Lapio

Lapio ist eine italienische Gemeinde mit 1568 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Avellino in der Region Kampanien.

Die Nachbargemeinden sind Candida, Chiusano di San Domenico, Luogosano, Montefalcione, Montemiletto, Parolise, San Mango sul Calore und Taurasi.
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Katolski Posoł

Der Katolski Posoł (dt. Katholischer Bote) ist eine Zeitschrift der katholischen Sorben und erscheint in obersorbischer Schriftsprache. Die heute wöchentlich erscheinende Zeitschrift wurde 1863 von Michał Hórnik gegründet. Herausgeber des Blattes ist der sorbische Cyrill-Methodius-Verein. Das Erscheinen dieser Kirchenzeitung wurde nur durch ein Verbot der Nationalsozialisten von 1939 bis 1950 einmal unterbrochen. Nach dem Krieg bereitete es große Schwierigkeiten, von DDR-Behörden eine Lizenz für die katholische Zeitung zu bekommen. Dazu trat die Kirche als Herausgeber an die Stelle des Vereins in Form des Cyrill-Methodius-Werks als bischöfliches Werk im Bistum Dresden-Meißen. Der Katolski Posoł war somit die erste katholische Kirchenzeitung, die in der DDR erscheinen durfte.
Mit einer wöchentlichen Auflage von 2.200 Exemplaren (Stand: 2008) ist der Katolski Posoł vor der weltlichen Tageszeitung Serbske Nowiny das weitestverbreitete Druckerzeugnis in sorbischer Sprache.
Katolski Posoł | Nowy Casnik | Łužyca | Płomjo | Rozhlad | Serbska šula | Serbske Nowiny | Sorbischer Rundfunk | Wuhladko
Katolski Posoł (seit 1863/1950) | Tag des Herrn (seit 1951) | Christophorus (1952–1953) | St. Hedwigsblatt (1953–1990)

Reinhard Knodt

Reinhard Knodt (* 13. Oktober 1951 in Dinkelsbühl) ist ein deutscher Schriftsteller und Philosoph

Reinhard Knodt studierte Philosophie und Literaturwissenschaft bei Hans-Georg Gadamer, Manfred Riedel und Gerhard Neumann. 1978 begann er seine Laufbahn als Lecturer für Mittelalterdichtung am jesuitischen Priestercolleg Maynooth (Dublin). Danach lehrte er als wissenschaftlicher Angestellter neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Bayreuth und als wissenschaftlicher Rat für Philosophie von 1985 bis 1992 an der Universität Erlangen-Nürnberg. Nach einem USA-Aufenthalt an der Pennsylvania-State-University 1992 bei Ivan Illich vertrat er einen Lehrstuhl für Kunstphilosophie an der HDK Kassel für Hannes Böhringer. 1992 wurde er fester Hausautor des Bayerischen Rundfunks und begann literarisch zu veröffentlichen. 1985 bis 1990 war er Mitherausgeber der Nürnberger Blätter. Mit der Veröffentlichung seiner Ästhetischen Korrespondenzen wurde er bekannt und 1993 vom Reclam-Verlag in die Reihe der „Philosophen des 20. und 21. Jahrhunderts“ aufgenommen. 1995 begründete er die Nürnberger Autorengespräche zusammen mit Peter Horst Neumann, dem Direktor der Literaturabteilung der Bayerischen Akademie der Schönen Künste die er bis 2005 leitete. Seit 2005 lebt Reinhard Knodt als freier Schriftsteller und Philosoph in Berlin. Er lehrt mit Unterbrechungen seit 2005 Kunstphilosophie an der Universität der Künste Berlin und pflegt ein von ihm gegründetes philosophisches Zentrum in Süddeutschland.

Bischöfliches Amt

Ein Bischöfliches Amt ist ein Amt eines Bistums.
Historisch geworden ist diese Bezeichnung durch die Geschichte der römisch-katholischen Kirche in der SBZ und DDR. Die westdeutschen Bischöfe setzten zur Verwaltung ihrer dort gelegenen Gebiete jeweils einen bischöflichen Kommissar ein, dessen Amt und Bezirk jeweils als „Bischöfliches Amt“ bezeichnet wurden (zunächst mit der Ausnahme Schwerins, das Kommissariat hieß). Die bischöflichen Kommissare waren geweihte Bischöfe und wurden vom Papst zu Apostolischen Administratoren ernannt, so dass sie sämtliche bischöfliche Aufgaben ausübten. Allerdings musste jeder bischöfliche Kommissar vom Herkunftsbistum formell eingesetzt werden.
Eine Aufwertung zu Apostolischen Administraturen unterblieb entgegen dem Willen der DDR-Regierung. Der Heilige Stuhl wollte die deutsche Teilung, die zwar allgemein als dauernd angesehen wurde, jedoch gemäß dem Völkerrecht immer noch ein Provisorium war, nicht in der Zirkumskription zementieren.
Im Einzelnen gab es folgende Bischöfliche Ämter:
Erfurt und Meiningen wurden in Realunion als Bischöfliches Amt Erfurt-Meiningen geführt.
Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde das Bischöfliche Amt Erfurt-Meiningen zum Bistum Erfurt, das Bischöfliche Amt Magdeburg zum Bistum Magdeburg erhoben, während das Bischöfliche Amt Schwerin heute einen Teil der Erzdiözese Hamburg bildet.

Josef Sullmann

Josef Sullmann (* 29. September 1922 in Brixen; † 12. Juni 2012 in Neumarkt) war ein Südtiroler Arzt, Wohltäter und Mäzen. Er lebte in Ulten und dann in Neumarkt.

Als fünftes und jüngstes Kind einer Bauernfamilie in Brixen ist er dort aufgewachsen und besuchte nach Volksschule und Gymnasium in Brixen die Universität Innsbruck (Medizinstudium) und begann dort seine ärztliche Tätigkeit. Er nostrifizierte 1954 sein Doktorat in Rom und war dann langjähriger Gemeinde- und Amtsarzt in Ulten (bis 1965) und dann bis 1992 in Klausen. Schon als junger Mediziner erkannte er die medizinische Notlage besonders in Afrika und begann, mit eigenem Geld den Bau von Krankenhäusern und Missionsstationen zu finanzieren, nach seinem Motto: Als Arzt möchte ich für die Ärmsten der Armen medizinische Hilfe bringen, als Christ möchte ich die Evangelisierungsarbeit der Missionare unterstützen sowie: Als Arzt für die Gesundheit, als Christ für die Evangelisierung
Unter anderem finanzierte er ab dem Jahr 2000:
Insgesamt finanzierte er 44 Objekte bei 17 Projekten. In seinem letzten, wenige Tage vor seinem Tod gegebenem Interview, das posthum erschien, antwortete er auf die Frage, ob er der Karlheinz Böhm von Südtirol sei, dass Böhm mit seiner Stiftung Hilfsgelder sammelt; ich sammle keinen Cent; ich zahle alles aus der eigenen Tasche. Sein letztes Interview motivierte er mit dem Wunsch, dass das vielleicht den einen und anderen Nachahmer finde.
Er betätigte sich nie in politischen Funktionen oder Organisationen und war nach seiner Aussage auch nie Mitglied des Befreiungsausschusses Südtirol, behandelte aber als Gemeindearzt von Ulten einen verletzten Südtirol-Aktivisten, weshalb er in Haft genommen wurde. Im Bozner Gefängnis leistete er dem Mitgefangenen Anton Gostner nach aufgrund von Folterungen erlittenem Herzanfall Erste Hilfe und forderte im November 1961 mit den anderen Gefangenen mit einem an die Öffentlichkeit gerichteten, von Sepp Mitterhofer aus dem Gefängnis geschmuggelten und in Österreich von der Kronen Zeitung veröffentlichten Kassiber, dass der Herzkranke nötige Medikamente erhalte und ins Krankenhaus eingeliefert werde (dies wurde verweigert, worauf er am 7. Jänner 1962 starb). Im Prozess gegen die Carabinieri wegen Folterung wurde er als Zeuge einvernommen, doch sie wurden in diesem sogenannten Trienter Prozess (1963) überwiegend freigesprochen. Im „1. Mailänder Prozess“ war Sullmann sodann wegen Beihilfe angeklagt, aber – ohne Schuldspruch – nach insgesamt 2 Jahren und 11 Monaten Untersuchungshaft freigelassen (Freispruch 1966; auch für Hans Dietl). Sullmann unterfertigte auch die am 22. November 1969 verteilte Erklärung der Südtiroler politischen Häftlinge, in der sie das Südtirol-Paket ablehnten.

Hermann Bolt

Hermann Maximilian Bolt (* 13. Januar 1943 in Kirchen (Sieg)) ist ein deutscher Toxikologe. Er war von 1997 bis 2008 Direktor des Instituts für Arbeitsphysiologie in Dortmund.

Hermann Bolt studierte von 1962 bis 1967 Medizin an der Universität zu Köln. Anschließend studierte er von 1968 bis 1971 Biochemie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Er begann seine wissenschaftliche Karriere in der Arbeitsgruppe von Herbert Remmer in Tübingen. Nach seiner Habilitation im Jahr 1974 war Bolt bis 1979 als Universitätsdozent in Tübingen beschäftigt. Im Jahr 1979 nahm Bolt den Ruf auf die C3-Professur für Toxikologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz an. Im Jahr 1982 wechselte er an das Institut für Arbeitsphysiologie der Universität Dortmund und wurde dort Direktor der Abteilung Toxikologie und Arbeitsmedizin. Von 1997 bis zur Emeritierung 2008 war er Direktor des Instituts für Arbeitsphysiologie (seit 1. Januar 2009 Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund).
In Tübingen forschte Bolt zum Metabolismus von Steroiden und beschrieb gemeinsam mit dem Toxikologen Hermann Kappus die Enzyminduktion durch Rifampicin und den Einfluss auf den Abbau von Estradiol und Ethinylestradiol. Durch den beschleunigten Abbau des Ethinylestradiols verlieren orale Kontrazeptiva ihre Wirkung und dadurch kann es unter einer Rifampicintherapie zu unerwünschten Schwangerschaften kommen.
Später wechselte der Forschungsschwerpunkt in Richtung Metabolismus von Industriechemikalien (Vinylchlorid, 1,3-Butadien, n-Hexan und andere) und der toxikologischen Bedeutung der Metaboliten, zum Beispiel für die Tumorentstehung.
Zusammen mit der Arbeitsgruppe von Brian Ketterer klärte Bolt mit seiner Arbeitsgruppe den Deletionspolymorphismus der Glutathion-S-Transferase T1 auf. In der Folge untersuchte Bolt mit seiner Arbeitsgruppe dann die arbeitsmedizinische Bedeutung dieses Deletionspolymorphismus genauer.
Seit 1979 ist Hermann Bolt Mitglied der MAK-Kommission und seit 1996 Mitglied des Wissenschaftlichen Ausschusses für Grenzwerte berufsbedingter Exposition (SCOEL) der EU. Er war Herausgeber der Zeitschrift Archives of Toxicology.

Devin Harris

Devin Lamar Harris (* 27. Februar 1983 in Milwaukee, Wisconsin) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler.

Devin Harris besuchte die East High School in Wauwatosa. Dort spielte er sowohl Basketball als auch eine Saison Volleyball. Dort wurde er ins All-Conference-Team berufen. Nach einem Jahr an der High School entschloss er sich vom Volleyball zurückzuziehen, um sich ganz dem Basketball zu widmen. In seiner Sophomore-Saison kam er aufgrund diverser Verletzungen kaum zum Einsatz. In seiner Senior-Saison explodierten seine Leistungen förmlich und er stellte einen neuen Scoring-Rekord auf. Des Weiteren beendete sein Team die Saison ungeschlagen und Harris wurde zum Mr. Basketball 2001 im Staat Wisconsin gewählt. Sein Trikot mit der Nummer 20 wurde im Jahr 2007 an der Wauwatosa East ausgestellt.
Devin Harris akzeptierte das Angebot der University of Wisconsin–Madison und spielte fortan für die Wisconsin Badgers. Er war der zweite Spieler, dem es gelungen war, als Freshman, Sophomore und Junior in der Startformation zu stehen. In seinem ersten Jahr gewannen die Badgers die Big Ten Conference. Im darauf folgenden Jahr gewannen sie sie erneut und qualifizierten sich für das NCAA-Tournament, wo sie die „Sweet 16“ erreichten. Trotz einer starken Leistung Harris´ musste sich sein Team der University of Kentucky geschlagen geben. In seiner Junior-Saison etablierte sich Harris als einer der herausragenden College-Spielern des Landes. Er wurde Big Ten Player of the Year, erhielt den Silver Basketball Award und wurde ins Second Team All-American berufen. Harris entschloss sich, sich nach seiner 3. College-Saison beim NBA-Draft anzumelden.
Devin Harris wurde in der 1. Runde an 5. Stelle von den Washington Wizards gedraftet. Wie bereits vorher mit den Dallas Mavericks abgesprochen, tauschten die Wizards Harris zusammen mit Jerry Stackhouse und Christian Laettner um im Gegenzug Antawn Jamison zu erhalten. In Dallas sollte er im Schatten von Steve Nash zu einem Top-Spielmacher heranwachsen. Nash entschied sich allerdings in der Offseason, ein Angebot der Phoenix Suns anzunehmen. Unter Coach Don Nelson startete Harris in den ersten 19 Spielen der Saison 2004/05 und wurde Rookie of the Month im November. Die restlichen 57 Spiele sah er sich von der Bank aus an. Im März 2005 trat Don Nelson zurück und Avery Johnson wurde neuer Headcoach der Dallas Mavericks, der auf Jason Terry in der Startformation baute. Am Ende der Saison verzeichnete Harris 5,7 Punkte, 2,2 Assists und 1,0 Steals.
Devin Harris zeichnete sich durch seine Schnelligkeit und seine gute Defensive aus. Coach Johnson forderte seinen Point-Guard auf, auch in der Offensive effizienter zu agieren. Harris startete verbessert in die Saison 2005/06, musste aufgrund einer Verletzung an der rechten Schulter im Januar jedoch 2 Spiele und ab März 24 Spiele wegen einer Quadriceps-Verletzung aussetzen. Insgesamt spielte er in der regulären Saison 56 Spiele, davon 4 als Starter. Er verbesserte seine Statistiken auf 9.9 Punkte und 3.2 Assists. Pünktlich zu den Playoffs kehrte er in die Rotation der Mavericks zurück und hatte großen Anteil am Sieg über den Erzrivalen San Antonio Spurs. In einer nervenaufreibenden Serie die über 7 Spiele ging, war es Harris, der Verantwortung übernahm und die Spurs bestrafte, die sich in der Defensive hauptsächlich um Dirk Nowitzki, Josh Howard und Jason Terry kümmerten. So schaffte er es in 3 aufeinander folgenden Spielen 20, 24, sowie 18 Punkte zu erzielen. In den NBA-Finals mussten sich die Dallas Mavericks allerdings den Miami Heat mit 2:4 geschlagen geben. In 23 Playoff-Partien, davon 15 als Starter, verbuchte Harris 9,4 Punkte und 2,2 Assists.
In der Saison 2006/07 startete er in 61 von insgesamt 81 Spielen. Harris legt 10.2 Punkte, 3.7 Assists und 1.2 Steals im Schnitt auf und verhalf den Mavericks um MVP Dirk Nowitzki, eine Rekord-Bilanz von 67-15 zu erreichen. Die Titelträume der Mavericks zerschlugen sich allerdings in der 1. Runde, als sie gegen die an Nummer 8 gesetzten Golden State Warriors überraschend mit 2:4 verloren. In 6 Spielen war Harris mit 13,2 Punkten und 5,0 Assists einziger Lichtblick in der sonst katastrophal verlaufenden Serie.
Devin Harris galt als Zukunft der Franchise und wurde nach der Saison 2007 mit einem Vertrag im Wert von 42 Millionen Dollar ausgestattet, bei einer Dauer von 5 Jahren. Harris wurde zum Co-Kapitän (zusammen mit Dirk Nowitzki) ernannt. Die Saison 2007/08 war seine bis dahin stärkste. In 39 Spielen als Starter erzielte er 14,4 Punkte, 5,3 Assists und 1,4 Steals pro Spiel. Allerdings wurde er Mitte Februar 2008 zusammen mit Keith van Horn, Trenton Hassell, DeSagana Diop, Maurice Ager für 3 Millionen Dollar und Erstrundenpicks für den Draft 2008 und 2010 nach New Jersey geschickt. Die Mavericks erhielten im Gegenzug Jason Kidd, Malik Allen und Antoine Wright.
Bei den New Jersey Nets wurde er daraufhin zum Star und konnte seine Statistiken erheblich verbessern. 2009 wurde er ins NBA All-Star Game gewählt.
Februar 2011 wurde Harris im Rahmen eines Trades zwischen den Nets, den Utah Jazz und den Golden State Warriors, gemeinsam mit Teamkollege Derrick Favors nach Utah getradet. Im Gegenzug wechselte unter anderem Deron Williams zu den Nets.
Bei den Jazz konnte Harris an seine Leistungen zu Nets-Zeiten nicht anknüpfen. Seine statistischen Werte sanken in Utah drastisch. Die Jazz tradeten Harris 2012 zu den Atlanta Hawks im Austausch für Marvin Williams.
Mit den Hawks schaffte Harris den Einzug in die PlayOffs 2013. Dort schied das Team jedoch in der ersten Runde aus. Zur Saison 2013/2014 wechselte Harris nach Ablauf seines Vertrages zurück zu den Dallas Mavericks. Dort erhielt er einen Vertrag bis 2016. Verletzungsbedingt absolvierte er jedoch nur 40 Spiele und erzielte dabei 7,9 Punkte und 4,5 Assists pro Spiel.
1 Justin Anderson | 2 Raymond Felton | 3 Charlie Villanueva | 5 José Barea | 7 Dwight Powell | 8 Deron Williams | 11 JaVale McGee | 21 Jeremy Evans | 23 Wesley Matthews | 25 Chandler Parsons | 27 Sasa Patschulia | 34 Devin Harris | 41 Dirk Nowitzki | 42 David Lee | 50 Salah Mejri
Head Coach: Rick Carlisle 

Ferdinand Trendelenburg

Ferdinand Carl Adolph Trendelenburg (* 25. Juni 1896 in Leipzig; † 19. November 1973 in Erlangen) war ein deutscher Physiker. Er gehörte zu den Pionieren der Elektroakustik. Von 1958 bis 1959 war er Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

Trendelenburg wurde als Sohn des renommierten Leipziger Chirurgen Friedrich Trendelenburg, des letzten Leibarztes des sächsischen Königs Friedrich August III. geboren. Er war der jüngste von sechs Brüdern, unter ihnen Wilhelm Trendelenburg, Friedrich Trendelenburg, Ernst Trendelenburg und Paul Trendelenburg. Er lernte an der humanistischen Thomasschule zu Leipzig und absolvierte dort sein Abitur. Im Jahr 1914 begann er ein Studium der Physik und Mathematik an der University of Edinburgh. Im Ersten Weltkrieg diente er bei einem badischen Artillerieregiment, zuletzt als Offizier an der Westfront.
1919 setzte er seine Studien an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und an der Eberhard Karls Universität Tübingen fort. Er wurde 1922 bei Max Reich an der Georg-August-Universität Göttingen mit der Dissertation Die Wirkungsweise des Thermophones zum Dr. phil. promoviert. 1929 habilitierte er sich in Berlin und wurde Privatdozent. 1935 wurde er außerordentlicher Professor und 1940 Honorarprofessor für Physik. Als junger Wissenschaftler nahm er u. a. am berühmten Laue-Kolloquium am Physikalischen Institut in Berlin teil. 1949 wurde er Honorarprofessor für Physik an der Universität Freiburg und ab 1957 für elektrische Messmethoden in der Physik an der Technischen Hochschule München.
Hauptberuflich war er bis zu seiner Pensionierung 1962 bei der Siemens AG beschäftigt. Im Jahr 1933 wurde er wissenschaftlicher Leiter des Forschungslaboratoriums der Siemens & Halske-Werke in Berlin-Siemensstadt.
Ab Februar 1940 war er Stabsleiter der Arbeitsgemeinschaft Cornelius (AGC), die sich mit der Steuerung von Torpedos für das Kriegsministerium beschäftigte. Zu seinen Mitarbeitern gehörten u. a. Ernst-August Cornelius, Walther Gerlach, Abraham Esau, Otto Kraemer und Karl Küpfmüller. Von 1949 bis 1950 war er am Laboratoire de recherches balistiques et aéro-dynamiques in Weil am Rhein beschäftigt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg baute er das Allgemeine Laboratorium der Siemens-Schuckertwerke in Erlangen auf. Dieses leitete er ab 1950 im Rang eines Direktors und Generalbevollmächtigten. 1958/59 war er Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und von 1959 bis 1969 Mitglied des Senats der Max-Planck-Gesellschaft. Ab 1966 war er kommissarischer Leiter des Siemens-Archivs in München.
Trendelenburg war Mitherausgeber der Zeitschrift Ergebnisse der exakten Naturwissenschaften.
Eines seiner Kinder war der Physiker Ernst Adolf Trendelenburg (1923–1989).
Neben Forschungen in der Akustik, für die er elektroakustische Messmethoden entwickelte, Fragen der Klangübertragung und Klanganalyse untersuchte und die er u.a. auch in der Kardiologie anwandte, befasste er sich auch mit vielen weiteren Gebieten der Angewandten Physik wie Strukturuntersuchungen mit Elektronenbeugung in der Werkstofftechnik.

Johann I. (Nassau-Weilburg)

Johann I. (* 1309; † 20. September 1371 in Weilburg) war von 1344 bis 1371 Graf von Nassau-Weilburg, seit 1366 gefürsteter Graf. Er begründete die ältere Linie Nassau-Weilburg.

Johann war der zweitälteste Sohn des Grafen Gerlach I. von Nassau aus dem walramischen Zweig und der Agnes von Hessen, einer Tochter des Landgrafen Heinrich I. von Hessen. Bereits 1344, noch zu Lebzeiten seines Vaters, trat er gemeinsam mit seinem älteren Bruder Adolf die Herrschaft an. Die Brüder teilten 1355 ihren Besitz, wobei Johann Weilburg, Neuweilnau, Freienfels, Gräfenhausen und den nassauischen Anteil von Cleeberg erhielt. Johann wurde damit zum Begründer der Linie Nassau-Weilburg.
Johann, Enkelsohn des Königs Adolf von Nassau († 1298), bekam von Kaiser Karl IV. im Jahr 1366, zugleich für die Nachkommen, den Rang eines gefürsteten Grafen des Reiches zugeteilt.
Durch seine erste Ehe mit Gertrud von Merenberg erwarb er Merenberg und Gleiberg. Die zweite Ehe mit Johanna von Saarbrücken war die Grundlage für die 1381 erfolgte Erbschaft der Grafschaft Saarbrücken. Nach seinem Tod im Jahre 1371 folgte ihm sein Sohn Philipp als Graf von Nassau-Weilburg.
Johann war zweimal verheiratet. Er heiratete 1333 Gertrud († 6. Oktober 1350), die Erbtochter von Hartrad VI. von Merenberg und Gleiberg. Mit ihr hatte er eine Tochter, die er 1340 mit Reinhard II. von Westerburg (* 1354; † 1421) aus dem Hause Runkel-Westerburg verlobte, die aber noch im Kindesalter starb. Reinhard II. heiratete an ihrer Stelle 1373 Johanns Nichte Katharina von Nassau-Wiesbaden-Idstein († 1403).
In zweiter Ehe heiratete er 1353 Johanna, die Erbtochter des Grafen Johann II. von Saarbrücken. Mit ihr hatte er sieben Kinder:

Jelena Olegowna Serowa

Jelena Olegowna Serowa (russisch Елена Олеговна Серова; * 22. April 1976 in Wosdwischenka, nahe der Stadt Ussurijsk in der Region Primorje) ist eine russische Kosmonautin.

Serowa schloss im Jahr 2001 ihr Studium am Moskauer Staatlichen Luftfahrtinstitut als Testingenieurin ab. Im Jahr 2003 folgte dann ein Abschluss im Fach Wirtschaftswissenschaften an der Moskauer Universität für Instrumentenentwicklung und Informatik. Vor ihrer Aufnahme in das Kosmonautenprogramm arbeitete sie als Technikerin beim Raumfahrtkonzern Energija und im Mission Control Center in Koroljow bei Moskau.
Im Jahr 2006 wurde Serowa in die Kosmonauten-Trainingsgruppe RKKE-16 aufgenommen. Das Basistraining dauerte vom 26. Februar 2007 bis zum 2. Juni 2009, welches sie als Testkosmonautin mit dem Prädikat „gut“ abschloss. Im Jahr 2011 folgte dann die Nominierung für den Flug Sojus TMA-14M, bei dem sie als Bordingenieurin eingeteilt wurde. Auf der ISS war sie Mitglied der Stammmannschaft für die ISS-Expeditionen 41 und 42. Serowa ist die erste russische Kosmonautin, die zur ISS flog und ist erst die vierte russische Frau, die einen Weltraumflug absolviert hat. Im Februar 2016 wurde ihr der Titel Held der Russischen Föderation verliehen.
Jelena Serowa ist mit dem Kosmonauten Mark Serow verheiratet, der jedoch aus gesundheitlichen Gründen ohne Raumflug aus dem Kosmonautenkorps ausgeschieden ist. Die beiden haben eine Tochter, die im Jahr 2004 geboren wurde.