BSG Stahl Eisleben

Die BSG Stahl Eisleben war eine deutsche Betriebssportgemeinschaft des Mansfeldkombinates aus der Lutherstadt Eisleben. Die Fußballabteilung der BSG existierte unter verschiedenen Namen bis 1990, stand in der Zeit ihres Bestehens aber deutlich hinter dem Lokalrivalen Dynamo Eisleben. Erfolgreichste Sektion von Stahl Eisleben war die Volleyballabteilung der Herren, welche zwischen 1952 und 1955 dreimal DDR-Meister wurde.

Stahl Eisleben wurde 1945 als SG Eisleben gegründet, trat aber bis 1950 unter den Bezeichnungen BSG VVB Mansfeld Eisleben sowie Aktivist Mansfeld auf. 1951 vollzog die BSG eine Namensänderung in Stahl Eisleben und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der 1952 gegründeten Bezirksliga Halle. In der Bezirksliga agierte Stahl Eisleben bis 1958, im Anschluss gelang vor Motor Aschersleben der Aufstieg in die drittklassige II. DDR-Liga. Die II. DDR-Liga hielt Eisleben bis zu deren Auflösung in der Spielzeit 1962/63 mit überwiegend gesicherten Mittelfeldplätzen. In der letzten Saison stieg Stahl Eisleben etwas überraschend vor den favorisierten Mannschaften von Dynamo Erfurt und Aktivist Tiefenort in die DDR-Liga auf.
In der DDR-Liga kämpfte Eisleben gegen Stahl Lippendorf und Chemie Zeitz lange gegen den Abstieg, konnte die Klasse letztlich aber nicht halten. Eine Rückkehr in den höherklassigen DDR-Fußball gelang der inzwischen in Mansfeldkombinat Eisleben umbenannten BSG nicht mehr. Die Bezirksliga hielt MK Eisleben noch bis 1972. 1990 stellte der Trägerbetrieb analog zu anderen großen Betrieben wie bei der BSG KWO Berlin die Zahlungen abrupt ein. Die Fußballabteilung fusionierte noch im gleichen Jahr mit Dynamo Eisleben zum Mansfelder SV Eisleben.

Lenore Volz

Lenore Volz (* 16. März 1913 in Waiblingen; † 26. September 2009 in Stuttgart) war eine deutsche evangelische Theologin und eine der ersten Frauen, die in Württemberg als Pfarrerin tätig waren. Sie war Vorsitzende des Theologinnenkonvents in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Lenore wurde als jüngstes von drei Kindern geboren. Ihr Vater Hugo Volz war Finanzbeamter, ihre Mutter Amalie Volz, geb. Sixt, war die Begründerin der evangelischen Mütterschule in Württemberg.
Lenore besuchte zunächst die Mädchenschule in Esslingen, anschließend das Königin-Katharina-Stift in Stuttgart. Zur Vorbereitung auf ihr Studium lernte sie Latein, Griechisch und Hebräisch. In Tübingen, wo sie sich 1933 einschrieb, war sie eine von zwölf Frauen, die dort Evangelische Theologie studierten. 1934 übernahm Lenore Volz die Leitung der Deutschen Christlichen Studentinnenbewegung (DCSB). 1935 ging sie für ein Jahr nach Greifswald, 1939 schloss sie ihr Studium erfolgreich in Tübingen ab.
Erst 1940, als vermehrt Pfarrer in den Kriegsdienst eingezogen wurden, erhielt Lenore eine Anstellung als Hilfskraft im Dekanat Bad Cannstatt. Predigten waren ihr als Frau aber erst ab 1942 – kriegsbedingt – erlaubt. Taufen, Trauungen, Beerdigungen und Abendmahlsfeiern durften weiterhin nur Männer vornehmen.
Lenore Volz wurde 1965 als Nachfolgerin von Else Breuning Vorsitzende des Theologinnenkonvents in der evangelischen Landeskirche in Württemberg. In dieser Funktion kämpfte sie für die Zulassung der Frauen zum Predigtamt und für die Gleichberechtigung der Frauen mit ihren männlichen Kollegen in der württembergischen Landeskirche. 1967 brachte sie eine Schrift heraus mit dem Titel Frauen auf die Kanzel? Eine brennende Frage unserer Kirche. Ihr Kampf war erfolgreich: Das württembergische „Theologinnengesetz“ von 1968 erlaubte den Frauen eine fast gleichberechtigte Tätigkeit als Pfarrerin.
Lenore Volz übernahm 1970 die Krankenhauspfarrstelle in Bad Cannstatt, wo sie den ehrenamtlichen Besuchsdienst ausbaute.
1994 schrieb sie ihre Autobiografie Talar nicht vorgesehen.
Lenore Volz wurde nach ihrem Tode 2009 auf dem Uff-Kirchhof in Bad Cannstatt beerdigt.

British Home Championship 1978/79

Die British Home Championship 1978/79 war die 84. Auflage des im Round-Robin-System ausgetragenen Fußballwettbewerbs zwischen den vier britischen Nationalmannschaften von England, Nordirland (bis 1949/50 Irland), Schottland und Wales.
1883/84 | 1884/85 | 1885/86 | 1886/87 | 1887/88 | 1888/89 | 1889/90 | 1890/91 | 1891/92 | 1892/93 | 1893/94 | 1894/95 | 1895/96 | 1896/97 | 1897/98 | 1898/99 | 1899/1900 | 1900/01 | 1901/02 | 1902/03 | 1903/04 | 1904/05 | 1905/06 | 1906/07 | 1907/08 | 1908/09 | 1909/10 | 1910/11 | 1911/12 | 1912/13 | 1913/14 | 1915–1918 | 1919/20 | 1920/21 | 1921/22 | 1922/23 | 1923/24 | 1924/25 | 1925/26 | 1926/27 | 1927/28 | 1928/29 | 1929/30 | 1930/31 | 1931/32 | 1932/33 | 1933/34 | 1934/35 | 1935/36 | 1936/37 | 1937/38 | 1938/39 | 1940–1944 | 1945/46 (inoffiziell) | 1946/47 | 1947/48 | 1948/49 | 1949/50 | 1950/51 | 1951/52 | 1952/53 | 1953/54 | 1954/55 | 1955/56 | 1956/57 | 1957/58 | 1958/59 | 1959/60 | 1960/61 | 1961/62 | 1962/63 | 1963/64 | 1964/65 | 1965/66 | 1966/67 | 1967/68 | 1968/69 | 1969/70 | 1970/71 | 1971/72 | 1972/73 | 1973/74 | 1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84

Mädchen

Ein Mädchen ist ein junger Mensch weiblichen Geschlechts, der noch nicht das Erwachsenenalter erreicht hat, also ein Kind oder eine Jugendliche, die noch keine Frau ist.
Mädchen sind Gegenstand biologischer, medizinischer, entwicklungspsychologischer, pädagogischer, kulturanthropologischer, sozialgeschichtlicher, sozialwissenschaftlicher, kulturgeschichtlicher und kulturwissenschaftlicher Betrachtung. Um eine interdisziplinäre Beschreibung von Mädchen bemüht sich die Mädchenforschung.

Der Begriff Mädchen als Bezeichnung für „Jugendliche, Kind weiblichen Geschlechts, Freundin eines jungen Mannes“, verwendet ein Diminutivsuffix und ist etymologisch eine Verkleinerungsform des mittelalterlichen Wortes Magd. Es wurde zunächst im 15. Jahrhundert im Mittelniederdeutschen mēgedeken verwendet, sowie im Obermitteldeutschen Medichen Anfang des 16. Jahrhunderts, woraus Mägdchen im 17. Jahrhundert und schließlich Mädchen entstand. Martin Luther verwendete in seiner Bibelübersetzung noch die Ausdrücke Meidlin (Mägdlein), Jungfraw (Jungfrau) und Dirne.
Daneben wurde, vom Oberdeutschen ausgehend, Mädel mit dem Diminutivsuffix -el gebildet. Die Bezeichnung Mädel wurde in der Vergangenheit zum Teil propagandistisch genutzt. So nannten die Nationalsozialisten die Nachwuchsorganisation für Frauen Bund Deutscher Mädel. Er wurde daher vorübergehend im Wörterbuch des Unmenschen 1957 als einer von 28 Ausdrücken geführt, die nach Ansicht der Autoren aus dem deutschen Sprachschatz gestrichen werden sollten, weil sie den „Wortschatz der Gewaltherrschaft“ verkörperten. Seine Verwendung wird mitunter von der heutigen rechten Szene wieder aufgegriffen (vgl. Mädelring Thüringen), ist aber in der Umgangssprache, häufig auch in ironischer Form, verbreitet.
Bis ins 20. Jahrhundert wurde die Bezeichnung häufig auch für Hausangestellte oder die Freundin eines jungen Mannes verwandt. Solche Verwendungen des Wortes Mädchen gelten als veraltend.
Im Gegensatz zum Wort Bube findet sich das Mädchen (Mädel) in knapp 270 Sprichwörtern in Wanders Deutsches Sprichwörter-Lexikon (5 Bände; hier Band 3; Seiten 310 – 322) (Wo’s verliebte Mädchen gibt, wird die Thür umsonst verschlossen).
Zu den Begriffen, mit denen Mädchen im Alten Testament assoziiert werden, zählen Anmut und Schönheit, Schmuck, das Spielen von Musikinstrumenten und der Gesang von Hochzeitsliedern, Tanz, Jungfräulichkeit und Brautwerbung, aber auch Brautraub, Vergewaltigung und Trauer. Mädchen unterliegen in der Bibel keinen besonderen Geboten, die nur für sie gelten.
Das Alte Testament ist reich an einprägsamen Frauengestalten; darunter sind etwa Abrahams spätere Schwiegertochter Rebekka, Jakobs Tochter Dina, Mirjam, die Schwester des Mose, König Davids junge Pflegerin Abischag, die spätere Königin Ester und die gelegentlich als Sulamith bezeichnete Liebende im Hohelied Salomos.
Im orthodoxen Judentum gelten für Mädchen andere rituelle Gesetze als für Jungen. Während Jungen bald nach der Geburt im Rahmen eines Ritus (Brit Mila) beschnitten werden, beschränken sich die Riten bei der Geburt eines Mädchens meist darauf, dass der Vater bei der nächsten Tora-Lesung in der Synagoge den Namen der Tochter bekannt gibt. Da weder die Mischna noch der Talmud Vorschriften zu dieser Frage enthalten, wird die Namensgebungszeremonie für neugeborene Mädchen (Zeved habat, Simchat bat) innerhalb der verschiedenen Strömungen des Judentums sowie historisch und regional uneinheitlich gehandhabt. Ebenso wie Jungen studieren Mädchen auch im orthodoxen Judentum das jüdische Schrifttum, und zwar insbesondere die Gesetze, die die von Frauen zu erfüllenden Mitzwot regeln, z. B. Sabbat, Kashrut und Familienreinheit betreffend. Einen der Bar Mitzwa entsprechender Übergangsritus für Mädchen, Bat Mitzwa genannt, gibt es nur außerhalb des orthodoxen Judentums.
Die Rede über Mädchen im Neuen Testament ist sparsamer und weniger poetisch als die des Alten Testaments. Die bekannteste Gestalt ist die Jungfrau Maria, zur Zeit der Verkündigung ein junges Mädchen. Darüber hinaus berichtet das Neue Testament auch über Salome, die Tochter der Herodias, die als Lohn für ihren Tanz den Kopf des Johannes fordert. Aber auch in den Wundern Jesu treten Mädchen hervor, darunter die zwölfjährige Tochter des Jaïrus, die durch Jesus vom Tode erweckt wird, und die kleine Tochter einer Griechin, der Jesus einen Dämon austreibt.
Das Christentum kennt grundsätzlich keine verschiedenen Riten für Mädchen und Jungen. In der römisch-katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen können manche Sakramente und Sakramentalien allerdings nur von Männern oder Frauen empfangen werden.
Mädchen haben ihre eigene Rolle zu Jugendkulturen beigetragen. So gilt die Girlie-Kultur als eine von Mädchen allein getragene moderne Bewegung der Popkultur. Laut dem Kulturwissenschaftler Jonas Engelmann ist Emo „die erste Jugendkultur, in der sich die Jungs an die Mädchen anpassen. Die Emos stellen das Rollenmodell auf den Kopf.“
Der wissenschaftlichen Erfassung der wirtschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Faktoren, welche die Lebensbedingungen von Mädchen bestimmen, widmet sich seit dem späten 20. Jahrhundert die Mädchenforschung, ein Zweig der Frauenforschung. Angeregt wurde der wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskurs um Mädchen u. a. durch Elena Gianini Belottis 1973 in Italien publizierten Essay Was geschieht mit kleinen Mädchen?
In Deutschland gab es in den 1980er Jahren erste Ansätze hinsichtlich einer geschlechtsdifferenzierenden Mädchenforschung. Die damalige Ausweitung und verstärkte Förderung von Frauenstudien und -projekten fand auch Niederschlag in Projekten und Lehrveranstaltungen speziell zu Mädchenarbeit an universitären Einrichtungen. Der 6. Jugendbericht 1984 lieferte durch 39 Expertisen zu Lebenswelten von Mädchen und deren Perspektiven eine fundierte Basis. Es leitete sich die Forderung nach einer zielgerichteten Förderung von Mädchen in sämtlichen Bereichen der Jugendhilfe ab. 1991 hat die Erziehungs- und Sozialwissenschaftlerin Claudia Franziska Bruner eine erste Übersicht über Ergebnisse der noch jungen Mädchenforschung veröffentlicht. 2008 folgte ein Übersichtsartikel von Helga Kelle. Als einschlägige Expertinnen gelten die Medienwissenschaftlerin Maya Götz und die Erziehungswissenschaftlerin Petra Focks.
In den Vereinigten Staaten, wo Studien- und Forschungszentren für Girls’ Studies u. a. an der University of Missouri–Kansas City, der State University of New York in Cortland und an der University of Illinois at Urbana-Champaign zu finden sind, veröffentlichte Elline Lipkin (damals UC Berkeley) im Jahre 2006 ihren Übersichtsband Girls’ Studies: Seal Studies.

Emmanuel Clérico

Emmanuel Clérico (* 30. Dezember 1969 in Paris) ist ein ehemaliger französischer Autorennfahrer.

Emmanuel Clérico begann seine Karriere in der französischen Formel-Renault-Meisterschaft und beendete die Saison 1991 hinter Olivier Couvreur, Christophe Tinseau und Pierre Derode als Gesamtvierter. 1992 folgte mit der Vizemeisterschaft hinter Franck Lagorce der erfolgreiche Wechsel in die Französische Formel-3-Meisterschaft. Clérico blieb 1993 ein weiteres Jahr in der Formel 3 und wurde 1994 Testfahrer im Larrousse-Formel-1-Team. Mit nur geringem Erfolg fuhr er in diesem Jahr in der Internationalen Formel-3000-Meisterschaft.
1995 begann er mit dem Sportwagensport und verließ Ende des Jahres nach einem weiteren Testfahrervertrag bei Larrousse und einem fünfen Endrang in der Formel 3000 sowie einigen Rennen in der Formel 3 1996 die Monopostoszene. 1995 gab er sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, wo er bis zum Ende seiner aktiven Karriere 2004 insgesamt sechsmal am Start war. Die beste Platzierung im Schlussklassement erreichte er im Jahr 2000, als er Gesamtvierter wurde. Mit den Partnern Olivier Grouillard und Sébastien Bourdais musste er sich im von Henri Pescarolo gemeldeten Courage C52 nur den drei überlegenen Werks-Audi R8 geschlagen geben. 1997 wurde er Gesamtsiebter und erreichte damit ein zweites Mal ein Endresultat unter den ersten zehn der Wertung.
2001 wurde er Gesamtdritter in der französischen GT-Meisterschaft und beendete in dieser Rennserie 2004 seine Karriere. Insgesamt bestritt er 60 GT- und Sportwagenrennen, dabei konnte er eines gewinnen und war acht Mal unter den ersten drei platziert. Seinen einzigen Sieg feierte er beim 3-Stunden-Rennen von Homestead 1999, einem Wertungslauf der FIA-GT-Meisterschaft 1999.

Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 2006

Diese Tabelle zeigt den Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 2006. Die Platzierungen sind nach der Anzahl der gewonnenen Goldmedaillen sortiert, gefolgt von der Anzahl der Silber- und Bronzemedaillen. Weisen zwei oder mehr Länder eine identische Medaillenbilanz auf, werden sie alphabetisch geordnet auf dem gleichen Rang geführt.
Biathlon | Bob | Curling | Eishockey | Eiskunstlauf | Eisschnelllauf | Freestyle-Skiing | Rennrodeln | Shorttrack | Skeleton | Ski Alpin | Ski Nordisch | Snowboard
Ewiger Medaillenspiegel der Olympischen Spiele • Ewiger Medaillenspiegel der Sommerspiele • Ewiger Medaillenspiegel der Winterspiele
1896 • 1900 • 1904 • 1908 • 1912 • 1916 • 1920 • 1924 • 1928 • 1932 • 1936 • 1940 • 1944 • 1948 • 1952 • 1956 • 1960 • 1964 • 1968 • 1972 • 1976 • 1980 • 1984 • 1988 • 1992 • 1996 • 2000 • 2004 • 2008 • 2012
1924 • 1928 • 1932 • 1936 • 1940 • 1944 • 1948 • 1952 • 1956 • 1960 • 1964 • 1968 • 1972 • 1976 • 1980 • 1984 • 1988 • 1992 • 1994 • 1998 • 2002 • 2006 • 2010 • 2014
2010 • 2014
2012 • 2016
Medaillenspiegel der Olympischen Zwischenspiele 1906

Fußball-Oberliga 1983/84

Die Saison 1983/84 der Oberliga war die zehnte Saison der Oberliga als dritthöchste Spielklasse im Fußball in Deutschland nach der Einführung der zweigleisigen – später eingleisigen – 2. Fußball-Bundesliga zur Saison 1974/75.
In den zwei Aufstiegsrunden gelangen Blau-Weiß 90 Berlin und dem FC 08 Homburg jeweils als Gruppensieger sowie dem FC St. Pauli und dem VfR Bürstadt jeweils als Gruppenzweiter der Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Als höchste Spielklasse: 1945/46 | 1946/47 | 1947/48 | 1948/49 | 1949/50 | 1950/51 | 1951/52 | 1952/53 | 1953/54 | 1954/55 | 1955/56 | 1956/57 | 1957/58 | 1958/59 | 1959/60 | 1960/61 | 1961/62 | 1962/63
Als dritthöchste Spielklasse: 1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85 | 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91 | 1991/92 | 1992/93 | 1993/94
Als vierthöchste Spielklasse: 1994/95 | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 | 1999/2000 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03 | 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08
Als fünfthöchste Spielklasse: 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13 | 2013/14 | 2014/15 | 2015/16

Beate Breithaupt

Beate Anette Breithaupt (* 1958 in Stuttgart) war von 1990 bis 2007 stellvertretende Vorsitzende des Evangelischen Jugendwerks Württemberg, von 2000 bis 2008 Vizepräsidentin des Europäischen Bundes des CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen).

Die studierte Germanistin Beate Breithaupt ist als freiberufliche Journalistin tätig.
Von 1984 bis 2011 war Beate Breithaupt Mitglied im Fachausschuss Ökumenisch-internationale Arbeit des Evangelischen Jugendwerks Württemberg, 1991 bis 2011 hatte sie dessen Vorsitz inne. 1987 bis 2007 war sie Mitglied im Vorstand des Evangelischen Jugendwerks Württemberg, 1990 bis 2007 war sie stellvertretende Vorsitzende des Evangelischen Jugendwerks Württemberg. Seit 2011 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Fachausschusses Evangelisches Jugendwerk Württemberg-Weltdienst.
Von 2000 bis einschließlich 2008 war diese als Vizepräsidentin des Europäischen Bundes des CVJM tätig. Sie ist lokal, wie auch international als Botschafterin Christi unterwegs. Seit 1984 verantwortet sie die Beziehungen zwischen dem EJW (Evangelisches Jugendwerk Württemberg) zum East Jerusalem YMCA. Durch die Kooperation mit dem EJW-Weltdienst und der Mitgliedschaft im CVJM-Gesamtverband in Deutschland konnte der größte konfessionelle Jugendverband in Baden-Württemberg neben Partnerschaften in Osteuropa und Afrika auch eine enge Verbindung zu den Mitarbeitern der dortigen CVJM-Bewegung knüpfen.

Tom Stromberg

Tom Stromberg (* 30. April 1960 in Wilhelmshaven) ist ein deutscher Theaterproduzent, Regisseur und Intendant.

Tom Stromberg ist Sohn des Theaterintendanten Rudolf Stromberg und der Tänzerin Gisela Stromberg. Er studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Köln und arbeitete nebenher als freier Mitarbeiter beim WDR in der Redaktion Hörspiel. Er begann 1984 als Regieassistent und Dramaturg am Staatstheater Darmstadt und wechselte zwei Jahre später als Dramaturg an das Frankfurter Theater am Turm, wo er zum Chefdramaturgen, Mitglied der Künstlerischen Leitung und dann zum Intendanten avancierte. In Frankfurt übernahm Stromberg auch gemeinsam mit Rainer Mennicken 1990 die Leitung des Festivals Experimenta 6 zum Thema „Heiner Müller“. Von 1996 bis 1998 war er künstlerischer Berater des Choreografen William Forsythe.
Ab 1996 arbeitete Stromberg als künstlerischer Leiter des Kultur- und Ereignisprogramms der Expo 2000 Hannover GmbH und war in diesem Rahmen auch Vorsitzender des Beirats des Theaterfestivals Theaterformen und Co-Direktor des Festivals Tanztheater International. Im Expo-Jahr 2000 fungierte er darüber hinaus als Produzent der Aufführung des ungekürzten Faust I und Faust II unter der Regie von Peter Stein, das bei der Expo 2000 Premiere feierte.
Er zeichnete 1997 als Kurator verantwortlich für das Theaterprogramm Theaterskizzen der Documenta X.
Von 2000 bis 2005 war Stromberg Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg, das 2005 zum „Theater des Jahres“ ernannt wurde. Unter seiner Intendanz arbeiteten am Haus Regisseure wie Jan Bosse, Laurent Chétouane, Jürgen Gosch und Stefan Pucher, Schauspielerinnen und Schauspieler wie Fabian Hinrichs, Wolfram Koch, Bjarne Mädel, Joachim Meyerhoff, Caroline Peters, Christiane von Poelnitz, Wiebke Puls, Alexander Scheer, Edgar Selge, Autoren wie René Pollesch und Roland Schimmelpfennig.
Nach Ende dieser Intendanz fungierte er als Gesellschafter – zusammen mit Peter Zadek und Antje Landshoff-Ellermann – und Geschäftsführer der Theaterproduktionsgesellschaft wasihrwollt PRODUCTIONS GmbH, in deren Rahmen auch die w.i.w. AKADEMIE Brandenburg für den begabten Theaternachwuchs gegründet wurde.
Gemeinsam mit Matthias von Hartz leitete Stromberg die Impulse, das Festival der deutschsprachigen Off-Theater aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Köln, Bochum, Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr (2007 bis 2011).
Neben seinen Tätigkeiten als Intendant, Regisseur und Produzent nahm Stromberg an den Universitäten von Gießen, Mainz und Innsbruck Lehraufträge wahr. Er lehrt zurzeit als Dozent unter anderem in Berlin, in Hamburg am Institut für Kultur- und Medienmanagement, beim Weiterbildungsangebot „Theater- und Musikmanagement“ der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Theaterakademie Ludwigsburg.
Stromberg erhielt 1997 für seine Regie bei dem Hörspiel Will it be a likeness von und mit John Berger den Preis Hörspiel des Jahres. Das Deutsche Schauspielhaus wurde in der Spielzeit 2004/05 unter Strombergs Leitung zum Theater des Jahres gekürt, er selbst wurde 2005 zum „Hamburger des Jahres“ gewählt.
Stromberg war von 1995 bis 2004 Beiratsmitglied für Theater und Tanz des Goethe-Instituts. Er war als Jurymitglied tätig u. a. beim Friedrich-Schütter-Preis in Hamburg und bei den Impulsen 2002 und 2003.
Daneben war er Mitglied im Kunsthochschulbeirat des Landes Nordrhein-Westfalen und gehörte dem Kuratorium der Allianz Kulturstiftung an.
Stromberg ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.