitschriften: Gong | Bild+Funk | Die Aktuelle | Das Goldene Blatt | Echo der Frau | Frau im Spiegel | TVdirekt | Hörzu | TV Digital | Bild der Frau | frau aktuell | Fono Forum | RevierSport | Der Modelleisenbahner | Landidee

Radio/TV: NRW.TV | Radio Duisburg | Radio Essen | Radio Bochum | Radio Mülheim | Radio Oberhausen | Radio Emscher Lippe | Radio K.W. | 90.8 Radio Herne | 107.7 Radio Hagen | Radio Ennepe Ruhr | Radio Sauerland

Verlage: Klartext-Verlag

Hocico

Hocico (Aussprache: [oˈsiko] (mexikanisches Spanisch)) ist eine mexikanische Band aus dem Elektro-Umfeld.

Die beiden Mexikaner Erk Aicrag (Texte und Gesang) und Racso Agroyam (Programmierung) formierten sich 1993 zu einer Band unter dem Namen Hocico de Perro. Die etwas seltsam anmutenden (und wenig spanisch klingenden) Namen der beiden sind Ananyme ihrer bürgerlichen Namen Erik Garcia und Oscar Mayorga. Eine sechsbeinige Spinne

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, die ein H auf dem Rücken trägt, ist das Symbol der beiden Cousins, die seit ihrer Kindheit ihre musikalischen Erfahrungen und Interessen teilen. Im Alter von 15 Jahren begann Racso mit einem Yamaha-Keyboard zu experimentieren. Gleichzeitig begann Erk mit Gesangproben und verfasste die ersten Texte.

Racso hatte vor 1993 noch keine Misch- oder Aufnahmemöglichkeiten und so konzentrierte er sich darauf, sich selbst zu schulen.

Die Mehrzahl der Liedtexte handelt von Themen wie der Darstellung von Hass und Gewalt oder der Ablehnung von Religion. Der verzerrte, aggressive Gesang ist in englisch oder in spanisch gehalten. Mit den Liedern „Starving children“ (deutsch: „Hungernde Kinder“) und „Tales from the third world“ (deutsch: „Geschichten aus der Dritten Welt“) veröffentlichte die Band auch zwei sozialkritische Lieder über ihre mexikanische Heimat.

Hocicos erster Live-Auftritt war am 18. Februar 1994. Die Band hat weltweit gesehen in Deutschland die größte Fangemeinde und tritt bei größeren Musikfestivals der Schwarzen Szene wie dem Wave-Gotik-Treffen, dem Amphi Festival oder dem M’era Luna Festival auf

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. Bei dem in Berlin ansässigen Plattenlabel Out Of Line hat die Band ihre erste offizielle CD herausgebracht und ist seitdem bei diesem unter Vertrag. Out Of Line vertreibt die CDs in Europa, in Nordamerika veröffentlichen sie ihre CDs bei Metropolis Records.

Erk Aicrag gründete 2003 unter dem Namen Rabia Sorda sein Soloprojekt. Bis heute sind drei Alben sowie drei Singles entstanden und bei Out of Line veröffentlicht worden:

Racso Agroyam ist ebenfalls mit seinem Soloprojekt Dulce Liquido tätig. Dulce Liquido entstand 1993 und veröffentlichte, ebenfalls bei Out of Line, zwei Alben.